Saison 2018/19 Spielvorschau / allgemeine Infos

Text von Helmut Findelsberger,  Fotos von Dominik Findelsberger

Das Gremium des ESV-Gebensbach: (von links) Josef Kerscher, Helmut Findelsberger, Alex Aigner, Kathrin Kronseder, Christian Fischer, Johann Petermaier, Anton Galler, Markus Lauffer, Lise Reiter, Peter Kerscher; nicht auf dem Foto sind Monika Schuster, Martin Fruhmann und Willi Egert.

ESV-Sportleiter Alex Aigner (li.) und Sportausschusssprecher Anton Galler (re.) mit den Trainingsfleißigsten: von links Thomas Schalk, Patrick Beham und Franz Neumayr.

„Inzwischen fragen Spieler bei uns an . . .“

ESV Gebensbach zieht zufrieden Saisonbilanz – es war aber noch mehr drin

Gebensbach – „Wir haben den Kader zu Saisonbeginn klein gehalten und das Risiko war uns bewusst“ bekannte Alex Aigner als Sportlicher Leiter des ESV-Bezirksligateams. „„Jeder der trainiert, soll spielen und unzufriedene Spieler wollen wir nicht“ nannte Aigner als Philosophie von ihm und Spielertrainer Alexander Schrödinger.

Der ESV verbindet die Mitgliederversammlung stets mit der Saisonabschlussfeier der Ersten Mannschaft. „Und die Trainingsbeteiligung war wieder sehr hoch“ berichtete Aigner, der die nunmehr zweite Saison Co-Trainer war. „Glück kam auch dazu“, gab er zu. Als die ersten Verletzungsausfälle aufkamen, entschied sich Trainingsgast Klaus Mayer zum Comeback und die Blitz-Neuzugänge Stephan Kreuzer und Florian Sonnengruber kamen gerade recht „und haben für kommende Saison zugesagt wie schon fast alle“.

Besonders lobte Aigner die Moral seiner Truppe: „Fünf Tore haben wir in den Schlussphasen ohne Torhüter erzielt“. Trotzdem merkte er an, „dass manch unnötiger Punktverlust auch mit der Einstellung zu tun hatte“. Für Aigner überwiegt das Positive: „Wir haben nur ein Spiel klar verloren, gegen jedes Team mindestens einmal gewonnen und waren auf Rang Drei von den Play Offs nicht weit weg“. Aigner stellte heraus, „dass man die regionalste Mannschaft der Liga ohne Ausländer und mit einem Dutzend aus dem eigenen Nachwuchs habe und wieder mit sehr wenig Strafminuten ausgekommen sein“.

Sportausschusssprecher Anton Galler nahm die Ehrungen vor. Die Topscorer Patrik Samanski (17 Tore, 22 Vorlagen), Florian Panthaler (19/19) und Matthias Selmair (13/16) glänzten durch Abwesenheit. Die Trainingsfleißigsten waren anwesend. Thomas Schalk absolvierte 47 von 49 Einheiten, eine weniger hatten Patrick Beham und Franz Neumayr. „Die Trainingsliste erstellt Schalk selbst“ schickte Galler noch hinterher.

Alex Aigner ging auf die kommende Saison ein. Die Trainerfrage ist bereits geklärt. „Wir verlieren einen  guten Spieler, gewinnen aber einen guten Trainer“ kündigte Aigner an, denn Alexander Schrödinger wird nur noch als Trainer hinter der Bande stehen. Damit sollte auch Aigner, der fast in jedem Training auf dem Eis war – „wie soll ich sonst bei den Spielen eine Ansprache halten“ – eine etwas weniger stressige Saison 2019/20 bevorstehen. Was Aigner auch noch loswerden musste: „Inzwischen fragen Spieler bei uns an, das war noch vor einigen Jahren nicht so“.

 

Aus und vorbei – ESV verliert gegen Ottobrunn

nach erfolgreicher Aufholjagd im Penaltyschiessen zweiter Sieger

Gebensbach - Nichts ist es geworden mit vorläufigen Übernahme von Rang Zwei, denn der ESV verlor am Samstagabend auf heimischem Dorfener Eis gegen den ERSC Ottobrunn mit 3:4 (0:2, 1:1, 2:0, 0:1 P.) nach Penaltyschiessen. Die Saison ist für die Gebensbacher damit früh zu Ende gegangen!

Die Münchner Vorstädter scheuten von der ersten Sekunde an keine Zweikämpfe – sie suchten sie geradezu und sie machten das sehr clever. Die in den letzten Spielen so überzeugend aufgetretenen ESV-Puckjäger fanden nie zu ihrem Spiel. Nach einer Großchance von Michael Trox trotz Unterzahl nach drei Minuten war es mit der Herrlichkeit vorbei. Sie versuchten es spielerisch, verzettelten sich, verloren die Pucks und die Gäste kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten, die Fabian Birk im ESV-Tor jedoch allesamt vereiteln konnte. Ihre beiden Treffer innerhalb von 71 Sekunden kamen kurios zustande. Einen Birk-Abpraller erwischte Markus Hulm in der Luft und Adiran Hubers Schuss lenkte ESV-Verteidiger Michael Reiter mit dem Schienbein ins Tor.

3:06 Minuten waren nach Wiederbeginn absolviert, da bestrafte der aus Miesbach gekommene Hulm einen Puckverlust von ESV-Kapitän Manuel Bertl mit einem Break zum 3:0. Trox gelang immerhin 56 Sekunden später der erste Treffer. Der ESV hatte nun mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten. Die hochkarätigeren verzeichnete aber Ottobrunn, auch begünstigt durch Ungenauigkeiten und Eigensinn im ESV-Spiel.

Zur Dominanz, die der Tabellenstand erwarten ließ und die nötig gewesen wäre, um das Spiel zu drehen, fand der ESV auch im Schlussabschnitt nicht. Und nach weiteren sieben Minuten ohne Trox. Der erhielt zum wiederholten Male aus seiner Sicht eine ungerechtfertigte Strafzeit und noch einen Zweier oberndrauf, worauf er in die Kabine ging. Er hatte sich gesundheitlich angeschlagen aufgerafft, aber das war ein unwürdiger Abgang. 58:20 zeigte die Uhr an, da nahm Coach Alex Aigner bei einer Gästestrafzeit Birk für einen Feldspieler raus. Es war Wahnsinn: bei 58:58 gelang Patrik Samanski- ein Treffer und eine Minute später, also zwei Sekunden vor Schluss, traf Patrick Beham zum 3:3.

Der Zusatzpunkt hätte den ESV auch noch an Inzell vorbei gebracht, aber vier Versuche endeten bei Gäste-Keeper Jamie Schiener. Hulm, Ottobrunns vierter Schütze, konnte Birk mit ganz viel Dusel überwinden.  

Statistik:

0:1 (11.) Hulm, 0:2 (13.) Huber, 0:3 (24.) Hulm, 1:3 (25.) Trox (Beham, Samanski), 2:3 (59.) Samanski (R. Mayer / 6-4), 3:3 (60.) Beham (Emmendorfer / 6-5), 3:4 Hulm (Pen.); Schiedsrichter: Seb. Rosza, Rene Kittan; Strafminuten: ESV 10 / ERSCO 10 + 10 (Knopf) + 10 (Andr. Huber); Zuschauer: 100

 

Ein Sieg ist jetzt erstmal Pflicht

Mit drei Punkten gegen Ottorunn kann der ESV auf Playoffs spekulieren

Gebensbach/Dorfen - Mit einem Sieg vorlegen, an Inzell vorbeiziehen und die Chiemgauer unter Druck setzen. Die ESV-Puckjäger haben sich allerhand vorgenommen für Samstagabend gegen den ERSC Ottobrunn. Spielbeginn ist im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen um 19.30 Uhr.

Hört sich nur nach so viel an. Im Grunde geht es darum, ernsthaft und konzentriert dieses letzte Pflichtspiel der regulären Saison anzugehen und drei Punkte einzufahren. Dann wäre Inzell mit zwei Punkten weniger auf Rang drei eine Woche später in Moosburg gegen Aich zum Siegen verdammt. Zumindest zwei Zähler, sprich Sieg im Penaltyschiessen, muss Inzell dann holen. Bei Punktgleichheit würde das bessere Torverhältnis für den DEC sprechen.

Für die Schützlinge um Spielertrainer Alexander Schrödinger und Co-Trainer Alex Aigner zählt jetzt erst mal dieses Spiel. Dann haben sie eine ganze Woche Zeit, über eine mögliche Playoff-Teilnahme zu spekulieren. Fehlen werden neben den Langzeitverletzten Laurin Hobmaier und Jonas Weindl der noch nicht gesunde Florian Panthaler und Klaus Mayer. Der 34-jährige hatte den Skiurlaub schon gebucht, als er gar nicht daran dachte, beim ESV nochmal ein Comeback zu feiern und inzwischen ist er wieder zu einem Leistungsträger in der Abwehr geworden. „Obwohl einige während der Woche gekränkelt haben, konnten wir gut trainieren und 15 plus 2 werden auflaufen“ gab Aigner vor der Partie gegen den Tabellensiebten bekannt.

 

ESV Goalie Fabian Birk ließ in dieser Aktion gegen Thomas Scheck nichts zu.                 Foto: Dominik Findelsberger

Jetzt wird’s richtig spannend

ESV besiegt im direkten Duell um Rang Zwei Inzell mit 5:3

Gebensbach  -  Die ESV-Puckjäger haben für Hochspannung im Kampf um den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga Gr. 2 gesorgt. Mit 5:3 (1:1, 1:2, 3:0) haben sie am Samstag den „noch-zweitplatzierten“ DEC Inzell bezwungen.

Der ESV empfängt im letzten Spiel den ERSC Ottobrunn und die Chiemgauer müssen den einen Zähler Vorsprung beim EV Aich verteidigen. Dabei sah es in diesem direkten Duell im zweiten Spielabschnitt so aus, als sollte Inzell angesichts einer 3:1-Führung alles klarmachen können. Die Gäste spielten wie aus einem Guss, während sich beim ESV die personellen Ausfälle und Umstellungen bemerkbar machten. Laurin Hobmaier und Jonas Weindl fehlten von Haus aus. Krankheitsbedingt mussten kurzfristig Kapitän Manuel Bertl und Florian Panthaler, Topscorer und Sturmführer der ersten Reihe, passen. Für ihn rückte Heimkehrer Michael  Trox auf, obwohl er in einer anderen Formation trainiert hatte und eingeplant war.

