Saison 2017/18 Spielvorschau / allgemeine Infos

Text von Helmut Findelsberger,  Fotos von Dominik Findelsberger

Zum Abschluss unbedingt noch ein Sieg

ESV-Puckjäger erwarten zum letzten Punktspiel den EC Pfaffenhofen 1b

GebensbachMit dem Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion gegen den EC Pfaffenhofen 1b beschließt der ESV Gebensbach die Punktrunde 2017/18.

Tabellenplatz 4 im Zehnerfeld der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 ist auch vor diesem Duell mit dem Tabellenfünften gesichert. Mit derzeit 33 Zählern hat der ESV die beste Ausbeute seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel vor der Saison 14/15. So eine durchaus gelungene Runde möchte man natürlich mit einem Sieg und weiteren drei Punkten abschließen.  Das wird gegen die Ilmstädter alles andere als ein Selbstläufer. Schon im 2:1 gewonnenen Hinspiel Anfang Januar bekamen Spielertrainer Alexander Schrödinger und seine Burschen die mehr als nur „gesunde Pfaffenhofener Härte“ zu spüren. Ziemlich sauer zeigte sich zuletzt auch Jan Smolko, der Trainer der Dorfener 1b-Mannschaft, über die Spielweise von Pfaffenhofen. Und der slowakische Ex-Profi ist bestimmt einiges gewöhnt.

Es gibt ja Schiedsrichter, die sowas unterbinden oder zumindest eindämmen. Und im Hinspiel bekam Pfaffenhofen mit 16 plus 10 gegenüber 4 Minuten auf ESV-Seite die Quittung. Pfaffenhofen spielt auch starkes Bezirksligaeishockey mit einer Mischung aus Ex-Bayernligaspielern und jungen Akteuren, die zum Dunstkreis der Ersten gehören. Nicht umsonst führten sie die ersten Wochen der Saison die Tabelle an.

Die Vorbereitung beim ESV war diese Woche suboptimal. Am Mittwoch war der Kabinentrakt wegen eines beschädigten Türschlosses versperrt und das Training musste ausfallen, denn erst am nächsten Tag konnte ein Schlüsseldienst Abhilfe schaffen. Und das ausgerechnet nach der nicht so stark frequentierten Übungseinheit vom Faschingsdienstag!

 

ESV zähmt auch die Münchner Luchse

6:4-Sieg nach munterem und manchmal „komischem“ Schlagabtausch

Gebensbach/München – Den vierten Tabellenplatz endgültig gesichert hat sich der ESV Gebensbach am Samstagabend mit einem 6:4 (4:0, 1:0, 1:4) – Sieg beim Münchener EK.

Nach einer 5:0-Führung vor dem letzten Spielabschnitt nur noch ein 5:3-Vorsprung nach weiteren 10 gespielten Minuten – das hört sich nach einer spannenden und womöglich engen Schlussphase an. „War aber nicht so“ sagte Co-Trainer Alexander Aigner, der nach dem Treffer von Patrik Samanski nach 53 Minuten „den Sieg nie in Gefahr sah“. Die von der ersten Sekunde an drauflosstürmenden Luchse nahmen bereits drei Minuten vor Schluss ihren Torhüter für einen Feldspieler raus und kamen bei 2.12 Minuten Restspielzeit auf 4:6 heran. Der Münchner Schlussmann Severin Cesak blieb die restliche Spielzeit draußen. Da vergaben auf ESV-Seite vor allem Nicholas Emmendorfer und Verteidiger Laurin Hobmaier sehr gute Möglichkeiten zu einem Empty Net Goal.

Es war überhaupt ein verrücktes Spiel. So wie es trotz des mit 1:4 verlorenen Schlussdrittels in diesem nicht wirklich eng zuging, war auch die ersten 40 Minuten trotz der 5:0-Führung nicht so eindeutig verlaufen. „Da hatten wir es auch einem sehr gut haltenden Martin Lainer zu verdanken, dass es nicht viel knapper stand“ musste Aigner zugeben. Der hatte neben seinem Keeper auch für Maximilian Heilmaier aus der dritten Sturmreihe ein Sonderlob parat. 33 Punkte in der Tabelle der Bezirksliga Gr. 2 und Florian Panthalers 35 Scorerpunkte nach 17 Spielen sind auch beachtlich!

 0:1 (4.) Heilmaier (Daniel Panthaler, Hobmaier), 0:2 (6.) Hobmaier (Alexander Schrödinger, Samanski / 5-4), 0:3 (13.) Jonas Weindl, 0:4 (16.) Thomas Schalk, 0:5 (36.) Fl. Panthaler (Samanski, Schrödinger), 1:5 (42.) Christian Gade, 2:5 (47.) Julian Behmer (Julian Steinmetz / 5-4), 3:5 (50.) Florian Sonnengruber (Nico Zapeltal / 4-5), 3:6 (53. ) Samanski (Fl. Panthaler), 4:6 (58.) Behmer (Sonnengruber, Steinmetz / 6-4); Strafminuten: MEK 10 / ESV 8

 

ESV heute beim Münchener EK

Platz 4 kann endgültig gesichert werden – bisher beste Bezirksligabilanz winkt

Gebensbach / München –  Zum vorletzten Saisonspiel der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 wird der ESV Gebensbach heute 17 Uhr vom Münchener EK in der Eishalle im Olympiapark erwartet.

Für den ESV steht dann zum Abschluss am 18. Februar noch das Heimspiel gegen Pfaffenhofen 1b auf dem Programm. Platz 4 im Zehnerfeld ist dem ESV fast sicher – die Ilmstädter könnten bei noch drei ausstehenden Spielen 9 Punkte Rückstand theoretisch noch egalisieren. Als Vierter beendete der ESV auch die Saison 15/16, aber punktemäßig könnte es diesmal die beste in nunmehr sechs Jahren Bezirksliga werden.

Zu derzeit 30 Zählern möchten die Gebensbacher am besten heute schon drei weitere dazu buchen. Leicht wird dies nicht, auch wenn bis auf den langzeitverletzten Florian Remm alle übrigen 16 Feldspieler einsatzbereit sind. Die Luchse des MEK, als Achtplatzierter ein wenig hinter den Erwartungen zurück,  ließen im Januar mit einem 6:4-Sieg in Berchtesgaden und einem 8:3 auf heimischem Eis gegen Pfaffenhofen aufhorchen. Gegen Tabellenführer Aich verloren sie zuletzt „standesgemäß“ 3:10.

Wenn der ESV wie beim 8:1 gegen Berchtesgaden wieder die Spielfreude und das konzentrierte Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus wieder aufs Eis bringt, sollte er auch die anvisierten Punkte einheimsen können.  

 

ESV-Puckjäger wie nach einer Frischzellenkur

Mit beeindruckendem Angriffswirbel wurde Berchtesgaden 8:1 abgefertigt

Gebensbach Regelrecht an die Wand spielte der ESV Gebensbach am Freitagabend den EV Berchtesgaden. Mit einer 8:1 (3:0, 2:0, 3:1) - Packung und ihrer höchsten Saisonniederlage wurden die Chiemgauer heimgeschickt.

Der ESV wirbelte, kombinierte und schoss Tore wie aus dem Lehrbuch. Die neuformierten Reihen spielten auf wie nach einer Frischzellenkur. Es war schon ein Signal, als von Beginn weg die Gäste über eine Minute mit wahrem Powerplay vor ihrem Tor eingekesselt wurden. Nach dem frühen 1:0 durch Topscorer Florian Panthaler berappelten sich der EVB dennoch. Dreimal musste sich Manuel Hammerlindl mit ganz starken Paraden in direkten Duellen mit Berchtesgadener Angreifern bewähren. Zwischendurch jagte Verteidiger Laurin Hobmaier in Überzahl einen Blueliner zum 2:0 in die EVB-Maschen. Die Strafen gegen die Gäste häuften sich und der ESV brannte mit zwei Mann mehr ein Feuerwerk ab, das Patrik Samanski mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel zum 3:0 krönte.

Berchtesgadens Richard Kroll mit einem vergebenen 2:1-Konter und ESV-Kapitän Manuel Bertl mit einem Pfostenschuss eröffneten das zweite Drittel. In diesem bestimmte dann fast nur der ESV die Marschrichtung. Als sich zwei Gegenspieler umrannten, hatte Patrick Beham freie Bahn zum 4:0. Beim 5:0 durch Verteidiger Franz Neumayr machte der sonst stets mit besten Kritiken bedachte Österreicher Stefan Quintus im EVB-Tor eine unglückliche Figur. Dafür blieb er Sieger gegen den trickreichen Jonas Weindl.

Zum Schlussabschnitt machte Quintus für seinen Landsmann Fabio Fürlinger Platz. Ein erneut beeindruckendes Überzahlspiel veredelte Verteidiger Rudi Mayer zum 6:0. Die Gäste kamen zu Chancen und verdienten sich ihren Ehrentreffer durch Kapitän Sylvester Brander. Dafür gab der ESV nochmal Gas. Bertl krönte ein tolles Solo zum 7:1 und zum 8:1 lochte Beham gegen die schwindlig gespielte Gäste-Abwehr ein.

Statistik:  1:0 (5.) Fl. Panthaler (Samanski, Alexander Schrödinger / 5-4), 2:0 (9.) Hobmaier (Fl. Panthaler, Samanski / 5-4), 3:0 (16.) Samanski (Fl. Panthaler, Beham / 5-3), 4:0 (23.) Beham, 5:0 (31.) Neumayr (Mayer, Weindl / 4-4), 6:0 (50.) Mayer (Nicholas Emmendorfer, Weindl / 5-4), 6:1 (50.) Brandner, 7:1 (56.) Bertl (D. Panthaler, Hobmaier), 8:1 (57.) Beham (Samanski, Hobmaier); SR: Rene Kittan, Christoph Ober; Strafminuten: ESV 12 / EVB 22 + 10 (Christian Fegg) + 10 (Andreas Bräuer) + 10 (Brandner) + 10 (Stefan Fegg) + 20 (Spieldauer Trainer Andreas Stöckl)

 

Berchtesgaden wird eine harte Nuss

Gebensbachs Puckjäger empfangen heute Abend den Favoritenkiller

Gebensbach Der Endspurt in der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 ist eingeläutet. Zum drittletzten Spiel empfängt der ESV Gebensbach am heutigen Freitagabend um 20 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion den EV Berchtesgaden.

Drei Punktspielwochenenden stehen noch aus, ehe die beiden Teams feststehen, die in die Playoffs mit den jeweils Ersten Zwei der drei anderen Bayerischen Gruppen einziehen. Waldkraiburg 1b mit 35 Punkten, Inzell (34)  und mit den besten Karten der EV Aich mit ebenfalls 34 Zählern, aber noch fünf ausstehenden Spielen und somit zwei mehr als die beiden Konkurrenten werden die ersten beiden Plätze ausmachen.

Für den ESV scheint mit 27 Punkten Rang 4 festzementiert – aber nur was die Perspektive nach oben betrifft. Pfaffenhofen 1b auf Rang 5 hat zwar sechs Zähler weniger, aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Zum Abschluss der Punktrunde sieht man sich am 18. Februar in Dorfen. Der ESV muss also noch punkten und dazu ist eine bessere Leistung als zuletzt gegen Dorfen 1b nötig.

Die Berchtesgadener werden entsprechend selbstbewusst aufmarschieren. Schließlich haben sie im Chiemgauderby vergangenen Freitag in eigener Halle den haushohen Favoriten Inzell 4:3 bezwungen. „Die haben uns sauber hergespielt“ gaben sogar heimische Zuschauer zu. Dank wieder mal sensationeller Paraden des österreichischen Schlussmanns Stefan Quintus, dem immer besser ins Team findenden schwedischen Neuzugangs Johan Semberg und einem effektiven Konterspiel wurde Inzell geschlagen.

Der ESV ist gewarnt, sich nicht am 5:1-Hinspielsieg zu orientieren. In der Abwehr werden Florian Remm – fällt für den Rest der Saison aus – und Michael Reiter (Spätschicht) fehlen. Drei Fünferblöcke sind einsatzbereit und Co-Trainer Alex Aigner hat angekündigt, dass die Sturmreihen neu zusammengestellt werden.

 

Derbyniederlage, die auch noch verdient ist

ESV verliert den zweiten Saisonvergleich gegen den Stadionhausherrn

Gebensbach / Dorfen – Von einer kleinen Chance auf Rang 3 im Tableau der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 hatten zumindest ein paar im ESV-Lager während der Woche geträumt. Das Thema dürfte nach der 3:4 (2:0, 0:3, 1:1) – Niederlage am Samstagabend vor knapp 100 Zuschauern im Lokalderby gegen den ESC Dorfen 1b endgültig erledigt sein.

Inzell und Waldkraiburg 1b hatten zuletzt gewaltig geschwächelt und Punkte liegen lassen. Da bekommen die ESV-Puckjäger von der Konkurrenz solche Steilvorlagen geliefert und was machen sie daraus! Sie lassen alle Tugenden, die für einen Erfolg nötig sind, angesichts einer 2:0-Führung nach den ersten 20 Minuten gleich in der Kabine. „Die folgenden 30 Minuten mit schwachem Zweikampfverhalten und viel Eigensinn waren der Knackpunkt und führten zu dieser verdienten Niederlage“. Diesem Fazit seines auf der Bank Regie führenden Co-Trainers Alex Aigner gab Spielertrainer Alexander Schrödinger noch eins drauf. Für ihn war „das ganze Spiel ein einziger Knackpunkt und Dorfen der verdiente Sieger“.

Und da war was dran. Der ESV lag zwar durch den Doppelschlag von Jonas Weindl und Patrick Beham mit zwei Treffern in Front und hatte im ersten Spielabschnitt auch mehr Spielanteile, aber bereits da hatten die Hausherren einige sehr gute Tormöglichkeiten. Das konnte Torhüter Martin Lainer einige Male bravourös abwehren, aber später machte er bei einigen Gegentreffern schon eine arg unglückliche Figur.

Seine Vorderleute können aber die Niederlage aber keinesfalls ihm allein ankreiden. Wenn man erst in den letzten 10 Minuten wieder Eishockey spielt und kämpft, reicht das nicht gegen die flinken Dorfener Jungspunde, die von Routiniers wie Edi Seisenberger und Dominik Gerbl gelenkt und angeführt wurden. Behams Anschlusstreffer gut drei Minuten vor Schluss kam zu spät. Da half es auch nicht mehr, dass bei einer Dorfener Strafzeit knapp zwei Minuten vor Schluss ohne Torhüter und dafür mit sechs gegen vier Feldspielern die Brechstange ausgepackt wurde. 5:3 für Gebensbach hatte der erste Vergleich zum Saisonstart noch geendet – da lag man nach dem ersten Drittel mit zwei Treffern Differenz 1:3 zurück.

  Statistik:  ESC Dorfen 1b – ESV Gebensbach 4:3 (0:2, 3:0, 1:1); Tore: 0:1 (14.) Weindl (Nicholas Emmednorfer, Rudi Mayer), 0:2 (15.) Beham (Florian Panthaler), 1:2 (25.) Seisenberger (Gerbl, Christoph Lönnig), 2:2 (34.) Gerbl (Seisenberger), 3:2 (39.) Patrick Riedl (Florian Steierer), 4:2 (44.) Gerbl (Lönnig, Seisenberger), 4:3 (57.) Beham; Schiedsrichter: Albert Aschenbrenner, Christoph Ober; Strafminuten: ESC 8 / ESV 10

 

ESV als Gast zum Derby nach Dorfen

Sa., 19.30 Uhr: Zweites Derby dieser Saison zwischen Dorfen 1b und Gebensbach

Dorfen/Gebensbach In der Eishockey-Bezirksliga gibt es seit dieser Saison wieder Derbys. Sogar richtige „Lokalduelle“ sind dies und am Samstagabend um 19.30 Uhr ist es im Dr. Rudolf-Stadion wieder soweit. Der ESC Dorfen 1b ist Gastgeber für den ESV Gebensbach.

Nach rund zwei Jahrzehnten Abstinenz hat man beim ESC wieder eine 1b-Mannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Diese Mannschaft soll vor allem für den Nachwuchs ein Sprungbrett zur Bayernligamannschaft sein, aber auch für einige im Kader der Ersten nicht so häufig zum Einsatz kommende Akteure zusätzliche Spielpraxis bieten. Nur mit Jugendwahn allein geht es nicht und so wird die Truppe angeführt von den Altstars Edi Seisenberger (41 Jahre), Stefan Zollner (42) und Kapitän Dominik Gerbl – mit 36 praktisch noch im besten Eishockeyalter. Zuletzt beim 5:2-Sieg in München war er mit drei Treffern der Matchwinner. Für den 42-jährigen Klaus Däffinger, der für Andreas Marek, mit der Ersten in Erding und den verletzten Kilian Mayer einsprang, im Tor stand, sparte Trainer Jan Smolko auch nicht mit Lob. Für den 52-jährigen Smolko ist „diese Saison nur Vorbereitung“ und für ihn „sieht Gebenbsbach das Derby viel wichtiger“ – wenn er sich da in seinen Jungs mal nicht taüscht!

Das erste Duell zum Saisonauftakt gewann der ESV als Gastgeber 5:3. Für dieses zweite Aufeinandertreffen am Samstag um 19.30 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion haben beide Seiten beste Werbung betrieben. Der ESV hat beim EC Pfaffenhofen 1b 2:1 und zuhause gegen Ottobrunn 4:1 gewonnen und Rang 4 gefestigt, ehe ein spielfreies Wochenende folgte. Die Eispiraten haben sich inzwischen auf Tabellenplatz 6 im Zehnerfeld der Bezirksliga Gr. 2 vorgearbeitet.

Beim ESV fehlen auf alle Fälle die angeschlagenen Thomas Laschütza und Florian Remm. Sollte mit Michael Reiter, während der Woche beruflich verhindert, ebenfalls passen müssen, wären drei Verteidiger zu ersetzen. Dafür hat diese Woche Sergej Demcenko, die letzten fünf Jahre Trainer und hin und wieder auch Spieler, mittrainiert. Er ist inzwischen 45, aber verlernt hat er nichts und altersmäßig würde er in diesem Spiel auf alle Fälle dazu passen!

Ein interessantes und packendes Derby wie beim ersten Treffen dürfen sich die Eishockeyfreunde aus beiden Lagern erwarten. Einen klaren Favoriten gibt es in einem Derby sowieso nicht!

 

Thomas Schalk (23) bugsierte den Puck zum 2:0 hinter Goalie Gilch über die Linie.                                                                                 Foto: DFi

Auf heimischem Eis weiterhin eine Macht

4:1-Siege des ESV gegen Ottobrunn zäh erkämpft aber nie in Gefahr

Gebensbach Seine starke Heimbilanz hat der ESV Gebensbach am Freitagabend mit dem 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) – Sieg gegen den ERSC Ottobrunn ausgebaut. Im siebten Heimspiel gingen die Puckjäger des ESV nun zum sechsten Mal als Sieger vom Eis gegangen.

Es fing ja gleich sehr gut an, als Kapitän Manuel Bertl, von Jonas Weindl auf die Reise geschickt, den 19-jährigen Jona Gilch im Gäste-Tor nach 68 Sekunden mit der Rückhand durch die Schoner zum 1:0 (Weindl, Emmendorfer) überlistete. In diesem ersten Spielabschnitt ging es fast ausnahmslos in Richtung des immer stärker haltenden Ottobrunner Schlussmann, ab zweimal Franz Neumayr sowie Nicholas Emmendorfer, Maximilian Heilmaier, Patrik Samanski, Patrik Beham und Bertl mit einer Kopie des ersten, aber erfolgreich abgeschlossenen Angriffs vergaben beste Torgelegenheiten. 41 Sekunden vor der Pause bugsierte dann Thomas Schalk (Florian Panthaler, Beham) in Überzahl den Puck doch noch über die Linie.

Genau zweimal hatte Manuel Hammerlindl in den ersten 20 Minuten eingreifen müssen. Etwas mehr Arbeit bekam er nach der Pause, aber dass die vom ESV angestrebten drei Punkte an diesem Abend ernsthaft in Gefahr geraten könnten, dieser Eindruck entstand nicht. Der Puck lief phasenwiese sehr flüssig und wie am Schnürchen durch die ESV-Reihen, aber es fand sich einfach kein „Knipser“, der die Treffer macht. Mit einem Billard-Tor, sprich einem abgefälschten Lupfer über den Torhüter, gelang Neuzugang Samanski das 3:0 (28. / Heilmaier, Timm Kerscher).  Für seinen ersten Treffer im ESV-Trikot durfte er den Puck gleich behalten.  Auch in der letzten Minute dieses Drittels fiel ein Treffer, aber den erzielte Adrian Huber 37 Sekunden vor der Pausensirene für die kampfstarken Gäste.

Mit starken Paraden gegen Carvalho sowie Adrian und Andreas Huber stand Hammerlindl im Schlussabschnitt im Fokus. Vier Huber spielen bei Ottobrunn – Adrian und Thomas als Kapitän sind Brüder, aber Oliver und Andreas weder mit den beiden noch miteinander verwandt. Ein wenig Spannung blieb der Partie erhalten, weil der ESV weiterhin mit seinen Torchancen verschwenderisch umging und die Gäste frecher und offensiver mitspielten. Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe Samanski (Neumayr, Heilmaier) mit einem Klasseschlenzer ins Kreuzeck zum 4:1 dem Spuk ein Ende bereitete. Gegen die nie aufsteckenden Münchner Vorstädter verhinderte ein Pfosten des ESV-Tores bei einem Schuss von Maximilian Pasiciel in der 59. Min. einen Treffer.

Schiedsrichter: Stefan Stauber, Florian Weinzierl; Strafminuten: ESV 2 / ERSC 12; Zuschauer 80

 

Auch „Pflichtspiele“ müssen erstmal gewonnen werden

Gebensbach Den ERSC Ottobrunn empfängt der ESV Gebensbach am Freitagabend um 20 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion zum ersten Heimspiel des neuen Jahres.

Der Sieg vom vergangenen Freitag beim direkten Verfolger, dem fünftplatzierten EC Pfaffenhofen 1b, ist nur wirklich was wert, wenn die sogenannten Pflichtspiele gewonnen werden. In diese Kategorie fällt die heutige Partie. Den ESV auf Rang 4 mit 24 Punkten aus 13 Spielen und die achtplatzierten Münchner Vorstädter mit 9 Punkten aus erst 10 Spielen trennen immerhin 15 Zähler.

„Wenn wir vernünftig spielen und unser Leistungsvermögen aufs Eis bringen werden wir gewinnen“ sagte Spielertrainer Alexander Schrödinger. Sein kompletter Kader ist einsatzfähig, also 17 Feldspieler plus die beiden Torhüter von denen im angekündigten Wechselspiel diesmal Manuel Hammerlindl an der Reihe wäre. Schrödinger erinnert aber auch an das Hinspiel, das erst nach ganz zähem Ringen in der Nebelschlacht des Ottobrunner Freiluftstadions Anfang November 4: 3 gewonnen wurde.

Trotz ihres drittletzten Tabellenplatzes im Zehnerfeld der Bezirksliga Gr. 2 sollte der ESV den Gast auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben trotz drei Spiele weniger nur 10 Tore weniger als Gebensbach geschossen und mehrmals nur mit einem Treffer Differenz verloren. Beim 3:5 in Dorfen einem 1:5-Rückstand lief ihnen  bei der Aufholjagd die Zeit davon.

 

Patrick Beham, Florian Panthaler, Rudi Mayer und Florian Remm nach dem 1:0 Führungstreffer in Pfaffenhofen.              Foto: DFi

Zwei Tore mussten dem ESV reichen

Knapper, aber absolut verdienter 2:1-Sieg in Pfaffenhofen

Gebensbach / Pfaffenhofen –  Wenn den Puckjägern des ESV Gebensbach derzeit das Toreschießen halt so schwer fällt. Drei Punkte brachten sie mit einem 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) – Sieg am Freitagabend von ihrem Gastspiel beim EC Pfaffenhofen 1b trotzdem mit nach Hause.

2:1 hört sich nach knappem Spielverlauf und auswärts auch nach Abwehrschlacht an. Mitnichten – der ESV war klar spielbestimmend mit jeder Menge bester Torgelegenheiten. Auf Pfaffenhofener Seite waren die wirklich nennenswerten Torchancen an einer Hand abzuzählen. Und dann war ja noch Martin Lainer, der im ersten Saisonspiel von Beginn an zwischen den Pfosten des ESV-Heiligtums einen sehr guten Job verrichtete.

Ein weiterer Trumpf des ESV an diesem Abend war die Disziplin. Bertl & Co. kamen mit nur vier Strafminuten aus, während die Ilmstädter um einiges öfter in die Kühlbox marschierten und vor allem in der Schlussphase eine überharte Gangart anschlugen. Als erster wurde Thomas Laschütza Opfer einer überharten Attacke, die nicht mal geahndet wurde. Drei Sekunden vor Schluss wurde Spielertrainer Alexander Schrödinger mit einem Check gegen den Kopf abgeräumt. Dafür kassierte Sünder Nikolas Schünemann immerhin 2 + 10 Strafminuten. 13 Sekunden vorher hatte Nicholas Emmendorfer nur den Pfosten des bereits für einen zusätzlichen Feldspieler verwaisten Pfaffenhofener Tores getroffen.

Statistik:  0:1 (8.) Patrick Beham (Florian Remm, Jonas Weindl), 1:1 (34.) Schünemann (Schorr, Gebhardt), 1:2 (38.) Rudi Mayer (Laschütza); SR: Kevin Streschnak, Thomas Weger; Strafminuten: ECP 16 + 10 / ESV 4; Zuschauer: 55

 

Duell der Tabellennachbarn in Pfaffenhofen

Heute 20 Uhr: ESV-Puckjäger müssen zum direkten Verfolger an die Ilm

GebensbachGelingt dem ESV Gebensbach eine Wiedergutmachung für die Schlappe vom vergangenen Samstag? Der EC Pfaffenhofen 1b ist heute um 20 Uhr der Gastgeber.

Nach zwei Jahren aus der Gruppe 1 wieder zurück in der Gr. 2 spielen die Ilmstädter eine überraschend starke Saison. Nachdem es in der abgelaufenen Spielzeit nur zu Rang 6 unter 8 Teams reichte, führten sie diesmal vom Start weg sogar einige Zeit die Tabelle an. Sie starteten zwar mit einer 1:4-Niederlage in Inzell, besiegten aber dann Waldkraiburg 1b 4:2.  Zwei Niederlagen gegen Aich warfen das Team um den 50-jährigen Spielertrainer Hannes Lohrer auf Rang 5 zurück.

Der ESV steht mit 21 Punkten aus 12 Spielen auf Tabellenplatz 4. Der ECP hat zwar zwei Zähler weniger auf dem Konto, aber auch noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Ab Rang 5 besteht zwar zum Rest der Liga ein deutlicher Abstand, aber der Sieger dieses Duells zweier direkter Tabellennachbarn hat auch beste Aussichten, am Ende die Nase vorn zu haben. Das zweite Aufeinandertreffen in Dorfen bildet am 18. Februar den Abschluss der Punktrunde.

Beim ESV haben während der Woche einige gekränkelt, auch Spielertrainer Alexander Schrödinger hatte es erwischt. Sicher nicht spielen werden Maximilian Heilmaier, der gesperrte Daniel Panthaler und Michael Reiter (Arbeit). 14 Feldspieler und die beiden Torhüter müssen es richten.        

 

Wieder ein ganz schwacher Auswärtsauftritt

ESV-Puckjäger wurden vom EV Aich mit einer 1:8-Packung abgefertigt

Gebensbach Nicht wiederzuerkennen waren die Puckjäger des ESV Gebensbach am Samstagabend bei der deftigen 1:8 (0:3, 0:3, 1:2) – Niederlage in Moosburg gegen den EV Aich. Nichts mehr erinnerte an den starken Auftritt vom Weihnachtsheimspiel gegen Waldkraiburg.

Die stattliche ESV- Anhängerschar dürfte sich in den ersten Minuten schon die Augen gerieben haben. Nur mit viel Glück konnte Torhüter Manuel Hammerlindl mehrmals einen Gegentreffer verhindern. Nach 3.20 Spielminuten war es passiert, als es dem US-Amerikaner Punturerie zum 1:0 sehr leicht gemacht wurde. Der ESV kam auch zu einigen sehr guten Tormöglichkeiten, aber diese zu verwerten, war nicht das erste Mal das große Manko. Da gab es von Aich gleich eine Lehrvorführung durch Jarzcyk (8.Min.) und Korn (15.) zum 3:0-Pausenstand.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts merkte man den ESV-Spielern an, dass sie es nochmal wissen wollten. Minutenlang schürten sie die Gastgeber in deren Drittel ein. Nur einen gefährlichen Konter über Punturerie und Andreas Koller musste Hammerlindl entschärfen. Nachdem im ersten Drittel nur Aich zwei Strafen kassiert hatte, häuften sich nun beiderseits die Strafbankbesuche. Der ESV war da zumindest etwas zurückhaltender, konnte aber aus seinen Überzahlspielen trotz guter Tormöglichkeiten kein Kapital schlagen. Der Ex-Landshuter DNL-Spieler Rotzinger machte mit dem 4:0 (34.), als der ESV in Überzahl war, dem Spuk ein Ende. Punturerie erhöhte nach einem Konter (38.) und 51 Sekunden vor der Pause auf 6:0.