Die ersten 20 Minuten verliefen auf Augenhöhe. Der ESV hatte sogar etwas mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten. Der 21-jährige Tscheche Kresimir Schildhabel hatte ein Durcheinander in der ESV-Defensive zum Inzeller 1:0 eiskalt ausgenützt. Trocken und platziert schoss Matthias Selmair in Überzahl zum Ausgleich ein. Überzhal, Unterzahl – die „Special Teams“ sollten in diesem hochklassigen Duell noch den Ausschlag zugunsten des ESV ergeben.

Zunächst fand der ESV im zweiten Spielabschnitt vor allem auf Inzells erste Sturmreihe um Schildhabel keinen Zugriff mehr. Der jagte den Puck außen anstürmend zum 2:1 hoch ins lange Eck. Dessen Sturmpartner Michael Eberlein konnte zum 3:1 mutterseelenallein sich die Ecke aussuchen. Knapp zwei Minuten später fälschte Patrik Samanski einen Schuss von Stephan Kreuzer zum 2:3 ab und mit diesem Pausenstand war der ESV gut bedient.

Und drehte im Schlussabschnitt auf. In Unterzahl stürmte Trox zum 3:3 auf und davon. Überzahl für Gebensbach hieß es dann, als Inzell’s Schildhabel allein auf Fabian Birk zustürmen konnte, aber der ESV-Keeper das Duell gewann. Im Gegenzug startete Verteidiger Michael Reiter los zum 4:3 – einem irren Treffer fast von der Torauslinie hoch ins kurze Eck. Drei Minuten vor Schluss gab’s nochmal eine Strafzeit in der fairen Partie gegen den ESV. Die Unterzahl wurde souverän gemeistert und als Inzell seinen Keeper für einen Feldspieler rausnahm, traf Trox aus der eigenen Hälfte zielgenau zum 5:3.

Statistik:

0:1 (8.) Schildhabel (Eberlein, Scheck), 1:1 (12.) Selmair (Emmendorfer, Reiter / 5-4), 1:2 (24.) Schildhabel (Scheck, Zauner), 1:3 (32.) Eberlein (Scheck), 2:3 (34.) Samanski (Kreutzer, Beham), 3:3 (45.) Trox (Samanski, Kreutzer / 4-5), 4:3 (51.) Reiter (5-4), 5:3 (60.) Trox (Samanski) Strafminuten: ESV 8 / DEC 6; Schiedsrichter: Sperl, Brethauer

 

Der ESV empfängt zum Topspiel Inzell

Es ist auch ein direktes Duell um Rang Zwei und die Playoff-Teilnahme

Gebensbach  -  Mit vier Punkten Abstand rangiert der ESV Gebensbach als Tabellendritter hinter dem DEC Inzell. Am Samstag um 16.30 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion kommt es zum direkten Duell.

Die Ausgangslage ist klar. Beide Teams haben dann noch ein Punktspiel zu absolvieren und nur ein Sieg hält den ESV im Rennen um den Playoff-Platz. Gebensbach empfängt nächsten Samstag Ottobrunn und erst am 15. Februar muss Inzell zum wiedererstarkten EV Aich. „Wenn wir Inzell schlagen, dann fahren wir mit dem Bus nach Moosburg, um Aich anzufeuern“ kündigte Mannschaftsführer Johannes Petermaier an.

Dreimal war der ESV bei den Inzellern seit deren Landesliga-Abstieg zu Gast und dreimal gab’s eine deutliche Abfuhr. „In der Halle ist es viel zu warm“ lautete dazu letzte Saison Petermaiers O-Ton. Im Vergleich zur wohltemperierten Max Aicher Arena mit dem riesigen Eisschnelllauf-Oval ist die Dorfener Eishalle wirklich ein Eiskeller. Und in dem hat der ESV die Inzeller zweimal genauso deutlich abgefertigt. Die erneute Revanche steht noch aus und beide Teams haben zuletzt mit starken Auftritten beste Werbung für dieses Spitzenspiel betrieben. 

Erstmals im Einsatz ist Michael Trox, nachdem sein letztes Spiel im ESV-Trikot immerhin schon vom 26. Februar 2011 im Landesligaspiel gegen Pegnitz datiert. Nach einer Bezirks- und vier  Landesligaspielzeiten mit 82 Toren und 108 Assists in 97 Spielen ging er zurück zum ESC Dorfen für zwei Jahre Bayernliga (72 Sp./43 T./52 A.). Zwei Oberligaspielzeiten mit Erding, seinem Ausbildungsverein, folgten (89 Sp./19 T./45 A.). Nach dem OL-Rückzug Erdings kam der Wechsel nach Waldkraiburg. In einer Bayern- und drei Oberligasaisonen kam er im Löwen-Trikot in 138 Spielen auf 42 Tore und 73 Assists.

Für den 32-jährigen Vollblutstürmer war klar, dass er nach dieser Saison seine Karriere beim ESV und seinem Spezi Alex Aigner ausklingen lassen würde. Die Belastung als junger Familienvater von seinem Wohnort Schwaig aus führte dazu, dass er in der Waldstadt vorzeitig Schluss machte.

 

Ein starkes Trio - Thomas Schalk 2 Tore 6 Assist, Matthias Selmair 3 Tore 5 Assist und Nicholas Emmendorfer 3 Tore 5 Assist  -  Schalks Treffer zum 9:1                 Foto. DFi

Das zweite Schützenfest gegen den Aufbaugegner

Bad Aibling 1b ist gegen Gebensbacher auch auf heimischem Eis chancenlos

Gebensbach / Bad Aibling  -  Satte 131 Gegentreffer musste die 1b des EHC Bad Aibling in den bisherigen 14 Saisonspielen einstecken. Am kräftigsten eingeschenkt hat den Kurstädtern der ESV Gebensbach. Nach dem 16:0 im Hinspiel feierten die Puckjäger aus dem Eishockeydorf am Sonntag in Bad Aibling ein 15:2 (6:0, 4:1, 5:1) – Schützenfest.

Es war ein ESV-Spiel der Premieren. Mit Stephan Kreuzer und Florian Sonnengruber liefen die beiden neuen erstmals auf und kamen in diesem zur Eingewöhnung idealen Spiel auch zu jeweils einem Scorerpunkt. Nicholas Emmendorfer hatte nach seiner langen Verletzungspause mit einer Ladehemmung zu kämpfen. Die ersten drei Saisontreffer und weitere fünf Vorlagen gelangen ihm diesmal. Auch Spielertrainer Alexander Schrödinger kam zu seinem ersten Saisontreffer. Und Torhüter Martin Lainer, seit sieben Spielen als Backup für den am Fuß operierten Manuel Hammerlindl dabei, konnte sich beim letzten Treffer einen Vorlagenpunkt gutschreiben lassen. Er hatte zum Schlussdrittel Fabian Birk abgelöst.

Die Aiblinger, mit einem Punkt abgeschlagen Tabellenletzter, waren der ideale Aufbaugegner. Sie kämpften tapfer, aber fair. Ihre beiden Treffer durch Ludwig Bichlmaier zum zwischenzeitlichen 1:7 und 2:13 hatten sie sich verdient.  Im ESV-Team hielten sich die bisherigen Toptorjäger Florian Panthaler und Patrik Samanski etwas zurück. An den vier Treffern ihres Sturmpartners Patrick Beham waren sie aber maßgeblich beteiligt. Ihren Stempel drückte dieser Partie die Sturmreihe um Emmendorfer auf. Zwei Tore, sechs Vorlagen verbuchte
Thomas Schalk und Matthias Selmair netzte dreimal ein und war an fünf weiteren Treffern mitbeteiligt.   

Tore/Vorl.: Emmendorfer 3/5, Selmair 3/5, Beham 4/2, Schalk 2/6, Fl. Panthaler 1/3, Manuel Bertl 1/-, Schrödinger 1/-, Samanski -/5, Sonnengruber -/1, Franz Neumayr -/1, Kreuzer -/1, Lainer -/1; Strafminuten: EHC 6 / ESV 8

Der Tabellenzweite Inzell, 10:0-Sieger gegen Dorfen 1b, kommt zum Topspiel am Samstag um 16.30 Uhr ins Dorfener Dr. Rudolf-Stadion. Vier Punkte Vorsprung haben die Chiemgauer. Sollte der ESV als Sieger vom Eis gehen, braucht er auch noch Schützenhilfe von Aich.

 

Michael Trox im bisher letzten Spiel für den ESV - am 26. Februar 2011                         Foto: DFi

Neuzugang/Rückkehrer

von 2006 bis 2011 (1 Bezirks- und 4 Landesligaspielzeiten für den ESV)

Gebensbach - Ein weiterer Neuzugang, eigentlich mehr ein Rückkehrer, steht noch in den Startlöchern. Michael Trox war nach seiner Zeit beim Erdinger Nachwuchs über eine Bayernliga-Saison in Dorfen zum ESV gekommen. Von 2006 bis 2011 brachte er es in einer Bezirks- und vier Landesligaspielzeiten in 97 Spielen auf beeindruckende 82 Tore und 108 Vorlagen. Zwei Bayernligaspielzeiten mit dem ESC und 43 Tore und 52 Vorlagen in 72 Spielen folgten. Dann ging es zu den Wurzeln zurück nach Erding mit zwei Oberliga-Spielzeiten und 19 Toren und 45 Assists in 89 Spielen. Die letzten vier Jahre stürmte er im Trikot der Waldkraiburger Löwen und brachte es dabei in 138 Spielen in einer Bayern- und drei Oberligaspielzeiten auf 42 Tore und 73 Assists.

Im Dezember war für ihn dann klar, dass mit Ende der OL-Hauptrunde Schluss ist in Waldkraiburg. Geplant und mit ESV-Sportleiter und alten Spezi Alex Aigner durchaus schon mal besprochen  war es sowieso, dass er seine Eishockeykarriere beim ESV ausklingen lassen wird. Nun ging das Ganze eben etwas schneller. Seit 8. Januar trainiert er bereits beim ESV. Löwen-Chef Wolfgang Klose war zuerst mal nicht bereit, Trox‘ Spielerpass rauszurücken. „Er hat einen Vertrag für diese Saison unterschrieben und wenn er dann mir mitteilt, dass es nicht mehr geht, okay, aber dann für Gebensbach zu spielen, das geht so einfach nicht“ erklärte er auf Nachfrage. Inzwischen hatte er doch ein Einsehen und die Papiere sollten noch vor diesem Wochenende beim Verband eingetroffen sein.

 

Neu beim ESV Florian Sonnengruber und Stephan Kreuzer                                    Foto: DFi

Achtung vor dem Tabellenletzten

Der ESV wurde in Bad Aibling schon mal böse überrascht

Gebensbach / Bad Aibling  -  Die nächste Pflichtaufgabe wartet auf die Puckjäger des ESV. Die 1b-Mannschaft des EHC Bad Aibling ist am Sonntag um 18.45 Uhr Gastgeber.

Die jungen „Aibdogs“ finden sich auch diese Saison wieder abgeschlagen am Tabellenende. Aber kämpfen und nie aufgeben, auch wenn sie noch so aussichtslos zurückliegen, das tun sie. Das Hinspiel in Dorfen gewann der ESV 16:0. Und dennoch, wenige Sekunden vor Schluss holte Gästecoach Andreas Huber bei einem Bully vor dem ESV-Tor seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis um vielleicht doch noch den Ehrentreffer erzielen zu können. Huber ist seit dieser Woche auch für die Erste Mannschaft verantwortlich, da deren Trainer Heinz Zerres aus privaten Gründen überraschend aufhören musste.

Die Landesligatruppe hat in ihrer Abstiegsrunde am Sonntag spielfrei. Dieselbe Konstellation gab es letzte Saison vor dem Gebensbacher Gastspiel. Ein halbes Dutzend aus der Ersten lief mit auf und nach einer wohlgemerkt schwachen Leistung musste sich der ESV im Penaltyschiessen geschlagen geben. Es waren am Saisonende die einzigen zwei Punkte auf dem Aiblinger Konto – derzeit ist es einer. Im ESV-Lager wird man also gewarnt sein.

Die verletzten Jonas Weindl und Laurin Hobmaier fallen länger aus, Daniel Panthaler eine Spieldauer ist ein Spiel gesperrt. Da kamen die beiden Neuzugänge Florian Sonnengruber und Stephan Kreuzer geradezu als Glücksfall an Bord. 15 Feldspieler können somit auflaufen und mit konzentriertem und ernsthaftem Auftreten sollte die Aufgabe auch zu lösen sein – Spieler aus der Ersten beim Gegner hin oder her!

 

Revanche ist eindrucksvoll geglückt

7:2 fertigen die ESV-Puckjäger die „Luchse“ des Münchner EK ab

Gebensbach  -  Mit einem 7:2 (2:1, 2:0, 3:1) – Sieg gegen den Münchner EK haben sich die Puckjäger des ESV am Sonntagabend in der Olympia-Eishalle für den 2:3-Ausrutscher aus dem Hinspiel eindrucksvoll revanchiert. Die verlorenen Punkte bringt es aber nicht zurück und so rangiert der DEC Inzell nach seinem 11:5 gegen Aich weiter mit einem Plus vier Zählern auf Rang 2. Allein im direkten Duell am 26. Januar in Dorfen ist dies nicht wettzumachen.

Vorerst muss der ESV seine Pflichtaufgaben erledigen und auf einen Inzeller Patzer hoffen. In der Landeshauptstadt gaben sich die Schützlinge von Coach Alex Aigner und Spielertrainer Alexander Schrödinger keine Blöße. Auch wenn die „Luchse“ des MEK zum 1:0 den Puck von der ESV-Defensive überlassen bekamen. Patrik Samanski machte den Lapsus 40 Sekunden später wett. Laurin Hobmaier, neben Schrödinger, seinem Nebenmann punktbester Verteidiger, brachte sein Team bei einem Break in doppelter Unterzahl in Führung.

Matthias Selmair und Toptorjäger Florian Panthaler sorgten im zweiten Spielabschnitt für klare Verhältnisse. Nur bei Nicholas Emmendorfer will es derzeit mit dem Toreschießen einfach nicht klappen. Da kann der Ex-Dorfener Severin Cesak seinen Schuss gerade noch abwehren und dann geht der Puck an die Latte bleibt dann Zentimeter vor der der Torlinie liegen.

Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzte München auf 2:4 just in der letzten Sekunde von Thomas Schalks Strafzeit. Patrick Beham hatte schnell mit dem 5:2-Power-play-Treffer die richtige Antwort parat. Kapitän Manuel Bertl  und nochmal Hobmaier, diesmal in Überzahl, dokumentierten die Überlegenheit mit ihren Toren zum Ausdruck.

Daniel Panthaler zeigte sich auch im Faustkampf überlegen, als ihn Münchens Nico Zapeltal herausforderte – „fünf plus Spieldauer“ gab‘s aber für jeden.  

Statistik:

1:0 (7.) N. Schünemann, 1:1 (8.) Samanski (Fl. Panthaler), 1:2 (12.) Hobmaier (3-5), 1:3 (27.) Selmair (Fl. Panthaler / 5-4), 1:4 (33.) Fl. Panthaler (Beham / 4-4), 2:4 (42.) Rintermann (N. Schünemann, Zapeltal / 5-4), 2:5 (44.) Beham (Fl. Panthaler, Michael Reiter / 5-4), 2:6 (48.) Bertl (Franz Neumayr), 2:7 (52.) Hobmaier (Beham, Schrödinger / 5-4); Strafminuten: MEK 20+5+20 / ESV 18 + 5 + 20

 

Eine Blamage gegen die „Luchse“ reicht

ESV morgen zu Gast beim Münchner EK – Hinspiel-Niederlage wurmt noch

Gebensbach  -  Der Münchner EK ist am Sonntag um 16.45 Uhr in der Olympia-Eishalle Gastgeber für die Puckjäger des ESV Gebensbach.

An das Hinspiel hat der ESV alles andere als gute Erinnerungen. Die Luchse hatten bis dahin vom Saisonstart weg fünf Niederlagen am Stück kassiert und fuhren dann aus Dorfen mit einem 3:2-Sieg heim. „Wir hatten über lange Zeit des Spieles nie geglaubt, dass wir das gewinnen, so wie bei Euch das Kombinationsspiel gelaufen ist“ bekannte hinterher einer der Münchner Spieler. Er nannte dann aber auch einen der Gründe: „Ihr seid so wenig effektiv gewesen“.

Wer lässt sich so was schon gerne sagen, auch wenn es stimmt. In den folgenden sieben Spielen haben die Gebensbacher nur beim 3:4 in Waldkraiburg in der regulären Spielzeit verloren und sich zwischenzeitlich auf den zweiten und Playoff-Teilnahme bedeutenden  Tabellenplatz vorgekämpft. Der ging am vergangenen Wochenende mit dem 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Aich flöten. Da war er wieder, der verschwenderische Umgang mit den Torchancen. Inzell hat in zwei Spielen die volle Punktzahl eingefahren, rangiert nun mit vier Zählern Vorsprung auf Platz Zwei und muss am 26. Januar beim ESV antreten.

Aus eigener Kraft kann der ESV die Chiemgauer nicht mehr vom Thron stoßen, jetzt ist man auf fremde Hilfe angewiesen. Zuerst gilt es die morgige Aufgabe zu meistern. Der MEK hatte mit dem Sieg in Dorfen eine Serie von drei gewonnen Spielen gestartet, ehe eine 2:4-Heimniederlage gegen Berchtesgaden folgte. Seit diesem 16. Dezember, also fast vier Wochen, hatten die Luchse kein Spiel mehr bestritten.

Auch wenn während der Woche einige etwas kränkelten, sollten bis auf den verletzten Jonas Weindl alle Mann einsatzfähig sein.

 

Aich ist wieder quitt mit dem ESV

Diesmal gewannen die Mosburger Vorstädter das Penaltyschiessen

Gebensbach/Dorfen - Gegen Aich scheint es ohne Penaltyschiessen nicht zu gehen. 2:2 (0:0, 1:1, 1:1) war der Stand nach 60 Minuten eines sehr ansehnlichen und auf Augenhöhe geführten Spieles. Den Zusatzpunkt sicherte sich Aich mit zwei souverän verwandelten Strafschüssen.

„Das gibt wieder Penaltyschiessen, so stark wie beide Torhüter heute sind“, wagte Schiri-Routinier Markus Sperl in der zweiten Drittelpause schon vorauszusagen. Sperl war auch im Hinspiel dabei, als der ESV den Zusatzpunkt rausschoss. Überhaupt scheint Sperl, der mit dem jungen Justus Kammerl die Partie sehr gut leitete, die Penaltyzugaben geradezu auf sich zu ziehen. Auch beim ersten Derby gegen Dorfen, das der ESV im Nachsitzen für sich entschied, war Sperl einer der Schiris.

Die fünfte Saison gibt es in der Bezirksliga Penaltyentscheid bei Remis. Seit der Einführung 2014 gewann der ESV siebenmal diesen Nervenkitzel. Am Freitag zog er zum sechsten Mal den Kürzeren – die Zahl 13 eben! Allein gegen Aich war es die fünfte Zugabe und da liegt der ESV noch 3:2 vorne – ein schwacher Trost.

Diesmal hätte es gar nicht so weit kommen müssen. So wie Matthias Selmair bei einem Break trotz Unterzahl nach zwei Minuten an der starken Nadja Gruber im EVA-Tor verzweifelte, oder Kapitän Manuel Bertl kurz vor der ersten Pause aus bester Position den Puck an die Torlatte drosch, wurden serienweise beste Tormöglichkeiten liegen gelassen. Diese hatten auch die Gäste, trafen auch das Aluminium oder scheiterten am bärenstarken Fabian Birk im ESV-Heiligtum.

Rückstände noch umzubiegen, darin zeigte sich  der ESV in den letzten Spielen ja ganz stark. Auch diesmal lag er zweimal zurück. 1:39 Minuten waren noch zu spielen, Aich führte und kassierte eine Strafzeit. Coach Alex Aigner nahm eine Auszeit, brachte einen zusätzlichen Feldspieler für seinen Keeper und es funktionierte wieder. Patrick Beham veredelte ein klasse Zuspiel von Patrik Samanski 68 Sekunden vor Schluss zum 2:2.

Genau die beiden stellten sich dann im Duell mit Nadja Gruber nicht sehr geschickt an, während Jens Trautmann und Ex-DEL-Profi Thomas Wilhelm sicher verwandelten.