Zwischen den beiden Treffern hatten sich Aichs Thomas Pollner und Gebensbachs Daniel Panthaler einen klassischen Boxkampf ohne Handschuhe geliefert mit der zweifelhaften Belohnung, dass sie vorzeitig Duschen durften. Das ESV-Tor hütete im Schlussdrittel Martin Lainer. Der musste sich zunächst nur Trautmann (48.) geschlagen geben. Als Thomas Schalk bei doppelter Überzahl (57. / Florian Panthaler) doch noch traf, sah es nach dem gleichen Resultat wie bei letzten Auswärtsspiel in Waldkraiburg aus. In der Schlussminute gelang Jarczyk noch ein Überzahltreffer zu Aichs 8:1.

  Schiedsrichter: Markus Sperl, Franz Winklmeier; Strafminuten: EAV 16 + 5+20 (Pollner) + 10 (Weinberger) / ESV 10 + 5+20 (D. Panthaler); Zuschauer: 85

 

Der nächste Topgegner wartet schon!

ESV-Puckjäger müssen heute in Moosburg gegen den EV Aich ran

Gebensbach Es wird nicht leichter für die Puckjäger des ESV. Heute gilt es die nächste sehr schwere Aufgabe zu bewältigen. Um 17.15 Uhr ist der EV Aich Gastgeber in Moosburg.

Zuletzt zweimal gegen den Tabellenführer Waldkraiburg 1b, jetzt gegen den Tabellendritten und am 5. Januar beim EC Pfaffenhofen 1b, der mit zwei Punkten weniger hinter dem ESV auf Rang 5 lauert. Das Gebensbacher Programm dieser Tage ist anspruchsvoll. Der heutige Gegner hat zwar nur einen Zäher mehr als der ESV auf dem Konto, aber das bei zwei Spielen weniger.  Der amtierende Vizemeister wird zumindest Platz 2, auf dem aktuell Inzell mit zwei Punkten aber auch einem Spiel mehr rangiert, wieder erreichen wollen und somit auch die Playoffs.

Das Hinspiel gewann der ESV vor über 400 Zuschauern nach packemden 60 Minuten plus der Zugabe durch jeweils fünf Penaltyschützen mit 5:4 nach Penaltyschießen. Nach regulärer Spielzeit verlor Aich auch nur einmal und zwar mit 2:4 in Waldkraiburg. Pfaffenhofen, lange Zeit sogar Tabellenführer, fertigte die Truppe des Landshuter Trainers Georg Herrmann 11:2 und zuletzt im Heimspiel 5:3 ab. Das Team um den US-Amerikaner Punturerie und den bayernligaerfahrenen Kapitän Andreas Koller ist also in Topform.

„Wir werden wieder alles versuchen um zu punkten und im Kampf um Platz 2 und 3 dabei zu bleiben“ - ESV-Spielertrainer Alexander Schrödinger hat die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen. Beim 2:3 gegen Waldkraiburg hatten wirklich nur Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben. Fehlen wird diesmal aus privaten Gründen Jonas Weindl, dafür rückt Patrik Samanski nach seinen ersten beiden Spielen als Verteidiger diesmal in die Abteilung Attacke vor.

Zum Freikarten-Spiel gegen Waldkraiburg war auch Politprominenz gekommen: von links ESV Vorstand Peter Kerscher, Bürgermeister Ludwig Greimel (Velden), MDB Florian Ossner (Velden), Bürgermeister Franz Hofstetter (Taufkirchen).     Foto: DFi

ESV Goalie Manuel Hammerlindl hielt sein Team mit starken Aktionen im Spiel.                                                                                                            Foto: DFi

Diesmal reicht es auch trotz ganz starker Leistung nicht

2:3-Niederlage gegen Waldkraiburg 1b war unnötig –

ein paar Fehler und das Auslassen bester Möglichkeiten gaben den Ausschlag

Gebensbach Wenn man so ein Klassespiel nach derart starker Leistung gegen den EHC Waldkraiburg 1b 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) verliert, hat man sich nicht viel vorzuwerfen. Mit ein paar Unsicherheiten in der Defensive und dem Auslassen hochkarätigster Torchancen brachte sich der ESV Gebensbach am Dienstagabend um den Erfolg.

Die Freikartenaktion des ESV zum Abschluss des Jubiläumsjahres schlug auch sehr gut ein. Nachdem der Bundestagsabgeordnete Florian Ossner und Veldens Bürgermeister Ludwig Greimel - Taufkirchens Gemeindechef Franz Hofstetter kam etwas später – die Partie eröffnet hatten, sahen die rund 300 Zuschauer unter der Leitung sehr souveränen Schiedsrichter allerbestes Bezirksligaeishockey. Die Gäste legten gleich eines Spitzenreiters würdig los. Sie waren oft auch einen Tick gedankenschneller und machten weniger Fehler – unverdient war ihr Sieg nicht.

Das ESV-Team fand gegen die technisch versierten und routinierteren Löwen immer besser in die Partie. Torhüter Manuel Hammerlindl musste zwar den ersten Gegentreffer auf seine Kappe nehmen, hielt aber sein Team mit starken Aktionen im Spiel. Unterm Strich hatte er schon etwas mehr zu tun als sein gegenüber. „Die Parade“ schlechthin lieferte er in der 54. Min., als er im Hechtsprung mit der Stockhand und ohne Schläger den Puck von der Linie wegfischte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der ESV längst zur totalen Aufholjagd geblasen.

Es gelang an diesem Abend einfach nicht, die Topchancen zu verwerten. Die besten Überzahlspiele seit langem wurden aufgezogen, zwei Treffer dabei erzielt, aber so wie Patrick Beham nach sechs Minuten den Puck nicht versenken konnte, wiederholten sich diese Szenen immer wieder. Manuel Bertl, Nicholas Emmendorfer, Florian Panhaler, nochmal Beham bei einem Pfostenschuss, Jonas Weindl – sie alle hatten während der 60 Minuten das fast leere Tor mal einschussbereit vor sich, aber Sekundenbruchteile des Zögerns reichten dem fehlerlosen EHC-Keeper Christoph Lode, jedes Mal noch abwehren zu können.  

Statistik:  0:1 (4.) Philipp Muhra, 0:2 (16.) Sebastian Mair (Martin Hagemeister), 1:2 (19.) Fl. Panthaler (Thomas Schalk, Laurin Hobmaier / 5-4), 1:3 (24.) Muhra (Fabio Greimel), 2:3 (38.) Schalk (Fl. Panthaler / 5-4); SR: Franz Winklmeier, Kevin Streschnak; Strafminuten: ESV 8 / EHC 16

 

Waldkraiburg sehr stark – Schiris schwach

1:7-Niederlage im ersten Kräftemessen mit den Waldkraiburger Löwen

Gebensbach Teil Eins der Waldkraiburg-Spiele hat der ESV Gebensbach am Freitagabend in der Waldstadt 1:7 (0:2, 1:3, 0:2) verloren. Spielverlauf und Chancenverhältnis waren aber um ein Vieles enger, als es das deutliche Ergebnis wiedergibt.

Der ESV haderte schwer mit den Schiedsrichtern. Heimische Zuschauer schüttelten einige Male verständnislos den Kopf. Der EHC bestätigten auf seiner Homepage, dass die beiden Referees die Messlatte „unterschiedlich angelegt hatten“. Die Löwen hatten diese zweifelhafte Unterstützung nicht nötig. Um den bayernligaerfahrenen Spielertrainer Jürgen Lederer  war alles aufgeboten, was Klasse und Routine aufs Eis brachte. Das zeigte sich in der Chancenverwertung. Die Gastgeber selbst bezeichneten den 2:0-Zwischenstand zur ersten Pause als schmeichelhaft angesichts der Gebensbacher Spielanteile und Torchancen. Aus drei Chancen machten der oberligaerfahrene Kapitän Martin Hagemeister (5. Min. / 5-4) und Sebastian Mair (11.) zwei Treffer.

Ab Beginn des zweiten Drittels wurde die Partie ausgeglichener. Auch weil der ESV bei den Schiris zunehmend die schlechteren Karten hatte. Anscheinend reicht das Mitwirken eines Markus Schütz auf Waldkraiburger Seite, seines Zeichens Hauptschiedsrichter in der DEL, dass sich die zwei an der Pfeiffe so beeinflussen ließen. Waldkraiburg spielte aber auch effektiver. Den Anschlusstreffer durch Rudi Mayer (27. / Florian Remm, Manuel Bertl / 5-4) beantworteten sie prompt mit dem 3:1 durch Mair (28. / 5-4) nach einer dieser sehr zweifelhaften Strafen gegen den ESV. Das 4:1 (32.) ging auf  das Konto von Hagemeister - er, Mair und Lederer hatten trotz zahlenmäßigen Gleichstands ein wahres Powerplay aufgezogen. Einen Puckverlust von Thomas Schalk bestrafte Fabio Greimel zum 5:1 (38.).

Im Schlussabschnitt folgten weitere Fehler in der ESV-Defensive. Auf diese Art fiel das 6:1 (42.) durch Alexander Schiller. Zu Hagemeisters 7:1 (47.) legte in Überzahl Torhüter Manuel Hammerlindl auf. Für ihn kam dann Martin Lainer, aber der hatte nicht mehr viel zu tun – die Partie war gelaufen.

SR: Christopher Antretter-Oswald, Nils Timpe; Strafminuten: EHC 14 / ESV 20 + 10; Zuschauer: 95

 

Der zweite Dezember-Neuzugang Patrik Samanski.      Foto: DFi

Jetzt gilts für die ESV-Puckjäger

Heute in Waldkraiburg und am Dienstag Heimspiel gegen den Topfavoriten

Gebensbach / Waldkraiburg Mit drei Topspielen geht für den ESV Gebensbach sportlich dieses Jahr zu Ende. Heute Abend um 19.45 Uhr ist der EHC Waldkraiburg 1b Gastgeber, am zweiten Weihnachtsfeiertag sieht man sich um 17 Uhr in Dorfen gleich wieder und am 30.12. wartet in Moosburg mit dem EV Aich der nächste großkalibrige Gegner.

„Jetzt gilts für die Puckjäger aus dem Eishockeydorf“. Die Pflichtaufgaben haben sie zuletzt mit drei Siegen bravourös erledigt und sich den Platz im Spitzenquintett der Bezirksliga Gr. 2 gesichert. Nun wird sich zeigen, wo man sich am Ende in diesem Zirkel einreihen kann. Die Plätze Eins und Zwei berechtigen zur Teilnahme an den Playoffs mit den ersten Zwei der drei anderen Gruppen um Bayer. Meisterschaf und Landesligaqualifikation.

Die Topfavoriten auf die ersten beiden Plätze sind Waldkraiburg und Inzell, die punktgleich vor dem ESV die Tabelle anführen und der EV Aich, zwei Zähler hinter dem ESV auf Rang 4 und wie Waldkraiburg mit einem absolvierten Spiel weniger als Gebensbach und Aich. Der ESV fährt personell bestens gerüstet in die Waldstadt. Alle 17 Feldspieler und das Torhütergespann mit Manuel Hammerlindl – nur ein Gegentreffer in den letzten drei Spielen – und Martin Lainer sind fit. Patrik Samanski, der zweite Dezember-Neuzugang, brennt verständlicherweise auf seinen ersten Einsatz..

ESV-Spielertrainer Alexander Schrödinger, neun Jahre in der Waldstadt und zuletzt auch 1b-Spielertrainer, ist sich sicher, dass „Waldkraiburg gegen uns alles aufbieten wird, was Qualität hat“. Auch der 38-jährige Markus Schütz, der bis hinauf zur DEL in allen Ligen schon gespielt hat, „wird zumindest heute auflaufen“, so Schrödinger. Schütz ist DEL-Hauptschiedsrichter. Waldkraiburg möchte seine „Oans Be“ in der Landesliga als Unterbau für die Oberligamannschaft sehen. Die Truppe um Hagemeister, letzte Saison noch Oberliga, Passau-Rückkehrer und Spielertrainer Jürgen Lederer, dem starken Slowenen Loboda, dem aus Fürstenfeldbruck gekommenen Slowaken Pamula und zum Oberligateam aufstrebenden Talenten ist ihrer Favoritenrolle bisher mit 7 Siegen aus 8 Spielen gerecht geworden.

Für das Heimspiel am Dienstag hat der ESV sich zum Abschluss seines Jubiläumsjahres nochmal was einfallen lassen. Für das Topspiel gegen den EHC Waldkraiburg 1b am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion wurde nochmal eine Freikartenaktion gestartet. Zum Spiel gegen den EV Aich kamen am 19. November auf diese Art rund 400 Zuschauer.

Und nicht nur das. Das Eishockeydorf mit dem rund 700 Mitglieder zählenden Club gehört zwar an der östlichen Grenze liegend der Gemeinde Taufkirchen an, hat aber genauso sein Einzugsgebiet auf der anderen Seite im niederbayerischen Velden. Deshalb werden zu diesem Spiel neben Taufkirchens Gemeindechef Franz Hofstetter aus der Gemeinde Velden sein Kollege Ludwig Greimel und der Bundestagsabgeordnete Florian Ossner erwartet. Einer darf sich dann aufs glatte Parkett zum Eröffnungsbully wagen.      

 

Trotz großer Bedrängnis traf Daniel Panthaler (12) nach Vorlage von Bruder Florian Panthaler zum 1:0 Führungstreffer.  Goalie Manuel Hammerlindl hatte einen 1a Abend und fing alles.   Foto: DFi

ESV in der Spitzengruppe endgültig etabliert

5:1-Sieg in Berchtesgaden und „nur“ ein 3:0 gegen den Münchner EK

Gebensbach – Das war ein gelungener Start für den ESV Gebensbach in das Doppelwochenende. 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) gewann er am Freitagabend beim für seine Heimstärke bekannten EV Berchtesgaden. Mit einem 3:0 (3:0, 0:0, 0:0) gegen den Münchner EK hat der ESV am Sonntagabend den zweiten Sieg nachgelegt. Die Puckjäger aus dem Eishockeydorf haben damit ihren Platz im Führungsquintett der Bezirksliga Gr. 2 zementiert. Vor den Derbys gegen Tabellenführer Waldkraiburg1b am 22. und 26. 12. sowie dem Duell zum Jahresabschluss am 30.12. beim Tabellenvierten EV Aich stehen sie punktgleich mit Waldkraiburg und Inzell auf Rang 3 zwei Zähler vor Aich und Pfaffenhofen 1b.