Statistik: 0:1 (32.) Marco Maier (Erl), 1:1 (35.) Florian Panthaler (Samanski / 5-4), 1:2 (53.) Alexander Scholz (Korn, Trautmann / 5-4), 2:2 (59.) Beham (Samanski / 6-4), 2:3 Trautmann (Pen.);
Strafminuten:
ESV 10 / EVA 10; Zuschauer: 80

 

Der EV Aich kommt mit Revanchegelüsten

Fr., 20 Uhr: ESV empfängt zum ewig jungen Duell einen alten Rivalen

Gebensbach/Dorfen  -  Die Schlagerspiele reihen sich bei den Eishacklern des ESV Gebensbach derzeit nahtlos aneinander. Heute um 20 Uhr ist im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion der ewige Rivale EV Aich zu Gast.

Die Moosburger Vorstädter sind immerhin amtierender Bayerischer Bezirksligameister. Den Aufstieg in die Landesliga konnten sie vor allem wegen fehlenden und vom Verband zwingend vorgeschriebenen Nachwuchsarbeit nicht wahrnehmen. Die Truppe des Landshuter Trainers Georg Herrmann zählte die Jahre vorher schon stets zu den Spitzenteams der Bezirksliga Gr. 2, aber letzte Saison gelang der absolute Durchmarsch durch Punktrunde und Playoffs.

Davon ist sie diese Saison weit entfernt auf dem derzeitigen Tabellenplatz 5 mit nur 12 Punkten aus jedoch nur neun und somit zwei Spielen weniger als der ESV. Einer der Gründe ist sicher, dass Matt Punturerie, der amerikanische Topscorer der letzten beiden Jahre mit 89 Toren und 73 Assists in 49 Spielen, nicht mehr dabei ist. Mehr Verletzungspech kam zuletzt auch dazu. „Aber gegen Euch wollen wir unbedingt noch gewinnen“ lautet die Aicher Ansage Richtung Gebensbach.

Der Stachel des Hinspiels sitzt wohl noch tief. Mit 6:3 führte Aich im Schlussdrittel und musste dann im Penaltyschiessen den Sieg dem ESV überlassen. Diese Rückstände ziehen sich seit Wochen durch das ESV-Spiel und konnten fast immer in einen Sieg noch umgebogen werden. „Das geht auch an die Substanz“ meinte dazu Abteilungsleiter und Co-Trainer Alex Aigner, fügt aber hinzu, „dass es auch neue Kräfte freisetzt, solange es immer gut geht“. Der gegen Dorfen zurückeroberte zweite Tabellen- und Playoff-Platz soll natürlich verteidigt werden. Dazu stehen bis auf den verletzten Jonas Weindl alle Mann, also „15 plus 2“ zur Verfügung.

 

Ein wahrlich perfekt ausgeführter Penalty durch Patrik Samanski (66) zum zwischenzeitlichen 5:5.                                                                                         Foto: Dominik Findelsberger

ESV-Derbysieg ein wahres Husarenstück

7:6-Sieg gegen Dorfen – erst drei  und dann immer wieder einen Treffer zurück

Gebensbach/Dorfen - Ein Lokalderby voller Dramatik und Emotionen, gespickt mit vielen Toren und umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen gewann der ESV Gebensbach am Sonntagabend gegen die gastgebende 1b des ESC Dorfen mit 7:6 (1:3, 2:1, 4:2). Und dieses Husarenstück gelang vor offiziell 130 aber gefühlten und geschätzten fast 200 Zuschauern trotz eines Drei-Tore-Rückstands nach 16 Minuten.

Der ESV hatte zunächst mehr Torschüsse zu verzeichnen, aber Dorfen den ersten Treffer. Verenis hatte Jonas Huber in Szene gesetzt, der noch an Birk scheiterte, ehe Gerbl einlochte. In einem offenen Schlagabtausch hatten die Eispiraten dann die klareren Tormöglichkeiten wie etwa bei Verenis‘ Pfostentreffer. Konfusion im Gebensbacher Spiel nützten Verenis und Gerbl zu Treffern innerhalb von 43 Sekunden. ESV-Coach Alex Aigner sah sich nach gut 15 Minuten somit schon zu einer Auszeit genötigt. Besser wurde das Spiel seiner Mannen erst mit einer ESC-Strafzeit, als Patrick Beham ein klasse Powerplay zum 1:3 veredelte.

Kurios begann der zweite Spielabschnitt. Florian Panthaler war auf und davon, wurde bei seinem abgewehrten Schuss noch von hinten behindert und bekam einen Penalty zugesprochen. Und dann verliert er die kleben gebliebene Scheibe auf dem Weg zum ESC-Tor – es gibt also auch im Eishockey „Platzfehler“. Die Eispiraten zogen in diesem Drittel einige Strafen. Den Zweier für „Spielen mit sechs Mann“ bestrafte Patrik Samanski nach nur 4 Sekunden mit dem Anschlusstreffer. Der ESV blieb weiterhin klar spielbestimmend, auch wenn Huber zwischendurch mit einer Hundertprozentigen an Birk scheiterte. Matthias Selmair‘s Ausgleichstreffer war angesichts der Überlegenheit überfällig. 64 Sekunden vor der Pause hatte sich Verenis wieder mal durchgetankt und seine Hereingabe nützte Gerbl zum 4:3.

Weiter im Angriffsmodus kam der ESV zum Schlussdrittel aufs Eis. Gut 5 Minuten dauerte es bis zum 4:4 durch Kapitän Manuel Bertl. Exakt mit Ablauf einer ESV-Strafzeit brachte Sebastian Detterbeck den ESC wieder in Front, nachdem vorher trotz Unterzahl bei einem Selmair-Break der mitgelaufene Emmendorfer zweimal am ESC-Keeper Kilian Ober gescheitert war. Ab Minute 48:35 folgte eine Strafzeitenflut gegen den ESV. Drei Minuten lang musste sich der ESV mit zwei Mann weniger dem ESC-Dauerfeuer erwehren und eine weitere Minute mit einem Mann weniger. Genau in der Phase wurde Samanski bei einem Break gefoult und den Penalty verwandelte er zum erneuten Ausgleich. Die Partie war gedreht. Eine ESC-Bankstrafe verwertete Selmair zum 6:5 und eine weitere Überzahl krönte Rudi Mayer mit einem gewaltigen „Pfund“ zum 7:5. Dorfens Anschlusstreffer durch Verenis kam zu spät, auch wenn es in den restlichen 21 Sekunden nochmal rund ging vor ESV-Keeper Birk.

Statistik:

1:0 (6.) Gerbl (Huber), 2:0 (16.) Verenis (Gerbl, Huber), 3:0 (16.) Gerbl (Zollner, Verenis), 3:1 (20.) Beham (Schrödinger, Hobmaier / 5-4), 3:2 (32.) Samanski (Fl. Panthaler / 5-4), 3:3 (37.) Selmair (Bertl, Kerscher), 4:3 (39.) Gerbl (Verenis), 4:4 (46.) Bertl (D. Panthaler, Schalk), 5:4 (49.) Detterbeck (Verenis / 5-4), 5:5 (53.) Samanski (Penalty / 4-5), 5:6 (54.) Selmair (Schalk, Emmendorfer / 5-4), 5:7 (55.) Mayer (Schalk, Selmair / 5-4), 6:7 (60.) Verenis (6-5); SR: Barth, Bredhauer   Strafmin.: ESC 14 / ESV 14 + 10 (Fl. Panthaler)   Zuschauer: 130

 

Die Topscorer beim ersten Aufeinandertreffen Ende Oktober: Florian Panthaler vom ESV (li.) mit 16 Toren und 12 Assists aus 10 Spielen und Povilas Verenis (ESC Dorfen)   Foto: DFI

Lokalderby und Duell um Rang Zwei

Dorfen 1b ist am Sonntag um 17 Uhr Gastgeber im Duell mit Gebensbach

Dorfen/Gebensbach  -  Die 1b-Mannschaft des ESC Dorfen ist am Sonntag um 17 Uhr Gastgeber bei der zweiten Saisonauflage des Bezirksliga-Lokalderbys gegen den ESV Gebensbach.

Die Zuschauerzahlen mit 300 beim ESV-Gastspiel in Waldkraiburg und dann sogar noch mehr im Rückspiel haben es bewiesen. Das Bezirksligaeishockey in dieser Region boomt und auch beim ersten Derby dieser Saison waren rund 200 Zuschauer Zeugen des Gebensbacher 4:3-Sieges nach Penaltyschiessen. Beide Teams haben zuletzt beste Werbung betrieben. Gebensbach unterlag in Waldkraiburg 3:4 und revanchierte sich zuhause eindrucksvoll mit 6:3. Dorfen fertigte Ottobrunn 9:2 ab und gewann beim amtierenden Bayer. Meister EV Aich 5:4 und alle Treffer gingen auf das Konto des Litauers Povilas Verenis.

Trainer Florian Weitl hatte mit Hilfe seiner aus Litauen stammenden Frau und Litauens deutschem Nationaltrainer Bernd Haake für den 18-fachen Nationalspieler den Kontakt zum EVL hergestellt und als es für Oberliga nicht reichte, ihn nach Dorfen geholt. In 8 Bayernligaspielen als Ersatz für die gesetzten Ausländer Miculka oder Vrba  kam der 28-jährige auf 7 Tore und 5 Assists. In 5 Einsätzen in der 1b wurde er mit 19 Toren/7 Assists zum Schreckgespenst der Bezirksliga.

Ob der Kanadier Landon Olson rechtzeitig aus seinem Heimaturlaub zurück ist, da lässt sich Weitl überraschen. Beim ESV ist auf alle Fälle Jonas Weindl, gegen Waldkraiburg zweifacher Torschütze und mit Manuel Bertl ein ganz starkes Duo bildend, wegen einer Knieverletzung nicht dabei. Ansonsten sind alle fit – der Kader ist mit somit 15 Feldspielern und zwei Torhütern recht überschaubar.

Es ist ein Lokalderby, viele der Akteure kennen sich aus gemeinsamen Nachwuchszeiten, aber es ist auch ein Duell des Tabellenzweiten gegen den – dritten und somit auch eines um die Playoff-Teilnahme.

 

ESV Goalie Fabian Birk (40) bremste den anstürmenden Phillip Muhra (89) aus.                                                        Foto: DFi

Waldkraiburg war trotz 2:0-Führung fällig

Mit teilweise begeisterndem Eishockey gewinnt der ESV den zweiten Vergleich 6:3

Gebensbach/Dorfen  -  Gebensbacher Eishockeyfest am zweiten Weihnachtsfeiertag: vor 330 Zuschauern und in neuen, aber in den Retro-Farben rot-gelb gehaltenen Trikots wurde der EHC Waldkraiburg 1b 6:3 (3:2, 2:0, 1:1) besiegt. Im ersten Aufeinandertreffen drei Tage vorher hatte sich der ESV kurz vor Schluss mit 3:4 knapp geschlagen geben müssen.

Nach 40 Sekunden trickste sich Patrik Samanski durch, zielte jedoch vorbei. Eine Strafzeit wurde problemlos überstanden und plötzlich hieß es 0:2. Bei Sebastian Mangers Distanzschuss machte Fabian Birk im ESV-Tor keine glückliche Figur. Beim 0:2 durch Tobias Jakob pennten seine Vorderleute. Den anstürmenden Hundseder musste Birk stoppen, ehe Samanski mit einem Pfostentreffer das Signal zur Aufholjagd gab. Jonas Weindl mit raffiniertem Schlenzer ins kurze Eck, Matthias Selmair trickreich zum 2:2 und Patrick Beham mit einem trockenen Flachschuss brachten Gebensbach bis zur Pause mit 3:2 in Führung.

Der ESV kam mit der Souveränität der letzten 10 Minuten vor der Pause aus dieser auch wieder heraus. 56 Sekunden waren gespielt, da schloss Matthias Selmair einen tollen Spielzug zum 4:2 ab. In der Folge wurde dann aber Birk zum Turm in der Schlacht gegen Jakob, Lederer und Pamula. In Unterzahl vergab dann Klaus Mayer nach 37 Minuten frei vor dem schon geschlagenen Lode im EHC-Tor eine „Hundertprozentige“. Nach unwiderstehlichem Forechecking von Kapitän Manuel Bertl traf Weindl mit tollem Rückhandschlenzer zum 5:2. 

Der ESV ließ im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen und machte durch Behams Überzahltreffer den Deckel drauf. Ein Treffer war den Löwen durch Mair noch vergönnt.

Statistik: 0:1 (8.) Manger (Imiolek, Muhra), 0:2 (8.) Jakob (Mair, Lederer), 1:2 (12.) Weindl (Kl. Mayer, D. Panthaler), 2:2 (14.) Selmair (Emmendorfer, Schalk), 3:2 (16.) Beham (Reiter, Fl. Panthaler), 4:2 (21.) Samanski (Fl. Panthaler, R. Mayer), 5:2 (39.) Weindl (Neumayr, Bertl), 6:2 (53.) Beham (Fl. Panthaler, Samanski / 5-4), 6:3 (56.) Mair (Lederer, Manger); Schiedsrichter: Albert Aschenbrenner, Alexander Karl; Strafminuten: ESV 8 / EHC 2

 

Der erste Angriff auf den Tabellenführer ist gescheitert

Gebensbach/Waldkraiburg  - Es hat am Sonntagabend im Teil Eins des Weihnachts-Doppelpacks gegen den EHC Waldkraiburg 1b nicht ganz gereicht.

4:3 (2:0, 1:1, 1:2) gewannen die souverän an der Tabellenspitze thronenden Löwen in eigener Höhle vor respektablen 300 Zuschauern gegen die Gäste vom ESV Gebensbach. „Im ersten Drittel waren wir überhaupt nicht auf der Höhe“ musste Betreuer Johannes Petermaier seiner Mannschaft attestieren „und im Schlussabschnitt waren wir beim Stand von 3:3 bei hundertprozentigen Tormöglichkeiten dem Sieg näher als Waldkraiburg“. Wer seine Chancen nicht nützt, der wird meist bestraft oder übernimmt dies sogar selber. Zwei Minuten vor Schluss  wurde der Puck im eigenen Drittel vertändelt, Fabian Birk konnte einmal abwehren, aber der Nachschuss saß zum 4:3 für die Gastgeber.

Die Treffer in der Gebensbacher Aufholjagd nach einem 0:3-Rückstand schossen Florian Panthaler zum 1:3 und 2:3 sowie Verteidiger Laurin Hobmaier zum 3:3;  Tore für Waldkraiburg: Seb. Mair u. d. Eggen (3), Niclas Hundseder.

Statistik:

1:0 (15.) Hundseder (Jakob), 2:0 (17.) Mair u. d. Eggen (Lederer / 4-5),  3:0 (25.) Mair u. d. Eggen (Bahner), 3:1 (35.) Fl. Panthaler (Selmair), 3:2 (42.) Fl. Panthaler (R. Mayer, Samanski), 3:3 (56.) Hobmaier (Samanski / 5-4), 4:3 (58.) Mair u. d. Eggen, Vogl); Strafminuten: EHC 8 / ESV 6

Im Teil Zwei des Weihnachts-Doppelpacks empfängt der ESV Gebensbach am Zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion den 1b-Mannschaft des EHC Waldkraiburg zum Rückkampf. Da möchte der ESV nicht nur das Resultat umdrehen, auch zuschauermäßig möchte man in nichts nachstehen, denn es läuft eine groß angelegte Freikartenaktion

 

Zum Topspiel in die Löwenhöhle

ESV-Puckjäger beim souveränen Spitzenreiter Waldkraiburg 1b

Gebensbach  -  Der EHC Waldkraiburg 1b auf Rang 1 und gleich dahinter, wenn auch punktemäßig mit gebührendem Abstand, der ESV Gebensbach: dem Aufeinandertreffen am Sonntag um 16.45 Uhr in der Waldstadt steht das Prädikat Topspiel durchaus zu.

Weil‘s so schön ist, trifft man sich am kommenden Mittwoch, dem zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr in Dorfen zum Gebensbacher Heimspiel gleich wieder. Die Bilanz gegen die Löwen aus den zurückliegenden sechs Bezirksligaspielzeiten ist aus ESV-Sicht keinesfalls so schön. 11 Niederlagen und drei Siege stehen zu Buche. Letzte Saison traf man viermal aufeinander, da gewann der ESV das Hinspiel der dritten BEV-Pokalrunde 5:2, musste aber mit 2:7 im Rückspiel Waldkraiburg den Finaleinzug überlassen. Letzte Saison lagen vier Tage zwischen den beiden Bezirksligaduellen. Das Rückspiel verlor der ESV nach 60 packenden  Minuten und auf Grund einer Freikartenaktion vor toller Kulisse 2:3. Auch diesmal ist eine solche Aktion geplant.

Erst geht es in die Höhle der Löwen. „Das wird schwer genug“ sagt Spielertrainer Alexander Schrödinger. Der muss es wissen nach 6 Saisonen in Waldkraiburgs Bayernligateam und drei als 1b-Spielertrainer. Er hat alle 16 Feldspieler zur Verfügung hat, nachdem auch Jonas Weindl wieder trainieren konnte. Waldkraiburg hat nur gegen die mit dem ESV punktgleiche Dorfener 1b verloren und führt die Tabelle der Bezirksliga Gr. 2 bei einem mehr absolvierten Spiel  mit 8 Punkten Vorsprung an. Der ESV ist Außenseiter gegen das Löwenrudel um die bayernligaerfahrenen Jürgen Lederer (Spielertrainer), Tobias Vogl, dem Slowenen Jan Loboda  und dem Slowaken Daniel Pamula.

Kein alltägliches Eishockeymatch ist dieses Gastspiel in Waldkraiburg für Torhüter Fabian Birk. Der 31-jährige kam vor dieser Saison aus der Waldstadt zum ESV, nachdem er 13 Jahre ein Löwe war. 171 Spiele hat er in der Ersten Mannschaft in Landes- Bayern- und Oberliga sowie zwischendurch 12 Bezirksligaspiele für die 1b bestritten.

 

Mit zwei Treffern und einem Assist gegen den EV Aich krönte Verteidiger Laurin Hobmaier seine starke Leistung.   Foto: DFi

Nicht immer gelingt so eine Aufholjagd

Nach einem Drei-Tore-Rückstand noch der Sieg im Penaltyschiessen

Gebensbach  -  Zwei wichtige Zähler hat der ESV am Samstagabend in Moosburg dem EV Aich mit einem 7:6 (1:2, 2:3, 3:1, 1:0) nach Penaltyentscheid abgerungen. „Wenn man 12 Minuten vor Schluss 3:6 zurückliegt, kann man über so ein Resultat nicht jammern“ gab Abteilungsleiter und Co-Trainer Alex Aigner zu.

Es ging wie immer in diesen ewigen Duellen sehr temperamentvoll und phasenweise überhektisch zur Sache. Überhart war die Partie aber nicht, auch wenn am Ende für den ESV 15 und für Aich 10 Zwei-Minutenstrafen zu Buche standen. Die erste kassierten die Gastgeber nach 29 Sekunden und so kam der ESV recht gut in die Partie, ohne zu Zählbarem zu kommen. Wie‘s geht zeigte Aich bei seiner ersten Überzahl – die dauerte 10 Sekunden bis zum 1:0. Der ESV kam dann für lange Zeit kaum mehr zu nennenswerten Offensivaktionen und kassierte nach 9 Minuten das 0:2. Nachdem eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden war, tankte sich Daniel Panthaler durch und seine Hereingabe beförderte ein Aicher Spieler zum ESV-Anschlusstreffer ins eigene Tor.

Der ESV brachte ins zweite Drittel noch eine Strafzeit mit und kam nach 23 Sekunden zum schnellen Ausgleich, geriet aber nach weiteren 15 Sekunden schon wieder in Rückstand. So ging es munter weiter. Der ESV kassierte mehr Strafen und Aich machte mehr Tore. „Leicht ist es heute nicht“ bekannte Schiri-Routinier Markus Sperl zur Pause. Er und sein junger Kollege Alexander Karl erledigten aber einen super Job.

Nach 2:26 Minuten des Schlussabschnitts und Trautmanns Treffer zum 6:3 schien die Messe gelesen. Dann bewahrheitete sich, dass man auf der Strafbank kein Spiel gewinnt, aber eins verlieren kann. Sechs Hinausstellungen gegen Aich bei vier gegen den ESV ließen diesen immer dominanter werden. Durch Verteidiger Laurin Hobmaiers zweiten Treffer und
Thomas Schalks Nachstochern war acht Minuten vor Schluss der Anschluss hergestellt. Bei Spielzeit 57:02 eine Auszeit, bei 58:30 der Torhüter für einen Feldspieler raus und just dieser Franz Neumayr, eigentlich Verteidiger und von „Coach“ Aigner vors EVA-Tor geschickt, schloss die beste Kombination 36 Sekunden vor Schluss zum 6:6 ab.