Das Ergebnis von Berchtesgaden spiegelt in seiner Deutlichkeit auch den Spielverlauf. Zum Führungstreffer kamen Berchtesgaden in Überzahl mit einem Schuss durch Freund und Feind hindurch. Vier Minuten später war der Spielstand durch Toptorjäger Florian Panthaler mit seinem 14. Saisontreffer und Maximilian Heilmaier gedreht. Ab Beginn des zweiten Spielabschnitts war der ESV eindeutig auf Siegkurs. Läuferisch hatte das ESV-Team, das mit drei Fünferblöcken, aber ohne Thomas Laschütza angetreten war, gegen die einen Feldspieler weniger zählenden Hausherren klare Vorteile. Diese münzten Patrick Beham mit seinen Saisontreffern 9 und 10 im achten Spiel sowie Neuzugang Nicholas Emmendorfer mit seinem Premierentreffer im zweiten Einsatz in weitere Tore um. Einen noch deutlicheren ESV-Sieg verhinderte immer wieder der stark haltende Österreicher Stefan Quintus im EVB-Tor.

SR: Thomas Buckmann, Mareike Kirchner; Strafminuten: EVB 6 / ESV 8; Zuschauer: 100  

Es war am Sonntagabend die erste Unterbrechung einer von Beginn an sehr flotten Partie, als die Schiris nach 3.20 Spielminuten zum 1:0 abpfiffen. Daniel Panthaler hatte nach trickreicher Vorarbeit seines Bruders Florian getroffen. Der ESV gab weiter Vollgas. Als die Formation um Fl. Panthaler trotzt numerischem Gleichstand mit ihren Gegenspielern Katz und Maus spielte, schloss Patrick Beham dieses Powerplay zum 2:0 ab. Exakt zwei brenzlige Situationen hatte Manuel Hammerlindl im ESV-Tor in den ersten 20 Minuten zu bereinigen, ansonsten ging es nur im Einbahnverkehr Richtung MEK-Heiligtum. Trotz einer Unmenge bester Einschussmöglichkeiten dauerte es bis 35 Sekunden vor der Pausensirene, ehe Thomas Schalk nach klugem Überzahlspiel den Puck hoch im Eck zum 3:0 versenkte.

Ab Wiederbeginn agierte der ESV im Umgang mit seinen Tormöglichkeiten noch großzügiger. Der Münchner Schlussmann Jens Lachenmaier hielt auch bravourös und seine Vorderleute trauten sich immer mehr in die Offensive. Da musste Hammerlindl immer öfters sein ganzes Können aufbieten, um den Shut out zu sichern.

SR: Markus Sperl, Albert Aschenbrenner; Strafminuten: ESV 12 / MEK 6; Zuschauer: 100

 

Souveräner Auftritt in Berchtesgaden

ESV nimmt mit einem 5:1-Sieg den nächsten Dreier mit

Gebensbach – Das war ein gelungener Start für den ESV Gebensbach in das Doppelwochenende. 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) gewannen sie am Freitagabend beim für seine Heimstärke bekannten EV Berchtesgaden.

Das Ergebnis spiegelt in seiner Deutlichkeit auch den Spielverlauf. Nur zu Beginn des ersten Drittels hatten die Gastgeber Vorteile. Sie legten sprichwörtlich los wie die Feuerwehr. Zu ihrem Führungstreffer kamen sie in Überzahl mit einem Schuss durch Freund und Feind hindurch. Da war der sehr gute, aber nicht übermäßig geforderte Manuel Hammerlindl machtlos. Co-Trainer Alex Aigner, der ja für seinen spielenden Chef Alex Schrödinger auf der Bank Regie führt, war nach eigenen Worten „auch bei dem Rückstand nicht bange“.

Sein Team war längst schon sehr gut im Spiel und vier Minuten später war der Spielstand durch Toptorjäger Florian Panthaler mit seinem 14. Saisontreffer und Maximilian Heilmaier gedreht. Ab Beginn des zweiten Spielabschnitts war der ESV eindeutig auf Siegkurs. Berchtesgaden fand gar nicht zu seiner sonst so kernigen und körperbetonten Spielweise. Läuferisch hatte das ESV-Team, das mit drei Fünferblöcken, aber ohne Thomas Laschütza angetreten war, gegen die einen Feldspieler weniger zählenden Hausherren klare Vorteile. Diese münzten Patrick Beham mit seinen Saisontreffern 9 und 10 im achten Spiel sowie Neuzugang Nicholas Emmendorfer mit seinem Premierentreffer im zweiten Einsatz in weitere Tore um. Einen noch deutlicheren ESV-Sieg verhinderte immer wieder der stark haltende Österreicher Stefan Quintus im EVB-Tor.

Statistik:  0:1 (13.) Fabian Stöckl (5-4), 1:1 (14.) Fl. Panthaler (Thomas Schalk, Beham), 1:2 (17.)     Heilmaier (Daniel Panthaler), 1:3 (23.) Beham (Fl. Panthaler, Schalk), 1:4 (28.) Emmendorfer (Manuel Bertl, Rudi Mayer), 1:5 (52.) Beham (Schrödinger, Fl. Panthaler); SR: Thomas Buckmann, Mareike Kirchner; Strafminuten: EVB 6 / ESV 8; Zuschauer: 100

 

Zwei Einsätze an diesem Wochenende

ESV am Freitag in Berchtesgaden – Sonntag kommt der Münchner EK

Gebensbach Nach dem spielfreien letzten Wochenende heißt es für die Puckjäger diesmal „Volles Programm“. Auf gefährliches Terrain geht es am Freitag mit der Partie um 19.30 Uhr beim EV Berchtesgaden – Busabfahrt ab Eisstadion Dorfen 15.30 Uhr. Im Sonntagsheimspiel um 17 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion ist dann der Münchner EK zu Gast.

Ohne eigenes Zutun ist der ESV nach dem letzten Wochenende innerhalb des Führungsquintetts mit 15 Punkten aus 7 Spielen auf Rang 5 abgerutscht. Die beiden Wochenendgegner bilden mit Ottobrunn das Verfolgertrio und alle drei haben 9 Zähler auf dem Konto. Sollte sich der ESV in beiden Spielen durchsetzen können, dann ist klar, dass ihm der Platz im Zirkel der fünf besten Teams kaum mehr streitig zu machen ist.

Am Fuße des Watzmanns ist dieses Unterfangen alles andere als einfach. Die Berchtesgadener praktizieren vor allem auf heimischem Eis eine besonders kernige Spielweise. Ihre Spezialität ist das Konterspiel aus sicherer Defensive um den starken österreichischen Keeper Stefan Quintus. Der EVB brachte im Sommer 2016 die Ausländerbeschränkung im Bayerischen Eishockey per Gerichtsentscheid zu Fall. So dürfen nun in Bezirks- und Landesliga Spieler aus der EU sowie der EU gleichgestellten Staaten in unbegrenzter Anzahl zum Einsatz kommen, während weiterhin nur ein „Nicht-EU-Ausländer“ spielen darf. In der Bayernliga haben sich die Clubs auf eine Selbstbeschränkung auf maximal zwei Ausländer geeinigt. Im EVB-Kader stehen mit Ersatztorhüter ein weiterer Österreicher sowie der Slowake Juras.

Aus Berchtesgadener Sicht war dieses Aufbegehren gegen diese Ausländerregel nachvollziehbar, denn  die österreichische Grenzregion gehört immer schon zu ihrem sportlichen Einzugsgebiet.

 

Jonas Weindl (14) erzielte Treffer Nr. 13 nach einem Querpass von ESV Neuzugang Nicholas Emmendorfer (94).                            Foto: DFi

14 Treffer und Zu Null!

Bad Aibling 1b diesmal kein ernsthafter Gegner für den ESV

 Gebensbach  -  Ein ernsthafter Prüfstein war die 1b-Mannschaft des EHC Bad Aibling am Freitagabend wirklich nicht. Mit 14:0 (6:0, 4:0, 4:0)  feierte der ESV ein munteres Schützenfest gegen die völlig überforderten Aibdogs.

Trotzdem – 14 Treffer und einen Shut out für die beiden Torhüter Manuel Hammerlindl und ab der 40. Minute Martin Lainer muss man auch erst mal schaffen. Das nur 10 Feldspieler und einen Torhüter starke Gästeaufgebot verschanzte sich keinesfalls. Auch wenn sie sich nicht gerade hochkarätigste Torchancen am Fließband erarbeiteten, sorgten sie hin und wieder dafür, des es den beiden ESV-Torhütern nicht total langweilig wurde.

Ihr Gegenüber, der 21-jährige Manuel Ringel war nicht zu beneiden. Der ESV, mit 15 plus 2 bestens aufgestellt – nur der angeschlagene Franz Neumayr fehlte – konnte seine Angriffe nach Belieben aufziehen und sich vor das Aiblinger Tor kombinieren. Einige im ESV-Team kamen endlich zu ihren ersten Saisontreffern, andere wiederum, wie etwa Jonas Weindl, konnten sich die Ladehemmung der letzten Wochen von ihrer geplagten Eishockeyseele schießen.

Wenig beschäftigt war das Schiedsrichterduo Altmann / Winklmaier bei zwei Strafminuten gegen den ESV und sechs gegen Aibling. Bis ins zweite Drittel hinein, sah es so aus, als sollten die beiden „ohne“ auskommen. Die Revanche für die Niederlage nach Penaltyschiessen ist dem ESV eindrucksvoll gelungen, nur weg sind die beiden Punkte von damals so oder so und mit der Besetzung aus dem Hinspiel hatte dieses Aiblinger Team nicht viel gemein.

Tore/Vorlagen: Florian Panthaler 3/2, Jonas Weindl 2/2, Patrick Beham 2/1, Maximilian Heilmaier 2/1, Thomas Schalk 1/3, Alexander Schrödinger 1/2, Laurin Hobmaier 1/1, Thomas Laschütza 1/1, Manuel Bertl 1/-, Nichaloas Emmendorfer -/2;

Kommendes Wochenende mit dem Fokus Christbaumversteigerung am Samstag hat der ESV spielfrei

 

ESV Neuzugang Nicholas Emmendorfer.                              Foto: DFi

ESV hat noch was auszubügeln

Eishockey-Bezirksliga, Freitag 20 Uhr: Heimspiel gegen EHC Bad Aibling 1b

Gebensbach  -  Wiedergutmachung ist angesagt beim ESV heute Abend um 20 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion gegen den EHC Bad Aibling 1b. Und das gleich im doppelten Sinne.

Am zweiten Spieltag beim Gastspiel in der Kurstadt wäre das Penaltyschiessen in den regulären 60 Minuten zu vermeiden gewesen. So musste man nach der 4:5-Niederlage mit nur einem Punkt die Heimreise antreten. Dann gilt es noch, sich mit einem ordentlichen Auftritt heute Abend für die 3:8-Schlappe vom vergangenen Sonntag in Inzell zu rehabilitieren. Im sechsten spiel war es nach regulärer Spielzeit die bisher einzige, aber dafür deftige Niederlage.

Torhüter Hamberger ist weg doch es gibt auch einen Neuzugang. Nicholas Emmendorfer trainiert seit Oktober mit und mit Beginn der zweiten Transferperiode ab 1. Dezember kann er nun angreifen. Der 23-jährige Erdinger besitzt die amerikanische und französische Staatsbürgerschaft. Für ihn ist keine diese überteuerten Transferkarten nötig, da er nie bei einem ausländischen Verband gespielt hat. Auf Grund eines Holzbaus-Studiums in Rosenheim spielte er zuletzt in Miesbachs U23 und bei der SG Schliersee/Miesbach.

Bad Aibling hat nach 6 Spielen nur die beiden Punkte vom Spiel gegen den ESV auf dem Konto! Da haben die Schützlinge des Trainergespanns Alexander Schrödinger und Alexander Aigner noch was auszubügeln!

 

Goalie Christian Hamberger wechselt vom ESV Gebensbach zurück zum Bayernligisten Passau Black Hawks.            Foto: DFi

Christian Hamberger verlässt den ESV

ab sofort steht er wieder beim Bayernligisten Passau zwischen den Pfosten

 Gebensbach  -  „Der Ober sticht den Unter“ -  das musste der ESV diese Woche wieder mal leidvoll erfahren. Torhüter Christian Hamberger wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bayernligisten Passau Black Hawks zurück.

Dort war er von 2014 bis 16 Stammtorhüter in der Landesliga und in der abgelaufenen Bayernligasaison Nummer Zwei hinter Patrick Vetter. Kurz vor Beginn dieser Saison wurde dem 30-jährigen Hamberger eröffnet, dass man „auf zwei Jüngere“ hinter Vetter setzt, der nun schon ein paar Wochen verletzt ist. Am Sonntag in Schongau soll er bereits für die Drei-Flüsse-Städter im Einsatz sein.

Beim ESV ist zum Glück Manuel Hammerlindl nach seiner Aduktorenverletzung aus der Saisonvorbereitung wieder fit. So bilden er und Martin Lainer das seit Jahren bewährte Gespann ab dem Heimspiel gegen Bad Aibling 1b am Freitag. 

 

ESV'ler Abwehrarbeit gegen Inzells Thomas Scheck (39) - Goalie Christian Hamberger und Spielertrainer Alex Schrödinger.       Foto: DFi

Inzell war wieder keine Reise wert

ESV bei der 3:8-Niederlage wie bereits im Vorjahr chancenlos

Gebensbach  -  Einfach schlecht gespielt und einem starken Gegner in allen Belangen unterlegen. Damit wären der Auftritt der ESV-Puckjäger und die 3:8 (0:2, 0:0, 3:6) Niederlage beim DEC Inzell am Sonntagabend ziemlich treffend beschrieben.