Im Penaltyschiessen stand im ESV-Heiligtum wieder der „alte“ Fabian Birk, nachdem er im Spiel nicht immer die glücklichste Figur abgegeben hatte. Andreas Koller und Michael Schwarzkugler stoppte er einmal souverän und einmal spektakulär. Gegen Florian Panthaler und Patrik Samanski war Johannes Pfafferott im EVA-Tor dagegen machtlos.

Statistik: 1:0 (5.) Daniel Korn (Stefan Urzinger / 5-4), 2:0 (10.) Christian Koller (Korn, Trautmann), 2:1 (15.) D. Panthaler (Fl. Panthaler), 2:2 (21.) Samanski (Patrick Beham, Alexander Schrödinger / 4-5), 3:2 (21.) Andreas Schmid (Korn / 5-4), 4:2 (26.) Alexander Neumaier (Thomas wilhelm, A. Koller / 5-4), 4:3 (31.) Hobmaier (Fl. Panthaler), 5:3 (36.) Neumaier (Wilhelm, Chr. Koller), 6:3 (43.) Trautmann(Korn, A. Koller), 6:4 (48.) Hobmaier (Fl. Panthaler / 4-4), 6:5 (Schalk (Nicholas Emmendorfer), 6:6 (60.) Neumayr (Schrödinger, Hobmaier / 6-5), 6:7 Fl. Panthaler (Pen.); Strafminuten: EVA 20 + 10 (Schwarzkugler), ESV: 30 + 10 (Emmendorfer)

 

Aich ist ein ganz harter Prüfstein

Samstag 17 Uhr: ESV in Moosburg gegen den Bayer. Bezirksligameister

Gebensbach  -  Harte Prüfungen in Serie warten ab sofort auf die Puckjäger des ESV. Los geht es diesen Samstag um 17 Uhr in der Moosburger Sparkassen Arena gegen den gastgebenden EV Aich.

Die Moosburger Vorstädter sind immerhin amtierender Meister der Bezirksliga Gr. 2 und Bayerischer Meister. Sie waren somit zum Aufstieg in die Landesliga berechtigt, was aber nicht zuletzt an der vom Verband geforderten, aber gänzlich fehlenden Nachwuchsarbeit scheiterte. Wenn bei Aich auch der Topscorer der letzten beiden Jahre, der US-Amerikaner Matt Punturerie, nicht mehr dabei ist, hat Trainer Georg Herrmann auch diese Saison wieder eine sehr spielstarke Truppe zusammen.

Der EVA nimmt aktuell Platz 5 mit 11 Punkten aus 6 Spielen ein. Gebensbach hat ein Spiel mehr absolviert und rangiert mit 14 Zählern auf Platz 3. Prominentester Neuzugang bei Aich ist Thomas Wilhelm.  Der 32-jährige gebürtige Landshuter, der im Landkreis Dingolfing-Landau wohnt, hat zwischen 2006 und 2009 immerhin 124 DEL-Spiele  mit 12 Toren und 8 Vorlagen für Straubing absolviert. 147 Spiele in der 2. Bundesliga für Straubing, Landshut und München gehören auch zur Vita des früheren Nachwuchs-Nationalspielers. Im Tor gibt es ein Wiedersehen mit Nadja Gruber, die während ihrer drei Jahre beim ESC Dorfen auch der Dorfen-Gebensbacher U23 angehörte.

Der letzte reguläre Sieg nach 60 Spielminuten datiert für den ESV vom 16.11.2012 mit 6:5 aus dem Heimspiel der ersten von nunmehr sechs Bezirksliga-Spielzeiten am Stück. Zwei Siege sowie eine Niederlage nach Penaltyentscheid und weitere acht teils deutliche Niederlagen stehen aus fünf Bezirksligasaisonen gegen Aich zu Buche.

„Wir müssen auswärts einfach ganz anders auftreten“ fordert Spielertrainer Alexander Schrödinger. Er meint damit vor allem das 1:8 vom letzten Auftritt in Moosburg. Bis auf den verletzten Jonas Weindl sind alle Feldspieler einsatzbereit. Backup hinter Keeper Fabian Birk ist für die nächsten Wochen Martin Lainer. Manuel Hammerlindl musste sich einem länger geplanten operativen Eingriff am Fuß unterziehen.

 

Gebensbacher Schützenfest gegen Bad Aibling 1b

16 Tore, kein Gegentreffer - so spielt man aus haushoher Favorit auf

Gebensbach  -  Eindrucksvoll sind die Puckjäger des ESV am Freitagabend ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. 16:0 (6:0, 5:0, 5:0) haben sie die 1b des EHC Bad Aibling abgefertigt.

Die junge Truppe der Kurstädter legte frech und offensiv los. Sie beschäftigte in der Anfangsphase Fabian Birk im ESV-Tor fast mehr als auf der anderen Seite die ESV-Angreifer den Gästeschlussmann Patrick Meyer. Das änderte sich dann gewaltig. Der 19-jährige zeigte tolle Paraden, musste sich aber in den knapp 12 Minuten bis zur Pause sechsmal geschlagen geben. Die Gebensbacher ließen an diesem Abend bis zum Schluss nicht locker, konnten nach Belieben kombinieren und sich bei einigen Treffern den Gegner sprichwörtlich zu recht legen.

Die hoffnungslos unterlegenen aber stets fair sich verteidigenden Gäste versuchten trotzdem, bei jeder Gelegenheit eigene Offensivaktionen zu starten und wurden ein paar Mal gnadenlos ausgekontert. Selbst nach dem Doppelschlag des ESV in der 57. Minute mit den letzten beiden Treffern innerhalb von neun Sekunden versuchte Bad Aibling noch unbedingt zum Ehrentreffer zu kommen. Vier Sekunden vor Schluss bei einem Bully im ESV-Drittel nahm Gäste-Trainer Andreas Huber tatsächlich den nach 33 Minuten eingewechselten Manuel Ringel für einen zusätzlichen Feldspieler aus dem Tor.

Ohne Wehrmutstropfen ging es beim ESV auch diesmal nicht. Fünf Minuten vor Schluss musste Thomas Schalk in die Kabine – mal abwarten, wie schlimm die Knieverletzung ist. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, da findet die Christbaumversteigerung am Samstag um 19.30 Uhr im Vereinsheim statt.

Tore/Vorlagen: Patrick Samanski 4/3, Matthias Selmair 2/5, Florian Panthaler 4/1, Patrick Beham 3/1, Daniel Panthaler 1/2, Franz Neumayr 1/1, Klaus Mayer 1/-, Manuel Bertl -/3, Timm Kerscher -/3, Alexander Schrödinger -/2, Schalk -/1, Laurin Hobmaier -/1, Rudi Mayer -/1; Strafminuten: ESV 6 / EHC 12  Zuschauer: 85

 

Wieder ist der ESV klarer Favorit

am heutigen Freitagabend um 20 Uhr: Heimspiel in Dorfen gegen Bad Aibling 1b

Gebensbach  -  Noch so einen Ausrutscher wie vor einer Woche gegen den Münchner EK sollten sich die Puckjäger des ESV besser nicht mehr leisten. Im Heimspiel heute Abend um 20 Uhr sind sie jedenfalls der haushohe Favorit gegen den EHC Bad Aibling 1b.

Bad Aibling – da war doch was! Am Ende der letzten Saison hatte die 1b der Kurstädter mickrige zwei Zähler auf ihrem Punktekonto – die stammten aus ihrem Heimspiel gegen den ESV, das sie im Frühstadium der Saison mit 5:4 nach Penaltyschiessen gewonnen hatten. Bei jedem Blick auf die Tabelle wurden die Gebensbacher immer wieder daran erinnert. Die Kurstädter hatten in diesem Spiel ein halbes Dutzend aus ihrer Ersten Mannschaft dabei, aber trotzdem hatte der ESV alle Möglichkeiten, dieses Spiel für sich zu entscheiden.

Also aufgepasst – Bad Aiblings Erste hat an diesem Freitag in der Landesliga spielfrei und da bekommt die nach fünf Spielen noch punktlose 1b sicherlich die eine oder andere Verstärkung mit. Der ESV sollte dennoch in der Lage sein, mit einer konzentrierten und vor allem mannschaftsdienlichen Einstellung die drei Punkte einzufahren. Nicholas Emmendorfer dürfte nach dem kommenden spielfreien Wochenende wieder einsatzfähig sein und Jonas Weindl wird heute auch verletzungsbedingt fehlen. Aus dem Nothelfer Klaus Mayer wird vielleicht ein Dauerbrenner.

 

Immerhin ein Sieg in Ottobrunn

Gegen den Münchner EK ging der ESV überraschend leer aus

Gebensbach  -  Ihre Wochenendbilanz konnten die Puckjäger des ESV Gebensbach mit einem 6:3 (1:0, 1:1, 4:2) – Sieg beim ERSC Ottobrunn wenigstens noch ausgeglichen gestalten. Am Freitagabend hatten sie ihr Heimspiel gegen  Münchner EK, bis dato punktloser Tabellenletzter, mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) vergeigt.

Beim Blick auf den Spielberichtsbogen war vor dem Spiel schon klar: die Münchner hatten nicht nur 18 Feldspieler,  sondern auch Qualität aufzubieten. Der ESV war mit seinen drei Fünferblöcken trotzdem von Beginn an spielestimmend, vergab aber serienweise beste Tormöglichkeiten. Nach dreieinhalb Minuten kam Kapitän Manuel Bertl in allerbester Position zum Abschluss, schoss aber Jens Lachenmaier im MEK-Tor an. Wenig später liefen drei ESV-Angreifer gegen einen MEK-Verteidiger, aber Matthias Selmair schoss überhastet den Keeper an.

So lief es eigentlich den Großteil des Spieles ab. Die ESV-Angreifer versuchten sich zunehmend in Einzelaktionen und mit dem Kopf durch die Wand. ESV-Torhüter Manuel Hammerlindl musste, je länger die Aufholjagd ging, immer öfter hochkarätigste Torchancen der konternden Münchner entschärfen.

0:1 (17.) Julian Behmer, 0:2 (28.) Patrick Roeder, 1:2 (32.) Jonas Weindl (Patrik Samanski, Rudi Mayer), 1:3 (44.) Christoph Kohl, 2:3 (48.) Florian Panthaler; Strafminuten: ESV 10 / MEK 10; Zuschauer: 100

 

Am Sonntag fertigten die Münchner auf eigenem Eis Dorfen 1b mit 8:1 ab – der Sieg vom Freitag kam also nicht von ungefähr. Der ESV nahm am Sonntag immerhin drei Zähler mit. „Die ausgeglichene Punktebilanz bleibt das einzig Positive“ meinte dazu ein immer noch angesäuerter Spielertrainer Alexander Schrödinger am Montagvormittag.

Zwischen die Pfosten war wieder Fabian Birk rotiert. Der bekam nicht übermäßig viel zu halten. Bemerkenswert: Ottobrunn erzielte seine Treffer in Überzahl und auf ESV-Seite resultierte ebenfalls die Hälfte der Ausbeute aus dem Spiel mit einem Mann mehr. Es war eine zähe und enge Angelegenheit unter freiem Himmel und erst nach dem Doppelschlag zum 5:2 und 6:2 innerhalb 59 Sekunden war der ESV auf der sicheren Seite.

Einziger Wehrmutstropfen angesichts des zahlenmäßig knappen Kaders ist die Knieverletzung, mit der Jonas Weindl 10 Minuten vor Schluss aufgeben musste.

0:1 (5.) Samanski, 1:1 (27.) Thomas Huber (5-4), 1:2 (36.) Samanski (Thomas Schalk / 5-4), 1:3 (48.) Patrick Beham (Samanski), 1:4 (49.) Fl. Panthaler (Selmair), 2:4 (50.) Max Knispel (5-4), 2:5 (53.) Fl. Panthaler (Selmair, Beham / 5-4), 2:6 (54.) Laurin Hobmaier (Schrödinger, Fl. Panthaler / 5-4), 3:6 (59.) Andreas Huber (5-4); Strafminuten: ERSC 10 / ESV 12

 

ESV dieses Wochenende zweimal gefordert

heute kommt der Münchner EK – Sonntag geht’s ins Freiluftstadion nach Ottobrunn

Gebensbach  -  Einen Doppelpack haben die Puckjäger des ESV Gebensbach an diesem Wochenende zu bewältigen. Heute Abend geht es auf heimischem Eis  im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion um 20 Uhr gegen den Münchner EK. Am Sonntag ist der ERSC Ottobrunn um 18.45 Uhr der Gastgeber.

Gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt ist der ESV zweifelsfrei der Favorit. Die „Luchse“ sind in ihren bisherigen fünf Saisonspielen jedes Mal als Verlierer vom Eis gegangen. Aber aus den beiden Auftaktklatschen mit 3:15 in Inzell und 0:10 beim EV Aich scheinen sie durchaus was gelernt zu haben. Die Torflut haben sie bei ihren folgenden Auftritten radikal eingedämmt. Raus kamen dabei zuhause ein 0:2 gegen Ottobrunn und nur mehr ein 3:6 gegen Inzell sowie ein achtbares 3:6 bei der in vier Spielen viermal siegreichen Waldkraiburger 1b.

Also Achtung vor den Münchnern und diese Aufgabe absolut ernst nehmen! Das werden Spielertrainer Alexander Schrödinger sowie sein Co und sportlicher Leiter Alexander Aigner ihren Schützlingen auch eingebleut haben. Neben den beiden Torhütern stehen wieder drei komplette Fünferblöcke zur Verfügung. Klaus Mayer greift wieder ins Geschehen ein. Der 34-jährige,  Ur-Gebensbacher hat bis zum Ende der Saison 2016/17 im ESV-Trikot 162 Spiele mit 43 Treffern bestritten. Er trainiert bereits seit einigen Wochen mit und wird nun für den langzeitverletzten Nicholas Emmendorfer einspringen.

Am Sonntag wird zudem Kapitän Manuel Bertl nicht dabei sein. Die Münchner Vorstädter waren vor allem in ihrem Freiluftstadion immer schon ein ganz unbequemer Gegner. Aus einem 8:3-Sieg bei Bad Aibling 1b und eben dem 2:0 beim MEK haben sie sechs Punkte auf ihrem Konto, also nur zwei weniger als der ESV.

 

Inzells Kresimir Schildhabel (97) war von Matthias Selmair (88) und Rudi Mayer (5) nicht zu stoppen.                    Foto: DFi

Inzell ist keine Reise wert

Im Gastspiel Nr. 3 in der Max Aicher Arena Niederlage Nr. 3 für die ESV-Puckjäger

Gebensbach / Inzell  -  “The same Procedure as every Year” – wer kennt diesen Ausspruch von Butler James aus dem Sylvester-Klassiker „Dinner for One“ nicht. 6:1 (2:0, 2:1, 2:0) siegte diesmal der DEC Inzell gegen den ESV Gebensbach.

Was für eine Duplizität: Mit demselben Resultat trat der ESV just am 18. November 2016 die Heimreise an und 8:3 hieß es zugunsten von Inzell am 26. 11. 2017. In Dorfen gewann der ESV bisher mit 5:1 und 6:2. Zumindest Schnell ging es am Sonntag, denn nach einer Stunde und 57 Minuten war‘s überstanden.

„Ich hab das Spiel schon abgehakt“ war der erste Kommentar von Spielertrainer Alexander Schrödinger am Montagvormittag. „Ergebnisse spiegeln nicht immer den Spielverlauf, aber diesmal schon“ musste er zugeben. „Uns fehlte auch die Überzeugung, denn Inzell ging gar nicht mal so energisch zu Werke, wie es schon der Fall war“ schickte er noch hinterher.

Johann Petermaier, als Betreuer auf der Bank, musste wieder mal feststellen, „dass wir einfach nicht defensiv agieren und uns hinten rein stellen können“. Der ESV spielte munter mit, vergab einige sehr gute Tormöglichkeiten und bekam dafür einige Male gleich im Gegenzug die Quittung. Da war auch der bravourös haltende Torhüter Fabian  Birk machtlos.  Einen Penalty konnte Florian Panthaler beim Stand von 4:0 knapp vier Minuten vor der zweiten Pause nicht verwerten, nachdem der enteilte Kapitän Manuel Bertl gefoult worden war. Der schon fast verladene Peter Zeller im DEC-Tor parierte gegen den ESV-Toptorjäger aber ganz stark. Spielentscheidend war’s wohl nicht.

Statistik: 1:0 (3.) Andreas Graf (Andreas Wieser), 2:0 (18.) Thomas Scheck (Maximilian Zauner, Michael Eberlein / 5-4), 3:0 (28.) Eberlein (Scheck, Kresimir Schildhabel), 4:0 (35.) Schildhabel (Zauner, Matthias Meyer), 4:1 (40.) Fl. Panthaler (Patrik Samanski), 5:1 (44.) Christian Rieder (Zauner, Dominik Wallner / 5-4), 6:1 (58.) Graf (Wieser); Strafminuten: DEC 8 / ESV 10

 

Inzell ist extrem hohe Hürde

Max Aicher Arena letzte Saison eine uneinnehmbare Festung

Gebensbach  - Das wird die erste Reifeprüfung dieser Saison für die Puckjäger des ESV. Zum DEC Inzell, einem der Topfavoriten der Bezirksliga Gr. 2, geht am Sonntag die Reise.  Spielbeginn ist um 17 Uhr, Busabfahrt um 14 Uhr am Eisstadion in Dorfen.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga 2016 wurde von Inzell selbstverständlich die Rückkehr in diese von manchen Clubs schon semiprofessionell angegangene Liga  als Ziel ausgegeben. Zu den beiden Playoff-Plätzen reichte es sowohl mit Rang 4 in der Saison 16/17 als auch Rang 3 in der vergangenen Runde nicht – der ESV folgte jeweils einen Platz dahinter. In der nunmehr dritten Bezirksliga-Saison soll nun endlich der große Wurf gelingen. Dazu hat man die größtenteils seit Landesligazeiten eingespielte Truppe mit dem 21-jährigen Tschechen Kresimir Schildhabel verstärkt. Der bildet mit Michael Eberlein und Thomas Scheck die Paradereihe.

„Die haben letzte Saison zuhause alles gewonnen“ – ESV-Abteilungsleiter und Coach Alex Aigner weiß um die Inzeller Heimstärke in ihrer „wohltemperierten“ Max Aicher Arena, der modernsten Eisschnelllaufhalle Europas. Im bisher einzigen Heimspiel dieser Runde fertigten sie den Münchner EK 15:3 ab, verloren in Dorfen 2:4 und gewannen in München 6:3. Diesen Freitag stand für Inzell das prestigeträchtige Nachbarderby in Berchtesgaden auf dem Programm. „Schauen wir mal, wie sie da rauskommen“ meinte ESV-Spielertrainer Alexander Schrödinger.

Der kann wenigstens wieder mit 14 Feldspielern antreten, nachdem Laurin Hobmaier wieder fit ist. „Mit ehemaligen Bayern- und Oberligaspielern gespickt“ wird der ESV auf der Inzeller Homepage vorgestellt.  Mal schauen, ob sich das Heimteam von dieser Mär beeindruckt zeigt. In den bisherigen beiden Auftritten gab‘s für den ESV in Inzell jedes Mal eine krachende Niederlage.

 

Kaum zu halten war an diesem Abend Florian Panthaler – seine Bilanz: 3 Treffer 2 Vorlagen. In dieser Szene kommt er am 19-jährigen Österreicher Fabio Fürlinger im EVB-Tor nicht vorbei.   Foto: DFi

Hauptsache gewonnen

Fünf Treffer in Front und am Ende ein 6:5-Zittersieg des ESV

Gebensbach  -  Nach 30 Minuten führte der ESV 5:0 gegen den EV Berchtesgaden. Dann wurde Eishockey zur Glaubenssache und am Ende der 60 Minuten kam ein 6:5 (3:0, 2:3, 1:2) - Zittersieg für Gebensbach raus.

„Daran geglaubt hat Berchtesgaden beim Stand von 0:5 bestimmt nicht“ meinte ESV-Spielertrainer Alexander Schrödinger, „die haben einfach weitergespielt“. In den Reihen des ESV und auch auf den Rängen waren die drei Punkte angesichts der klaren Führung sicherlich schon verbucht. Angesichts des auf 3:5 geschrumpften Rückstandes beim zweiten Pausengang dürften die Gäste auf alle Fälle an eine erfolgreiche Aufholjagd geglaubt haben. Schrödinger: „Am besten spielen wir, wenn wir in Rückstand liegen oder es Spitz auf Knopf steht, deshalb Mund abwischen und Sieg verbuchen“. Personelle Alternativen hat er angesichts von nur 13 Feldspielern derzeit auch nicht.