Mit einem 14:1-Kanteriseg war Inzell am Freitag aus Bad Aibling heimgekommen und man merkte den Chiemgauern von der ersten Sekunde weg an, dass sie sich auch gegen Gebensbach allerhand vorgenommen hatten, um die Schmach der 2:6-Hinspielniederlage zu tilgen. War es den Gebensbachern in der luxuriösen und riesigen Max-Aicher-Arena mit dem Eisschnelllaufoval um das Spielfeld rum ganz einfach zu warm?  Man war jedenfalls genauso deutlich unterlegen wie im Vorjahr beim 1:6!

Der erste Durchgang war nur Einbahnverkehr in Richtung des tapfer haltenden Christian Hamberger im ESV-Tor. Bei den Gegentreffern war er machtlos. Richtung Inzeller Tor ging so gut wie gar nichts. Auch im zweiten Spielabschnitt hatte Hamberger gehörig zu tun. Immerhin kamen Franz Neumayer, Florian Panthaler und Jonas Weindl mal zu Abschlüssen, aber mit dem torlosen Ausgang dieses Spieldrittels war man angesichts der Dominanz Inzells gut bedient.

Als 5 Minuten des Schlussabschnitts das 3:0 nach einem Gebensbacher Gastgeschenk fiel, schien die Partie früh entschieden.  Wie aus dem Nichts verkürzten Patrick Beham und Neumayer innerhalb von 35 Sekunden auf 2:3. Nur 10 Sekunden später der nächste katastrophale Puckverlust im ESV-Spielaufbau und es hieß 4:2. Nach gelungenem Überzahlspiel traf Fl. Panthaler zum zwischenzeitlichen 3:5, aber die Hausherren bestraften in der Folge die Fehler in der ESV-Defensive gnadenlos. 

 1:0 (6.) Engler, 2:0 (14.) Simon, 3:0 (25.) Engler, 3:1 (49.) Beham (Schalk, Schrödinger), 3:2 (49.) Neumayr, 4:2 (50.) Simon, 5:2 (52.) Schwabl (5-4), 5:2 (54.) Fl. Panthaler (Schalk, Beham / 5-4), 6:3 (56.) Plenk (4-5), 7:3 (58.) J. Meyer, 8:3 (59.) Plenk; SR: Thomas Buckmann, Matthias Riemel; Strafminuten: DEC 12 / ESV 12 + 10 (Schrödinger); Zuschauer: 70

 

Inzell brennt ganz klar auf Revanche

Am Sonntag geht es zum bis dahin wohl punktgleichen Ex-Landesligisten

Gebensbach  -  Das wird alles andere als ein gemütlicher Sonntagsausflug ins Chiemgau. Beim DEC Inzell müssen die ESV-Puckjäger am Sonntag antreten. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Busabfahrt am Eisstadion in Dorfen um 15 Uhr.

Die Gastgeber werden so richtig auf die Revanche brennen nach der 2:6-Niederlage vom Hinspiel vor zwei Wochen in Dorfen. Der Ex-Landesligist, der nach Rang 3 in der letzten Saison in dieser Spielzeit erneut einen der beiden ersten Plätze und damit die Aufstiegs-Playoffs als Ziel ausgegeben hat, zeigte sich letzten Sonntag wieder recht gut erholt. Der Münchner EK wurde 7:2 abgefertigt mit Kapitän Sebastian Schwabl, der in Dorfen im Schlussdrittel mit sehr schmerzhafter Knieverletzung raus musste. Gegen München erzielte der Verteidiger und Trainersohn gleich zwei Treffer.

Inzell spielt am Freitag bereits beim Tabellenletzten Aibling 1b und wäre mit dem zu erwartenden Sieg mit 12 Punkten aus 5 Spielen punktgleich mit dem ESV. Der darf sich nicht wieder so überrennen lassen wie letzte Saison bei der 1:6-Niederlage. Vielleicht war man von der herrlichen Max-Aicher-Arena mit der Eisschnelllaufbahn um das Eishockeyspielfeld herum zu beeindruckt. Zuhause klappte es ja dann auch mit einem 5:1-Sieg gegen diesen Gegner.

Am Samstag ist noch eine dritte Trainingseinheit angesetzt. Spielertrainer Alex Schrödinger geht davon aus, dass alle spielen können, auch wenn ein paar unter der Woche gekränkelt haben – er inclusive.      

 

Ausgleich zum 3:3 - Florian Panthaler (69) und Thomas Schalk (23) jubeln nach dem Treffer von Patrick Beham.        Foto: DFi

Super Kulisse – klasse Eishockey

ESV vor 400 Zuschauern Sieger nach Penaltyschiessen gegen den EV Aich

 

 

Gebensbach Ins Penaltyschiessen musste der ESV, ehe der EV Aich am Sonntagabend im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion 5:4 (1:0, 2:3, 1:1, 1:0) bezwungen war. Die Freikartenaktion hatte toll eingeschlagen und so konnte Puck-Kind Paul Westner von den ESV-Kleinstschülern vor 400 Zuschauern dieses Topspiel mit dem ersten Bully eröffnen.

Nach gut drei Minuten war Keeper Christian Hamberger gegen Aichs Jarcik erstmals gefordert. In Unterzahl brannte es nach sieben Minuten lichterloh vorm ESV-Tor und Hamberger musste innerhalb weniger Sekunden dreimal abwehren. Eine Doppelchance durch Manuel Bertl und Jonas Weindl (13.) war lange Zeit das Aufregendste auf der anderen Seite. 14 Sekunden vor der Pause jagte Thomas Schalk nach Schrödinger-Schuss den Puck volley aus der Luft zum 1:0 in die Aicher Maschen.

Und der ESV legte mit Beginn des zweiten Drittels ganz stark nach. Florian Remm und Florian Panthaler scheiterten erst an Keeper Messerer, aber Versuch Nr. 2 von Panthaler saß zum 2:0 (25. / Beham, Hobmaier). Aichs Koller fuhr Hamberger um und kassierte zwei Strafminuten, aber bei der Überzahl wurde nur dem ESV-Torhüter eine Glanztat gegen Punturerie abverlangt. Es folgte die nächste Aicher Strafzeit und trotzdem deren erster Treffer durch Andreas Koller (28.). Der ESV war nun von der Rolle und musste in Unterzahl den Ausgleich durch Daniel Korn (36.) einstecken. Überzahlspiel – diesmal eine fremde Sportart für den ESV und so kassierte man mit einem Mann mehr auch noch das 2:3 durch Matthew Punturerie (37.). Mit einem Kraftakt tankte sich immerhin Patrick Beham (36.) noch zum 3:3-Pausenstand durch.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss – und was da noch alles folgen sollte! In einem offenen Schlagabtausch hielt Hamberger wie eine Wand sein Team im Spiel. Es ging in die zweite Hälfte dieses letzten Spielabschnitts mit Strafzeit gegen Aich. Es schien wie verhext! Mit einem Mann mehr kassierte der ESV zum dritten Mal einen Treffer durch den US-Amerikaner Punturerie (54.). Doch Gebensbach schlug zurück: Von nichts und niemandem, keinem Stockschlag oder sonstigen Aicher Abwehrversuchen aufzuhalten war Florian Panthaler knapp eineinhalb Minuten später bei seinem Wahnsinnssololauf zum 4:4 (56. / Beham). Zwei Minuten vor Schluss musste Hamberger gegen den allein anstürmenden Punturerie nochmal alles aufbieten. Der ESV suchte ebenfalls mit aller Macht die Entscheidung in den regulären 60 Minuten und in der Schlusssekunde verhinderten der Pfosten und ein Schlittschuh des Aicher Goalies noch den Gebensbacher Siegtreffer.   

Fünf Mann waren jeweils nötig zur Entscheidung im Penaltyschießen. Der ESV legte jeweils vor und erst Spielertrainer Alexander Schrödinger als fünfter Schütze verwandelte ganz cool. Hamberger, der vorher schon bei Aichs Versuch Nr. 4 gegen Andreas Koller auf dem Eis liegend spektakulär mit der Ferse den Puck in der Luft noch rauschippte, stoppte noch Aichs Kapitän Jazcyk und zwei von drei möglichen Punkten waren unter Dach und Fach. Auch im fünften Spiel blieb damit der ESV in der regulären Spielzeit ungeschlagen.

  Strafminuten: ESV 14  EVA 16; SR: Marcus Bleier, Thomas Köwer

Für Gebensbach geht es nun kommenden Sonntag zum Rückspiel nach Inzell, ehe am Freitag, 1. Dezember um 20 Uhr in Dorfen das nächste Heimspiel gegen Bad Aibling 1b über die Bühne geht.

 

Jetzt wird es richtig schwer

Sonntag 17 Uhr: ESV empfängt Aufstiegsaspirant EV Aich

 Gebensbach  -  Vor ihrer bisher schwersten Prüfung dieser Bezirksligasaison stehen die Puckjäger des ESV am Sonntag. Um 17 Uhr empfangen sie im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion mit dem EV Aich einer der Topfavoriten.

„ .. Spitzenreiter, Spitzenreiter .. “ hallte es am Sonntag nach dem Sieg gegen Inzell aus der ESV-Kabine. Ist ja auch eine schöne Momentaufnahme. Während seine Burschen sich noch selbst feierten, saßen Spielertrainer Alexander Schrödinger und sein Co-Trainer Alexander Aigner schon nebenan in dem kleinen Büro und legten die Trainingsschwerpunkte der kommenden Woche fest. „Überzahl mit fünf gegen drei und verschiedene Positionsspiele haben wir verstärkt geübt“ so der 40-jährige, der während der Spiele das Kommando hinter der Bande voll seinem Co überlässt.

„Diesmal sind wir sicher nur Außenseiter“ – Schrödinger ist Realist genug angesichts des Topaufgebots, das der letztjährige Tabellenzweite zur Verfügung hat. „Aber“ schränkt er ein „zuhause haben wir immer eine Chance“. Laurin Hobmaier wird nach seinem Nasenbeinbruch mit Gitter auflaufen, Torhüter Manuel Hammerlindl ist nach seiner Verletzungspause auch wieder im Training – also personell hat er keine Sorgen. Und der ESV hofft auf „ein volles Haus“, nachdem wieder die jährlich einmal stattfindende Freikartenaktion läuft.

Die Moosburger Vorstädter haben größtenteils Spieler der Landshuter und Moosburger Schule in ihren Reihen. Ihren letztjährigen Topstar, den 32-jährigen US-Amerikaner Matt Puntureri, haben sie wieder geholt. In 22 Spielen kam der auf 52 Tore und 39 Vorlagen. Aich scheiterte letzte Saison in den Playoffs an Ingolstadt. Diese Saison soll nun der große Wurf mit dem Landesligaaufstieg anscheinend unbedingt gelingen. Dazu hat man  sich den Landshuter DNL-Spieler Armin Rotzinger geangelt und  den Österreicher Michael Lackner, der von 2008 bis 2016 je zweimal in Moosburg und in Aich sowie letzte Saison beim Bayernligisten Pfaffenhofen in 151 Spielen 121 Tore und 125 Vorlagen geschafft hat.

Da kommt auf den ESV eine gewaltige Hausnummer zu!

 

Florian Panthaler (69) gelang sein 2. Treffer des Abends in Unterzahl zum zwischenzeitlichen 5:2.         Foto: Dominik Findelsberger

„Spitzenreiter, Spitzenreiter ..“

… hallte es nach dem Sieg gegen Inzell aus der ESV-Kabine

 

Gebensbach Ein Heimspiel, der Gegner hieß Inzell und  es wurde wieder so ein Wahnsinnsspiel wie im Vorjahr! 6:2 (3:1, 1:1, 2:0) kämpfte und spielte der ESV am Sonntagabend den so stark eingeschätzten DEC Inzell nieder und die Chiemgauer fuhren genauso konsterniert nach Hause wie im Vorjahr nach der 1:5-Niederlage.

 

Ein nicht schön anzuschauendes anfängliches Chaos im ESV-Spiel – auch wie vor einem Jahr - nützen die Gäste in der 3. Min. zum Treffer durch Benedikt Kindler. Und der ESV brauchte noch einige Minuten, bis die Findungsphase abgeschlossen war. Patrick Beham schloss auch gleich den ersten gelungen Spielzug zum 1:1 ab. Torhüter Christian Hamberger war anschließend zweimal schwer gefordert. In Überzahl lief der Puck wie geschmiert durch die Reihen und Verteidiger Thomas Laschütza jagte die Hartgummischeibe zum 2:1 in die Inzeller Maschen. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch. Florian Remm scheiterte nach starkem Forechecking noch an Keeper Sebastian Fröhlich, aber er bekam nochmal die Chance und es stand 3:1.

 

Drei Strafen kassierte Inzell nach Wiederbeginn innerhalb zwei Minuten. Der ESV konnte kein Kapital daraus schlagen und das über gut vier Minuten und davon 100 Sekunden mit Fünf gegen Drei. Später bei Inzeller Überzahl musste Hamberger im ESV-Tor wirklich alles aufbieten. Dann brannte der ESV ein Feuerwerk ab! Ein halbes Dutzend bester Chancen gab es innerhalb von drei Minuten bis zum 4:1 durch Florian Pantahler. 43 Sekunden vor der Pause traf Rene Töding, Inzells Neuzugang aus dem österreichischen Wels, in Überzahl zum 2:4.

 

Richtig Fahrt nahm die Partie im Schlussabschnitt auf. Leider ohne Verteidiger Laurin Hobmaier – der hatte sich in der zweiten pause mit gebrochenem Nasenbein Richtung Krankenhaus verabschieden müssen. In der 48. Min. Abwehrschlacht und Chaos vor dem ESV-Tor Inzell, wollte den Puck schon hinter der Linie gesehen haben und dann ging es rund mit ein paar Ringkampfeinlagen. Bei Inzell wanderten Rieder und Wallner für je 2 plus 2 Strafminuten in die Kühlbox, beim ESV Alexander Schrödinger und Franz Neumayer für je 2 plus 2 – dies Strafen hoben sich gegeneinander auf -, aber Daniel Panthaler kassierte drei Zweier und das hieß für den ESV 6 Minuten zu Vier gegen Fünf. 19 Sekunden waren von der ersten Strafe abgelaufen, da luchste Fl. Panthaler der Inzeller Verteidigung den Puck ab und narrte den Torhüter zum 5:2 – ein Shorthander der Extraklasse und so wichtig! Die lange Dezimierung wurde mit ganz starker Abwehrarbeit und Hamberger als „eine Wand vor seinem Heiligtum“ überstanden. Sicher war nach 49 Minuten die schwere Verletzung von Kapitän Sebastian Schwabl nach Schussversuch und Zusammenprall mit dem sich in den Schuss werfenden Florian Panthaler ein zusätzlicher Schock für Inzell.

 

Fünf Minuten vor Schluss wanderten nochmal drei Inzeller geschlossen auf die Strafbank. Das Überzahlspiel, selbst mit zwei Mann mehr, war an diesem Abend jedoch nicht die große Gebensbacher Stärke – musste es auch nicht sein, denn die Gäste machten es auch nicht besser oder andersrum – es wurde ihnen auch nicht mehr zugelassen! 90 Sekunden vor Schluss legte Thomas Schalk das 6:2 nach – immer hin im Powerplay mit Vier gegen Drei. Rund 100 Zuschauer waren voll auf ihre Kosten gekommen, bis auf die aus dem Inzeller Lager. Trotz der Masse an Zweiminutenstrafen war die Partie niemals überhart oder groß unfair. Die Schiris hatten nur einen sehr strengen Maßstab angelegt – manchmal viel zu streng fanden vor allem die Gäste.   

 

Statistik:  0:1 (3.) Kindler (Stöberl), 1:1 (7.) Beham (Schrödinger, Fl. Panthaler), 2:1 (10.) Laschütza (Weindl, Mayer / 5-4), 3:1 (19.) Remm (D. Panthaler , Neumayer), 4:1 (33.) Fl. Panthaler (Beham, Schalk), 4:2 (40.) Töding (M. Meyer, J. Meyer / 4-3), 5:2 (49.) Fl. Panthaler (4-5), 6:2 (59.) Schalk (Schrödinger / 4-3); SR: Stefan Stauber, Alexander Karl; Strafminuten: ESV 32 / DEC 40

 

 

 

Jetzt kommen die echten Prüfsteine

ESV-Puckjäger empfangen mit Inzell einen der Ligafavoriten

Gebensbach  -  Nun kommen die schweren Brocken auf das ESV-Team zu. Am Sonntag um 17 Uhr geht es auf heimischem Eis im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion gegen den DEC Inzell. Es folgen dann eine Woche später das Heimspiel gegen Aich, einem weiteren Ligafavoriten und dann das Rückspiel in Inzell.

Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen hatte sich Gebensbachs neuer Spielertrainer Alexander Schrödinger für den Saisoneinstieg als Ziel gesteckt. Mit dem 5:3-Sieg im Derby gegen Dorfen 1b, der 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen beim EHC Bad Aibling 1b und dem 4:3-Sieg beim ERSC Ottobrunn sind es nun sieben Zähler geworden.

Die Chiemgauer sind 2016 aus der Landesliga abgestiegen. Nach Platz 3 letzte Saison möchte Inzell diese Saison unbedingt auf einem der beiden ersten Plätze landen. Diese berechtigen zu den Playoffs um Bayer. Meisterschaft und Landesligaaufstieg mit den Ersten Zwei der drei anderen bayerischen Gruppen. Letzte Saison nach der 1:6-Niederlage in Inzell steigerten sich Bertl, Panthaler, Weindl & Co.  im Rückspiel in Dorfen in einen Spielrausch. 5:1 fertigten sie diesen gestandenen Gegner mit genügend Landesligaerfahrung ab. Mit einem 4:1-Sieg gegen die starke Pfaffenhofener 1b und zuletzt einem 5:3-Sieg im Derby gegen Berchtesgaden ist Inzell auch sehr gut in die laufende Saison gestartet.

Außenseiter sind die ESV-Puckjäger – das waren sie letztes Jahr aber auch!

 

Florian Panthaler hat den Durchblick und bejubelt den 1:0-Führungstreffer seines Sturmkollegen Thomas Schalk                                                Foto: Dominik Findelsberger

Egal wie – Hauptsache gewonnen

Aus der Ottobrunner Nebelschacht bringt der ESV drei Punkte mit

Gebensbach/Ottobrunn  -  Den Durchblick hat der ESV trotz der Nebelschwaden im Ottobrunner Freiluftstadion soweit behalten, dass es zum Sieg gereicht hat. Mit 4:3 (0:0, 1:2, 3:1) gewann Gebensbach beim ERSC Ottobrunn  dank eines Doppelschlags der Panthaler-Brüder  im letzten Spielabschnitt.

Nach beiderseitigem fünfminütigem Abtasten und Gewöhnen an die äußeren Widrigkeiten war der ESV das überlegene Team im ersten Spieldrittel. Ein Pfostenschuss vom derzeit sehr glücklosen Jonas Weindl und eine weitere Großchance – beides den letzten drei Minuten - waren die einzigen Aufreger dieser 20 torlosen Spielminuten.

Da war nach Wiederbeginn gleich mehr los. Die Gastgeber kassierten nach gut 4 Minuten ihre zweite Strafzeit und 21 Sekunden saß der Sünder draußen, da legte Thomas Schalk mit seinem Treffer zum 1:0 die Zusatzstrafe drauf. Weitere 14 Sekunden später Penalty für den ESV, aber Kapitän Manuel Bertl, als der Gefoulte auch „zur Ausführung verpflichtet“, kam an Torhüter Jamie Schinner nicht vorbei. Dann haut da gut zwei Minuten später der Fabian Hamberger von Ottobrunn – 2013/14 auch beim ESV – seinem Namenskollegen im Gebensbach Tor, Christian Hamberger, in Überzahl den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Verteidiger Laurin Hobmaier, an diesem Abend an drei der vier Gebensbacher Treffer beteiligt, scheiterte eine Minute später noch am Pfosten. Die Schlussphase dieses Drittels gehörte dann Ottobrunn und Manuel Hoffmann traf zum 2:1-Pausenstand.

Florian Panthaler eröffnete mit einer Großchance das Schlussdrittel, zielte aber zu hoch. In Überzahl gelang Hobmaier das 2:2. Der ESV war nun in dieser überaus fairen Partie mit nur je drei Hinausstellungen, aber immerhin drei Überzahltreffern, tonangebend. Nur 14 Sekunden lagen in der 56. Min. zwischen den beiden Treffern von Daniel und Florian Panthaler zur 4:2-Führung. 55 Sekunden später verkürzte Hoffmann für Ottobrunn zum 3:4. Die Uhr zeigte 1.37 Minuten Restspielzeit an, als ESV-Verteidiger Thomas Laschütza auf die Strafbank musste. Ottobrunn nam seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler raus, aber der ESV brachte den Vorsprung über die Zeit.   

Statistik:   0:1 (25.) Schalk (Hobmaier / 5-4), 1:1 (28.) F. Hamberger (Thomas Huber / 5-4), 2:1 (34.) Hoffmann (Adrian Huber), 2:2 (47.) Hobmaier (Fl. Panthaler, Patrick Beham / 5-4), 2:3 (56.) D. Panthaler (Schalk), 2:4 (56.) Fl. Panthaler (Hobmaier, Alexander Schrödinger), 3:4 (57.) Hoffmann (Rik Knopf); SR: Petra Staber, Klaus Haas; Strafminuten: je 6; Zuschauer: 50

 

ESV heute unter freiem Himmel

Gelingt ein Sieg bevor es gegen die Topteams aus Inzell und Aich geht?

Gebensbach / Ottobrunn  -  Zum einzigen Freiluftspiel dieser Bezirksligasaison geht es für den ESV heute Abend. Der ERSC Ottobrunn ist um 20.15 Gastgeber in seinem offenen Stadion.

Wenn die Wettervorhersagen zutreffen, sollten die äußeren Bedingungen ganz passabel sein. Daran sollte es also am wenigsten liegen, wenn auf dem Eis nicht alles nach Wunsch läuft. Die Schützlinge des Trainergespanns Schrödinger/Aigner müssen nur mit etwas mehr Spritzigkeit und Biss als zuletzt in Bad Aibling zu Werke gehen. Dass Eishockey als Mannschaftssport vom Zusammenspiel lebt, müssen auch noch alle verinnerlichen.

Ein Sieg in Ottobrunn wäre im Hinblick auf das nachfolgende Programm mit den Spielen gegen die Topteams aus Inzell und Aich eminent wichtig. Den 5:1-Sieg aus dem Testspiel vom 15. September sollte  beim ESV keiner als Maßstab nehmen. Die Münchner Vorstädter haben inzwischen eigenes Eis und somit trainingsmäßig sicher aufgeholt. Im 28 Mann starken Kader stehen noch 11 Akteure, die 2014 mit diesem Club Landesliga gespielt haben. Trainer ist seit 2016 der 64-jährige Marcel Breil, der als Spieler und Trainer in fast allen deutschen Ligen schon aktiv war.

 

Mehr erhofft und am Ende mit einem Punkt zufrieden

4:5 nach Penaltyschiessen - ESV fand keine Mittel gegen starke Bad Aiblinger 1b

 Gebensbach  -  Sie hätten es gar nicht so weit kommen lassen dürfen. Ins ungeliebte Penaltyschiessen mussten die ESV-Puckjäger am Sonntagabend und mussten sich danach dem EHC Bad Aibling 4:5 (1:1, 2:2, 1:1, 0:1) geschlagen geben.

Der ESV ging bereits nach 98 Sekunden in Überzahl nach starkem Auftritt von Florian Pantahler in Führung. Aiblings Rintermann hatte Jonas Weindl rüde in die Bande gefahren und dafür 2+10 Strafminuten kassiert. Es war aber auch die einzig unschöne Aktion in dieser sehr kampfbetonten, aber bis zum Schluss fairen Partie. Weindl scheiterte nach 4 Minuten am Pfosten, ansonsten kam in diesem ersten Drittel von den ESV-Spielern zu wenig gegen einen Gegner, der in dieser Phase sichtlich Respekt zeigte. Der Ausgleichstreffer, kassiert in Unterzahl, wirkte als Wachmacher. Weindl, Maxi Heilmaier und Fl. Panthaler fanden aber im EHC-Keeper Meyer ihren Meister.

Der ESV schien nach Wiederbeginn stürmend so weiterzumachen, kassierte aber einen Konter zum 1:2. Jetzt bestimmten die Gastgeber wo es lang ging und kamen durch einen Glückstreffer von der blauen Linie durch Herden, einem von fünf Mann aus dem Landesligakader zum 3:1. Erst die zweite Hälfte dieses Spielabschnitts gehörte wieder dem ESV. Beim Anschlusstreffer stand Thomas Schalk goldrichtig, um nach starkem Solo von Fl. Panthaler abzustauben und den Ausgleichstreffer von Patrick Beham inszenierte er mit Übersicht. Zwischen den beiden Treffern war auch Kapitän Manuel Bertl zurückgekommen – der hatte nach 10 Minuten den Puck ins Gesicht bekommen und musste zum Nähen ins Krankenhaus.

Auch in den Schlussabschnitt schien der ESV besser zu kommen. Weindl fehlte das Schussglück und bei einem Angriff mit zwei gegen eins schoss Laurin Hobmaier zu überhastet. Es war überhaupt ein Manko im ESV-Spiel – das mangelhafte Zusammenspiel. Die Strafe folgte mit Aiblings Überzahltreffer zum 4:3 mit einem derartigen Glücksschuss ins kurze Eck, bei dem der Puck sichtlich hörbar an Pfosten und Latte klingelte. Es folgte der offene Schlagabtausch mit einem toll herausgespielten Treffer durch Fl. Panthaler aber auch vielen Fehlern im Spielaufbau des ESV, die Torhüter Christian Hamberger immer wieder ausbügeln durfte.

Mit Beham, der vorbeizielte, sowie Weindl, Fl. Panthaler, Schrödinger und Heilmaier, die alle an Julian Meyer scheiterten, ging ein ganzes Quartett des ESV mit ihren Penaltys leer aus. Aiblings Robert Rintermann als fünfter Schütze überwand den vorher spektakulär haltenden Hamberger zum Siegtreffer.

Keinesfalls zufrieden zeigte sich ESV-Spielertrainer Alexander Schrödinger mit diesem Auftritt – „mit dem Punkt nach diesem Spielverlauf aber schon“!

Statistik:   0:1 (2.)  Fl. Panthaler (Schrödinger, Hobmaier / 5-4), 1:1 (14.) Daniel Meyer (Maximilian Meyer, Fabian Fuß / 5-4), 2:1 (22.) M. Meyer (L. Obergschwendtner, Herden), 3:1 (27.) Herden (L. Obergschwendtner), 3:2 (30.) Schalk, 3:3 (36.) Beham (Fl. Panthaler, Schalk), 4:3 (46.) L. Obergschwendtner (Schindler, Weidinger / 5-4), 4:4 (49.) Fl. Panthaler (Bertl, Schrödinger); Strafminuten: EHC 6+10 / ESV 6; Schiedsrichter: Wolfgang Franzreb, Franz Haunerdinger; Zuschauer: 100

 

Bad Aibling eine unbekannte Größe

ESV-Puckjäger müssen bei diesem Gegner auf vieles gefasst sein!

Gebensbach  -  Reiseunternehmen bieten gerne „Fahrten ins Blaue“ an, im Sport kennt man so etwas eigentlich nicht. Die Auswärtspartie des ESV am Sonntagabend in der Eishockey-Bezirksliga 2 beim EHC Bad Aibling, Spielbeginn 18.45 Uhr, kann man durchaus mit so einer Reise ins Ungewisse gleichsetzen.

Der EHC Bad Aibling, der als Landesligist diese Saison durchaus Ambitionen hegt, hat erstmals eine 1b-Mannschaft gemeldet. Ein Grund dürfte gewesen sein, dass der Verband den U23-Spielbetrieb eingestellt hat. ESV-Spielertrainer Alexander Schrödinger, in der Saison 15/16 selbst für die Aibdogs in der Landesliga aktiv, hat natürlich versucht, sich schlau zu machen.

Für den Aiblinger Landesligakader, der vom Ex-DEL - und Nationalspieler Markus Berwanger trainiert wird, ist eine sehr begrenzte Anzahl Spieler gemeldet. Dafür umso mehr für die 1b. Deren 39-jährigen Trainer Andreas Huber kennt Schrödinger als Spieler. Bad Aibling reizt halt auch die Regel aus, die besagt, dass maximal acht Seniorenspieler aus 1b-Mannschaften vor Meisterschaftsbeginn für die 1. Mannschaft gemeldet und dann in beiden Teams unbegrenzt eingesetzt werden können. Bad Aiblings „Erste“ spielt nur am Freitag in Reichersbeuern, dafür die „Zweite“ am Samstag beim EV Aich und eben am Sonntag gegen den ESV.

Beim ESV hatte das Trainergespann Schrödinger und Alex Aigner diese Woche bis auf den erkrankten Florian Remm alle Feldspieler zur Verfügung. Mit dem 22-jährigen Ex-Erdinger Nicholas Emmendorfer ist ein Neuzugang im Training dabei, der ab 1.Dezember spielberechtigt ist.

 

„Derbysieger, Derbysieger …“

.. hallte es aus der ESV-Kabine nach dem 5:3-Sieg gegen Dorfen 1b

 

Gebensbach Packend, kampfbetont aber jederzeit fair war  dieses Lokalderby, in dem sich nach 18 Jahren Pause wieder eine Gebensbacher und eine Dorfener Mannschaft um Punkte gegenüberstanden. 5:3 (2:3, 1:0, 2:0) gewann der ESV dieses erste Spiel der Bezirksligasaison 17/18 und drehte dabei einen frühen 1:3-Rückstand.

 

Mit Domenic Schnirch, Alexander Voglhuber und Florian Steierer aus dem Bayernligakader gut verstärkt war die 1b-Mannschaft des ESC Dorfen. Nachdem der 41-jährige Edi Seisenberger. mit einem Solo an ESV-Keeper Christian Hamberger gescheitert war, jagte im Gegenzug Florian Panthaler den Puck zum 1:0 unter die Latte des ESC-Tores. Schnirch hatte aber die Antwort zum 1:1 schnell parat. Zwei Strafzeiten des ESV bestraften Dominik Gerbl und Seisenberger zur Dorfener 3:1-Führung. Es folgte das Gebensbacher Anrennen, aber der 18-jährige Kilian Ober war auch mit noch so gut gemeinten Schüssen nicht zu bezwingen. Mit Gewalt drückte Fl. Panthaler in Überzahl den Puck zum 2:3 über die Linie.

In dem rasanten und hochklassigen ersten Drittel schienen die Protagonisten Zielwasser und Pulver aufgebraucht zu haben. Vier Strafminuten beim ESV und gar 10 beim ESC verpufften fast gänzlich ohne Flurschaden. Selbst volle zwei Minuten in doppelter Überzahl nach 25 Minuten konnte der ESV nicht nutzen. Als mit Quirin Brugger zum vierten Mal in diesem zweiten Spielabschnitt ein ESC-Eispirat auf die Strafbank musste, war Patrick Beham im Nachschuss zum 3:3 nach 36 Minuten erfolgreich. Mit einem tollen Reflex verhinderte Dorfens Schlussmann gegen den ESV-Kapitän Manuel Bertl nur wenig später einen Gebensbacher Führungstreffer.

 „Jungs wir sind jetzt dran, wir gewinnen dieses Spiel“ hörte man Spielertrainer Alexander Schrödinger, der während des Spieles das Kommando auf der Bank voll und ganz seinem Co-Trainer Alex Aigner überlässt, noch beim Gang aus den Kabinen zum Schlussdrittel. Dieses eröffneten aber die Dorfener in Person von Voglhuber und Lönnig gleich mit zwei hochkarätigen Chancen in den ersten 11 Sekunden. Ein offener und begeisternder Schlagabtausch war damit eröffnet. Zwei Strafminuten gegen den ESV folgten und Manuel Bertl als Betroffener konnte es gar nicht glauben. Dafür zog in dieser Bedrängnis dann Jonas Weindl auf und davon und trickste Ober im ESC-Tor mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel zum 4:3 aus. Lichterloh brannte es dann immer wieder vor dem überragenden Hamberger. 5 Minuten und 9 Sekunden waren in diesem Spielabschnitt gespielt, da traf Beham mit einem trockenen Schuss zum befreienden 5:3-Treffer.

Dorfen gab sich noch lange nicht geschlagen. Der ESV kassierte  in der 50. und 54. Minute Strafzeiten und vor allem der trotz seiner erst 20 Jahre schon sehr abgebrühte Bayernligastürmer Voglhuber probierte alles – Endstation war immer wieder Hamberger. In den letzten vier Minuten ergaben sich dem ESV nochmal beste Chancen, das Resultat in die Höhe zu schrauben. Erst verpasste Bertl nach starkem Auftritt den krönenden Abschluss, dann stürmten Maxi Heilmaier und Florian Remm innerhalb von 40 Sekunden allein aufs ESC-Tor. Aber auch ohne weitere Treffer passte an diesem Derbyabend für den ESV das Ergebnis.

Statistik:

 1:0 (3.) Fl. Panthaler (Alexander Schrödinger), 1:1 (5.) Schnirch (Simon Ober, Seisenberger), 1:2 (6.) Gerbl (Seisenberger, Lönnig / 5-4), 1:3 (7.) Seisenberger (Gerbl, Thomas Mittermeier / 5-4), 2:3 (16.) Fl. Panthaler (Schrödinger / 5-4), 3:3 (36.) Beham (Laurin Hobmaier / 5-4), 4:3 (43.) Weindl (4-5); 5:3 (46.) Beham (Thomas Schalk, Hobmaier); SR: Markus Sperl, Rene Kittan; Strafminuten: ESV 18 / ESC 16; Zuschauer: 100

 

 

Zum Auftakt gleich das Lokalderby

ESV-Puckjäger eröffnen Bezirksliga-Saison mit dem Duell gegen Dorfen 1b

Gebensbach/Dorfen  - Am Freitagabend, 20 Uhr fällt der Vorhang für die Saison 2017/18 der Eishockey-Bezirksliga. Und los geht es im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion gleich mit dem Derby zwischen dem ESV Gebensbach und dem ESC Dorfen 1b.

Gebensbach ist die Heimmannschaft, aber vom „Heimvorteil“ spricht im Eishockeydorf keiner vor dem Duell mit dem Team des Stadionhausherrn und Vermieters. Beide Parteien kennen sich bestens. Man blickt auf gemeinsame Nachwuchszeiten zurück und zahlreiche Spieler waren im Seniorenbereich schon auf beiden Seiten aktiv. Patrick Beham ist vor dieser Saison vom ESC zum ESV gewechselt und Dominik Steierer den umgekehrten Weg wieder zurück. Der ESV geht mit nur 17 Feldspielern, aber dafür ohne die berühmten Karteileichen in die Saison. Es fehlt nur Florian Klein, so dass der neue Spielertrainer Alexander Schrödinger „seine gewünschten drei Fünferblöcke“ zum Einsatz bringen kann. Im Tor steht Neuzugang Christian Hamberger, Manuel Hammerlindl ist noch verletzt, aber Martin Lainer als Backup auf der Bank. Auf der führt Abteilungsleiter und Co-Trainer Alex Aigner Regie für  Schrödinger, der auf dem Eis als Verteidiger versuchen wird, die strippen zu ziehen.    

Nachdem der Verband den U23-Spielbetrieb nach zwei Jahren eingestellt hat, musste man beim ESC für die bisherigen U23-Spieler sowie für die Akteure, die in der Bayernliga nicht so zum Zug kommen sowie für die nachrückenden Nachwuchsspieler eine Mannschaft installieren. So trifft man sich heuer in der Gruppe 2 der Bezirksliga wieder – vier Gruppen umfasst diese Liga in Bayern. Es ist ein „Mehrgenerationenkader“, den Abteilungsleiter Manfred Detterbeck zusammenstellen konnte. Einige Stars von früher wie Edi Seisenberger, Stefan Zollner oder Klaus Däffinger wurden reaktiviert. Wenn Trainer Jan Smolko personell einigermaßen aus dem Vollen schöpfen kann, steht da eine sehr schlagkräftige Truppe auf dem Eis. Torhüter Simon von Fraunberg aus dem Bayernligakader ist diesmal verhindert, Däffinger und der 18-jährige Kilian Ober sind die Alternativen. Mario Sorsak, letzte Saison noch Leistungsträger im Bayernligateam, Thomas Mittermeier, bis 2012 im Bayernligateam, anschließend eine Saison beim Oberligisten Weiden und 15/16 zwei Spiele im ESV-Trikot sowie Dominik Gerbl, bis 2016 in der Bayernliga aktiv, sollen das ESC-Team anführen. Wie viele der Jungen aus dem Bayernligateam zum Einsatz kommen oder mit der Ersten nach Moosburg müssen, wird sich kurzfristig entscheiden.

Ein interessantes Lokalderby ist allemal zu erwarten.

 

Nur ein gutes Drittel reicht nicht

Erste Niederlage im vierten Testspiel für den ESV

Gebensbach  -  Nach vorangegangenen drei Siegen ist den ESV-Puckjägern ihre Generalprobe für die am 20. Oktober gegen Dorfen 1b beginnende Bezirksligasaison misslungen. Mit 3:9 (0:3, 2:1, 1:5) zogen die Schützlinge um Spielertrainer Alexander Schrödinger am Sonntag gegen die Wanderers Germering 1b den Kürzeren.

„Es war ein Spiel mit drei ganz verschiedenen Dritteln, ein schlechtes, ein gutes und eins zum Vergessen“ sagte Schrödinger, wobei ihm „der Schlussabschnitt überhaupt nicht gefallen hat.“ 12 Strafminuten in einem Spiel sind nicht überaus viel, aber 10 davon kassierte die Truppe um Manuel Bertl im letzten Spielabschnitt. Der Kapitän handelte sich beim Stand von 3:5 gar eine Doppelstrafe ein und Germering machte daraus prompt die Treffer zum 6:3 und 7:3 in der 57. und 58. Min.

Vier Treffer schossen die Gäste im Schlussdrittel in Überzahl sowie einen im ersten in Unterzahl. Auf ESV-Seite fielen auch alle drei Treffer mit einem Mann mehr. Ein großes Handicap war natürlich der Ausfall des Torhüterduos Hamberger / Hammerlindl, denn Martin Lainer, der in die Bresche sprang, war auch noch keinesfalls fit.

Die ESV-Treffer erzielten Laurin Hobmaier (Patrick Beham, Thomas Schalk), Schrödinger (Florian Panthaler, Schalk) und Jonas Weindl (Thomas Laschütza); Strafminuten: ESV 12 / EVG 16 

 

Diese Einladung zu seinem Treffer zum 1:0 nahm Patrick Beham (56) an - hinter dem Gästetor Florian Panthaler.    Foto: DFi

Deutliche Steigerung bei den ESV-Puckjägern

3:2 gegen Ligakonkurrenten -  Sonntag letzter Test gegen Germering 1b

Gebensbach  -  Drei Siege in den ersten drei Testspielen – das gab es wahrscheinlich in der vierzigjährigen ESV-Geschichte noch nicht. Der 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) – Sieg gegen den Ligakonkurrenten MEK München stimmte auch den neuen Trainer zufrieden.

Alexander Schrödinger, Trainer und Verteidiger in Personalunion sah vergangenen Samstag einen besseren Gegner als in den Spielen davor und „auch wir spielten viel besser“, so sein Fazit. Beim Passspiel, bei den Laufwegen – bei allem sah er eine Steigerung und mit Christian Hamberger einen Torhüter, „der uns im Spiel gehalten hat“. Seine Saisontreffer Nr. 4 und 5 erzielte Patrick Beham zum 1:1 (20. Minute / Assistenten Thomas Schalk, Florian Panthaler) und 3:1 (57. / Schalk). Zum zwischenzeitlichen 2:1 war Verteidiger Laurin Hobmaier (Fl. Panthaler) erfolgreich. Die Treffer für den gegenüber der letzten Saison erheblich verstärkten MEK erzielten Julian Behmer und Marc Alexander Völkel; Strafminuten: ESV 6 / MEK 6

„Jetzt haben wir drei Torhüter und hätten auf dieser Position fast das  erste Problem“ musste Trainer Schrödinger diese Woche feststellen. Polizist Christian Hamberger hat sich beim Betriebssport verletzt und Manuel Hammerlindl zwicken die Adduktoren. Gut dass sich Martin Lainer nach seiner Verletzungspause wieder einsatzfähig gemeldet hat vor dem letzten Testspiel. Das findet kommenden Sonntag um 17 Uhr in Dorfen gegen die Wanderers Germering 1b statt.

 

Münchner EK ein ernsthafter Gradmesser

ESV nach zwei Testspielsiegen nun vor echtem Hästetest

Gebensbach  -  Auch ihr zweites Testspiel gewannen die Puckjäger des ESV. 7:3 (0:0, 4:1, 3:2) hieß es am Ende einer einseitigen Partie gegen den EV Fürstenfeldbruck 1b.

Die Gäste waren nur mit einem Mindestaufgebot von 9 Feldspieler plus einem Torhüter angetreten und kein wirklich ernsthafter Prüfstein. „Mittwoch das letzte Training und dann erst am Sonntag ein Spiel, da brauchten die Burschen erst mal ein Drittel zum Warmwerden“ sagte Abteilungsleiter und Co-Trainer Alex Aigner. Er vertritt auch während der Spiele den auf dem Eis stehenden Spielertrainer Alexander Schrödinger an der Bande.

Tore: Florian Panthaler 2, Patrick Beham 2, Maximilian Heilmaier, Timm Kerscher, Manuel Bertl; Assists: Franz Neumayr 2, Rudi Mayer 2, Thomas Laschütza, Florian Remm, Florian Klein, Daniel Panthaler, Schrödinger, Thomas Schalk, Jonas Weindl; Strafminuten: ESV 4 / EVB 8

Testlauf Nr. 3 findet diesen Samstagabend um 20 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion statt. Der Ligakonkurrent Münchner EK ist der Gegner und ein ernster Gradmesser. Die „Luchse“ haben sich für diese Saison enorm verstärkt und vor einer Woche gegen die mit Akteuren aus dem Bayernligakader stark aufgestellte 1b-Mannschaft des ESC Dorfen 3:5 verloren.

 

Schichtwechsel zwischen den Pfosten des ESV-Heiligtums - Neuzugang Christian Hamberger (rechts) machte nach 30 Minuten für Manuel Hammerlindl Platz.    Foto: DFi

Ein Sieg aber noch  zu viele Strafzeiten

 Gebensbach  -  Der Auftakt gelang schon mal ganz gut. Mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) besiegte der ESV im ersten Testspiel am vergangenen Freitagabend den ERSC Ottobrunn.

Der Ligakonkurrent aus der Münchner Vorstadt war nicht unbedingt um vier Tore schlechter. Nur war der ESV halt auf der Torhüterposition mit Neuzugang Christian Hamberger und ab der Hälfte der Spielzeit Manuel Hammerlindl um einiges besser besetzt. 15 Feldspieler liefen beim ESV auf – Franz Neumayr, nach einem Arbeitsunfall noch nicht ganz fit und Michael Reiter (Urlaub) fehlten noch.

Die Treffer erzielten Jonas Weindl (2), Daniel Panthaler, Patrick Beham und Thomas Laschütza. Nur Ottobrunns Fabien Ferron konnte Hammerlindl bei doppelter Überzahl zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer überlisten. Überhaupt waren die Strafzeiten noch um einige zu viel mit 24 gegen den ESV bei 14 gegen Ottobrunn.

Weiter geht es für den ESV kommenden Sonntag um 17 Uhr auf heimischem Dorfener Eis gegen den EV Fürstenfeldbruck 1b aus der Bezirksliga Gr. 3. Nicht dabei sein wird beim ESV diesmal Florian Panthaler. Der wollte gegen Ottobrunn bei einer Rangelei nur schlichten und bekam einen Schlag auf sein, nach einem über eine Woche zurückliegenden Trainingsunfall genähtes, Ohr. Die scheinbar verheilte Wunde musste erneut genäht werden und dann hieß es „mindestens zwei Wochen kein Eishockey“.

 

ESV ist Vierzig und für die Zukunft gut aufgestellt

Festabend zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten in Gebensbach

Gebensbach  -  Der Eissportverein ist nun vierzig und gefeiert wurde in diesem Jahr ausgiebig. Der Festabend am Samstagabend im Vereinsheim bildete den Abschluss dieses Jubiläumsjahres. Eingeladen hatte der ESV die Gründungsmitglieder, Vertreter der Ortsvereinen sowie Repräsentanten aus Sport und Politik.

Die drei Vorsitzenden der vier Jahrzehnte übernahmen die Begrüßung der rund 130 Gäste. Josef Aigner als Mann der ersten Stunde sorgte gleich für Stimmung. Anwesend an diesem 16. September 1977 waren auch Vertreter des ESV Taufkirchen und des SC Moosen, den man für einen Beitritt als Unterabteilung favorisiert hatte. „Wir Gebensbacher haben dann einen eigenen Verein gegründet, damit wir auch tun und lassen können, was wir wollen“ gab Aigner unter tosendem Beifall zum Besten.

Josef Kerscher gab zu, „seine insgeheime Planung bei der Gründung war für 10 Jahre angelegt“. Er betonte, dass jedes Gründungsmitglied stolz sein kann auf das Erreichte. Stellvertretend nannte er die Familie Petermaier aus Geratsberg, deren Unterstützung nun schon über drei Generationen geht und Prof. Dr. Alfred Irber, der fast zwei Jahrzehnte für die Ausbildung von vielen Hundert Kindern verantwortlich war. Hoch anrechnen, so Kerscher, müsse man auch dem ESC Dorfen dessen Unterstützung mit dem inzwischen verstorbenen Dr. Emil Rudolf sen. an der Spitze in der Gründerzeit des ESV und seinem Sohn Dr. Emil Rudolf jun. als Nachfolger.

Peter Kerscher, seit 2001 an der Vereinsspitze, berichtete von den Überlegungen zum Jubiläum. „Ehrungen über Ehrungen gab es zum 25-jährigen genug, diesmal machen wir es anders“ so Kerscher und „Ehrungen gibt es wieder zum Fünfzigsten“. So veranstalte man ein Jubiläumsjahr. Sichtlich stolz konnte Kerscher darauf verweisen, dass von 44 Gründungsmitgliedern noch 37 aktiv im Verein sind.

Alexander Aigner, Abteilungsleiter Seniorenmannschaft, trat dann ans Rednerpult und nachdem Peter Kerscher die bisherige Reihenfolge der Redner „mit Alter vor Schönheit“ beschrieb, kündigt er an, nun heiße es „vom Alter zur Schönheit“. Er ist natürlich im Vorfeld einer Saison besonders eingespannt. „Wir haben zahlenmäßig einen etwas kleineren, aber dafür qualitativ gut besetzten Kader“, sagte Aigner und schilderte, wie schwierig es sei, auswärtige Spieler für einen Dorfclub zu gewinnen, wenn es nicht viel Geld gibt. Wenn er die Eishockeylandschaft mit den vielen Pleiten und Neuanfängen betrachtet, dann sind für ihn „der ESV und der ESC Dorfen die am vernünftigsten wirtschaftenden Vereine“. Für die Zukunft sieht der Sportchef den ESV „gut aufgestellt mit den richtigen Personen auf den richtigen Positionen“.

Nach der Pause mit der Stärkung am Buffet eröffnete Landrat Martin Bayerstorfer die Riege der Ehrengäste. Er meinte „Alter vor Schönheit ist jetzt zu Ende“ – genügend Humor hatten sie alle mitgebracht an diesem Abend und das Publikum dankte es. Bayerstorfer erinnerte an ein ernstes Thema, denn 1977 war mit dem blutigen Herbst der RAF alles andere als sicher. Trotz aller Ängste auf das Ursprüngliche und die Heimat Wert zu legen, ehrt alle und verdient Respekt und höchste Anerkennung für das Geleistete. „Danke dafür“ sagte Bayerstorfer, denn „mit viel Ehrenamt und Herzblut wurde eine Bereicherung des Lebens im Landkreis Erding geschaffen“ und „Eishockey in Gebensbach ist schon was Besonderes und gibt es in dieser Form im Landkreis nur dreimal“. Er betonte auch, dass ein Landrat zu einem 40-jährigen Jubiläum nicht automatisch komme.

„Er kann alles unterschreiben, was bisher gesagt wurde“ meinte Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter und erinnerte an einen Bürgermeisterkandidaten, der in der Gemeinde Taufkirchen ein Eisstadion bauen wollte. „Der junge Verein hat sich aber pragmatisches Denken erhalten“ sagte Hofstetter und nannte als weiteres Erfolgsrezept die vorbildliche Jugendarbeit und dass sich kein Funktionär abhebt – „siehe die drei Vorstände“.

„Die Gemeinde- und Bezirksgrenze trennt uns zwar“ sagte Veldens Bürgermeister Ludwig Greimel, aber „im Geiste sind wir verbunden“. Der vom ESV betriebene Fußballplatz steht auf niederbayerischem Grund, so Greimel und „selbst sein Geschäftsleiter Thomas Schratzenstaller ist Gründungsmitglied und war Torhüter“. Greimel wünschte dem ESV, „sich den Spaß an dem Ganzen zu erhalten“.

„40 Jahre ESV sind auch 40 Jahre Zusammenarbeit mit dem ESC Dorfen“ – ESC-Chef Dr. Emil Rudolf erinnerte auch daran, wie er zum 25-jährigen seinen Vater nach Gebensbach begleitet hatte. „Bua, pass mir auf den ESV auf, das sind gute Leute“ hatte ihm sein Vater mit auf den Weg gegeben. „Man erbt mit diesem Amt Vieles, aber die Zusammenarbeit mit dem ESV mache ich gerne“ – auch bei Rudolf brandete zum wiederholten Male an diesem Abend stürmischer Applaus auf. „Das gemeinsame Ziel unserer Ehe ist der Nachwuchs“ so Rudolf, der zugeben musste, dass er sich schon öfter fragte, warum „die eigentlich mit Helm spielten bei solchen Sturschädeln“. Ein Präsent, nämlich ein altes und inzwischen sehr seltenes ESC-Emblem hatte er noch mitgebracht.

Vorstand Peter Kerscher ehrte noch seinen Vize Willi Egert mit einem Geschenkkorb für 10 Jahre im Amt. Ein Präsent gab es auch für Gerhard Bauer, der als Schiedsrichter den ESV in 32 Jahren bis hinauf zur DEL als Linesman und die letzten Jahre als Bayernliga-Hauptreferee präsentiert hat. Bauer wurde an diesem Abend zum ESV-Ehrenmitglied ernannt.

Dann kam sie endlich: Maria Galler mit ihrem legendärer Sportlerklatsch, der schon Highlight vieler ESV-Veranstaltungen war. „Von wegen Alter vor Schönheit – jetzt kommt das Beste“ kündigte sie an. Sie griff auch nochmal das Wahlversprechen von anno dazumal mit dem Eisstadion auf. „Das braucht inzwischen keiner mehr, nachdem zwecks fehlendem Baugrundflächen keine Eishockeyspieler in Gebensbach ansiedelten“. Dafür die Hobbykabarettistin ganz schelmisch an Bürgermeister Hofstetter gewandt, „könnte er doch angesichts des gestiegenen Altersdurchschnitts ein Seniorenheim in Gebensbach bauen“. Sie ließ nichts aus und erinnerte auch an die Horseclub-Besuche der Eishackler nach dem spätnächtlichen Training in Waldkraiburg, „wo ein erschöpfter Torhüter auch schon mal eingeschlafen ist“. Unter Beifallsstürmen endete ein überaus stimmungsvoller Jubiläumsfestabend.

 

Abt. Leiter und Co Trainer Alex Aigner mit den Neuzugängen: Patrick Beham (ESC Dorfen), Christian Hamberger (EHF Passau Black Hawks), Maximilian Heilmaier (TSV Erding) und Spielertrainer Alex Schrödinger (EHC Waldkraiburg 1b).                                                                               

„Eiszeit“ bei den ESV-Puckjägern

erstes Testspiel am Freitagabend gegen Ottobrunn

 Gebensbach  -  Nach zwei Wochen Eistraining mit sechs Übungseinheiten absolviert der ESV am Freitagabend um 20 Uhr auf heimischem Dorfener Eis  sein erstes Testspiel.

Gegner ist der Ligarivale ERSC Ottobrunn. Die Münchner Vorstädter sind im Zehnerfeld der Bezirksliga Gr. 2 das einzige Team mit Freilufteis. Sie ersetzen den in die Gruppe 3 versetzten ESV Dachau als zuletzt einzigem Club ohne Dach überm Kopf. Weitere Gegner in der Saisonvorbereitung sind Fürstenfeldbruck 1b (BzLiga Gr. 3) am So., 24.9., 17 Uhr, der Liga-konkurrent Münchner EK am Sa., 30.9., 20 Uhr und Germering 1b (BzLiga Gr. 3) am So., 8.10., 17 Uhr. Die Testspiele finden alle in Dorfen statt. Ernst wird es am Fr., 20.10., 20 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion. Zum Punktspielstart gibt es das Lokalderby zwischen dem ESV als Gastgeber und der neu gemeldeten 1b-Mannschaft des ESC Dorfen. 

Beim ESV bilden derzeit 16 Feldspieler und zwei Torhüter den Kader um den neuen Spielertrainer Alexander Schrödinger. Als Glücksgriff könnte sich der aktuellste Neuzugang Christian Hamberger noch herausstellen. Der in Landau wohnende und die letzten beiden Spielzeiten beim Bayernligisten Passau aktiv gewesene 29-jährige entstammt der Straubinger Eishockeyschule. Er bildet nun mit Manuel Hammerlindl das Torhütergespann, nachdem Martin Lainer nach zwei Trainingseinheiten wieder Hüftbeschwerden zum Aussetzen zwangen. Mit dem Ex-Moosburger und –Erdinger Manuel Neubauer steht noch ein vierter und neuer Keeper im Kader. Der 27-jährige, der seit 2013 nicht mehr gespielt hat, kann aber erst ab November eingreifen.

 

Der Eissportverein Gebensbach wird „vierzig“

 Gebensbach  -  Seinen „Vierziger“ feiert der Eissportverein am Samstagabend ab 19 Uhr mit einem Festabend im Vereinsheim in Gebensbach.

Mit den Gründungsmitgliedern sowie geladenen Gästen aus Sport und Politik wird auf „40 Jahre ESV Gebensbach“ Rückschau gehalten. Dieser Samstag ist der 16. September und just an einem 16. September 1977 setzten 44 Gründungsmitglieder den ESV in die Welt. Sie lösten damit eine Entwicklung aus, die niemand voraussehen oder erwarten konnte. Aus dem Dorfverein von damals hat sich am östlichen Rand der Gemeinde Taufkirchen eine Interessengemeinschaft von Eishockeyfreunden entwickelt, die landkreisübergreifend etabliert ist. Mit über 700 Mitgliedern ist der ESV Gebensbach der viertgrößte Verein der Gemeinde Taufkirchen.

Der Festabend am Samstag bildet den Abschluss des Jubiläumsjahres, das mit dem Tag des ESV-Eishockeysports am 18. März im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen begann und im zweitägigen Jubiläums-Sommerfest seine Fortsetzung fand. Bereits um 18.30 Uhr treffen sich die Gründungsmitglieder beim Mooserwirt, wo alles begann, zu Sektempfang und Fototermin.

Gebensbach und Dorfen 1b in der Eishockey-Bezirksliga

erstmals seit 1999 wieder Gebensbach-Dorfener Lokalderbys im Dr. Rudolf-Stadion

Gebensbach  -  Auch wenn angesichts der derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen die kalten Monate noch sehr weit entfernt scheinen – die nächste Eishockeysaison kommt und wirft auch schon ihre Schatten voraus. Und in der Bezirksliga Gr. 2 gibt es nach der Meldung einer 1b-Mannschaft durch den ESC Dorfen wieder Gebensbach-Dorfener Lokalderbys.

Auf den Wiedereinstieg Dorfens mit einer 1b-Mannschaft – bis 1999 gehörten die Eispiraten mit einer „Zweiten“ der Bezirksliga an – reagierte der Verband mit einer kleinen Korrektur der bereits 10 Teams umfassenden Gruppe 2. Der ESV Dachau wurde in die Gruppe 3 zu Teams wie Fürstenfeldbruck 1b und Germering 1b umgesiedelt. Damit  bleiben Gebensbach und Dorfen 1b Freiluftspiele in der kommenden Saison erspart, denn Dachau hatte als einziges Team der Gruppe 2 kein Dach überm Kopf – sprich über der Eisfläche.

Während die Gr. 1 (Nordbayern) mit 8 Teams eine 1½ -Runde spielt, geben  die Gruppen 2, 3 und 4 (Allgäugruppe) ein einheitliches Bild ab mit je 10 Mannschaften. Ab Mitte Oktober kann die Punktrunde mit 18 Spielen losgehen. Ende Februar geht es für die jeweils beiden Erstplatzierten in die Playoffs um den Bayerischen Meistertitel und die beiden Aufstiegsplätze in die Landesliga.

Die Bezirksliga Gr. 2 setzt sich zusammen mit den altbekannten EV Aich, EV Berchtesgaden, ESV Gebensbach, Münchner EK, DEC Inzell und EHC Waldkraiburg 1b sowie den umgesiedelten ERSC Ottobrunn (aus Gr. 3) und EC Pfaffenhofen 1b (aus Gr. 1) sowie den Neulingen ESC Dorfen 1b und EHC Bad Aibling 1b.