Die Partie hatten die Gäste vom Bully weg mit einem überfallartigen Angriff auf den diesmal ins Tor rotierten Manuel Hammerlindl eröffnet. Dann war aber der ESV an der Reihe und wie: 3:37 Spielminuten standen auf der Uhr und drei Treffer innerhalb von 107 Sekunden. Der ESV hatte bis zur Pause weiterhin die besseren Tormöglichkeiten, aber die Gäste hatten sich gefangen und mischten auch mit.

Aus der Pause kam Berchtesgaden als das angriffslustigere Team, aber der kaum zu bremsende Florian Panthaler sorgte mit dem 4:0 für Entlastung. Hammerlindl hatte weiterhin mehr zu tun, als sein Gegenüber, dennoch schraubte Patrick Beham den Spielstand auf 5:0. Es folgte wenig später die überhaupt erste Strafzeit der fairen Partie gegen den ESV, bei den Gästen ein Torwartwechsel und deren erster Treffer – dann beiderseits die Glaubensfrage!

Noch 5:3 in Front ging der ESV die letzten 20 Minuten an. In die Berchtesgadener Druckphase hinein schien Panthalers dritter Treffer nach 7 Minuten die Vorentscheidung zu sein - von wegen. Auf 4:6 verkürzte der EVB acht Minuten vor Schluss. 28 Sekunden waren noch zu spielen, der ESV war in Unterzahl und bei den Gästen der Torhüter längst für einen Feldspieler rausgegangen, traf der Schwede Johan Semberg zum 5:6 und 11 Sekunden vor Schluss musste Hammerlindl bei einem abgefälschten Schuss den Supergau verhindern.

Statistik:  1:0 (3.) Beham (Fl. Pantahler, Michael Reiter), 2:0 (4.) Fl. Panthaler (Beham, Patrik Samanski), 3:0 (4.) Jonas Weindl (Matthias Selmair), 4:0 (24.) Fl. Panthaler (Samanski, Reiter), 5:0 (31.) Beham (Fl. Panthaler), 5:1 (33.) Stefan Fegg (5-4), 5:2 (35.) Christian Fegg, 5:3 (40.) Semberg, 6:3 (47.) Fl. Panthaler (Samanski), 6:4 (52.) Adreas Bräuer, 6:5 (60.) Semberg (6-4); Strafminuten: ESV 12 / EVB 4

 

ESV-Puckjäger wollen gleich nachlegen

im Heimspiel am Sonntag gleich nochmal gegen Berchtesgaden

Gebensbach  -  In Playoff-Manier trifft der ESV Gebensbach innerhalb von neun Tagen zum zweiten Mal auf den EV Berchtesgaden. Am Sonntag um 17 Uhr ist die Truppe vom Königssee zu Gast im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion.

Die Terminplaner sorgten dafür, dass man sich also dermaßen schnell wieder sieht. Vergangenen Freitag nahm der ESV mit einem 6:3-Sieg aus Berchtesgaden die drei Punkte mit und diese Ausbeute wird natürlich auch morgen angestrebt. Aber Achtung vor den Gebirglern: sie sind unberechenbar und siegten zum Saisonauftakt bereits beim EV Aich mit 3:2. Die Moosburger Vorstädter sind immerhin Bayer. Bezirksligameister.

Berchtesgaden brachte vor zwei Jahren die Ausländerbeschränkung des Bayerischen Eissportverbandes für EU-Bürger per Gerichtsbeschluss zum Kippen. Vor allem die bereits im Nachwuchs des EVB spielenden Österreicher waren davon betroffen. Im Bayerischen Eishockey, vor allem in der Landesliga, zog dies vor allem bei den nordbayerischen Clubs eine richtige Ausländerflut nach sich. Im Kader der Gäste stehen neben dem österreichischen Torhüter Fürlinger noch der Slowake Yuras und der Schwede Semberg.

ESV-Spielertrainer Alex Schrödinger steht das Aufgebot vom Hinspiel zur Verfügung, also ohne den dort verletzt ausgeschiedenen Nicholas Emmendorfer und den noch nicht fitten Laurin Hobmaier.

 

Ein starkes Trio: die jeweils zweimal erfolgreichen Florian Panthaler und Patrick Samanski mit ihrem Sturmpartner Patrick Beham (von links);  Foto: Dominik Findelsberger

Berchtesgadener Hürde erfolgreich genommen

Gebensbacher 6:3-Sieg am Königssee aber leider auch ein weiterer Verletzter

Gebensbach  -  Die erste Auswärtsaufgabe dieser noch jungen Bezirksliga-Saison haben die Puckjäger des ESV Gebensbach erfolgreich bewältigt. Einen 6:3 (2:1, 0:1, 4:1) – Sieg heimsten sie am Freitagabend beim EV Berchtesgaden ein.

Leider mit einem Wehrmutstropfen: Zwei Tage vor seinem 24. Geburtstag hieß es für Nicholas Emmendorfer bereits nach 15 Minuten „Ab ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall“. Es war ein unglücklicher Zweikampf, bei dem er stürzte und wie sich später rausstellen sollte, neben einer Prellung auch einen Muskelfaserriss im Hüftbereich zuzog. Mit vier Wochen Zwangspause für den Erdinger rechnet man im ESV-Lager schon. An diesem Abend hieß es für Coach Alex Aigner und seinen spielenden Trainer Alexander Schrödinger nun erstmal früh umstellen im nur 14 Mann umfassenden Feldspieleraufgebot. Jonas Weindl wechselte an die Seite von Matthias Selmair und Thomas Schalk und „Allzweckwaffe“ Tim Kerscher ging aus der Abwehr nach vorne in die dritte Angriffsreihe.

„Zwei Drittel lang haben wir zwar nicht viele Tormöglichkeiten kreieren können, aber hinten auch nicht viel zugelassen und wenn‘s drauf ankam, hat Fabian Birk sehr gut gehalten“ resümierte Alex Aigner. Im Schlussabschnitt lief das Angriffsspiel dann wie geschmiert. Nur mehr zwei Strafzeiten wurden kassiert aber dafür klappte nun auch das Überzahlspiel mit zwei Powerplay-Treffern.

Nette Geste vom EV Berchtesgaden: am Samstagabend erkundigte man sich, wie es dem Verletzten gehe. Der durfte am nächsten Tag in der Kurstadt abgeholt werden.

Statistik: 0:1 (1.Min.) Fl. Panthaler (Schrödinger), 1:1 (6.) Christoph Zern (Christian Fegg / 5-4), 1:2 (16.) Samanski (Fl. Panthaler), 2:2 (38.) Andreas Bräuer (Fegg / 4-4), 2:3 (44.) Fl. Panthaler (Birk / 5-4), 3:3 (46.) Zern (Fegg / 4-4), 3:4 (49.) Samanski (Patrick Beham / 5-4), 3:5 (51.) Schalk (Selmair, Weindl), 3:6 (56.) Selmair (Schalk, Weindl); Strafminuten: EVB 14 / ESV 18; Zuschauer: 100

 

Und drin ist das Ding – mit technisch perfekt verwandelten Penalty sicherte Patrik Samanski im Showdown seinem ESV immerhin den Zusatzpunkt.       Foto: DFi

Auch drei Punkte wären möglich gewesen

ESV-Puckjäger gehen im Derby sehr fahrlässig mit ihren Tormöglichkeiten um

Gebensbach  -  Spannend und kampfbetont war dieses Lokalderby vor rund 200 Zuschauern und die Entscheidung fiel im Penaltyschiessen. Mit 4:3 (0:1, 2:0, 1:2) hatte der ESV gegen die 1b des ESC Dorfen das bessere Ende für sich.   

Fahrlässiger Umgang mit zahlreichen Einschussmöglichkeiten und ein paar Strafzeiten zu viel machten es dem ESV zunächst sehr schwer, ins Spiel zu finden. Und trotz der zahlreichen Unterzahlspiele wies die Bilanz nach diesem ersten Spielabschnitt bereits ein deutliches Plus an Tormöglichkeiten für die gastgebenden Gebensbacher aus. Die hochkarätigste Chance vergab Verteidiger Rudi Mayer bereits nach 90 Sekunden, als er aus idealer Position ESC-Goalie Kilian Ober anschoss. Mit einem Mann weniger hatte man selten große Probleme, als man aber erstmals in Überzahl agieren konnte, passierte es. Franz Neumayer rutschte an der gegnerischen blauen Linie weg, Torhüter Fabian Birk konnte gegen den anstürmenden Alexander Voglhuber abwehren, jedoch fand der Puck über den Schlittschuh des nachsetzenden Rudi Mayer den Weg über die Torlinie zum 1:0 für Dorfen. Bis zur Pausensirene war Ober im ESC-Tor wesenltich mehr beschäftigt als sein Gegenüber. Zwei Minuten vor der Pause schien Jonas Weindl schon alles richtig gemacht zu haben, schlenzte die Hartgummischeibe jedoch über Ober und die Torlatte, statt zum Ausgleich ins Netz.

21 Sekunden war das zweite Drittel alt, da gelang Patrik Samanski der Ausgleichstreffer, den Florian Panthaler mit ganz starkem Forechecking eingeleitet hatte. Der ESV bestimmte in der Folge wo es lang ging. Nur brachten Jonas Weindl nach tollem Solo und immer wieder Fl. Panthaler den Puck an Ober einfach nicht vorbei. Dorfen setzte auf Konter und auf Gebensbacher Fehler. So bügelte Neumayr mit beeindruckendem Nachsetzen gegen die davonstürmenden Quirin Brugger und Josef Folger seinen Puckverlust gerade noch aus. 48 Sekunden vor der erneuten Pause brachte der bis dahin schönste Spielzug über Nicholas Emmendorfer und Thomas Schalk die 2:1-Führung durch Mathias Selmair. Angesichts dessen, dass es in diesen zweiten 20 Minuten fast nur in Richtung Dorfener Tor gegangen war, fiel die Gebensbacher Trefferausbeute zu dürftig aus.

Kurios begann das Schlussdrittel. Für die meisten im Stadion sichtbar, sprang der Puck aus dem ESC wieder raus und die Eispiraten machten im Gegenzug einen Treffer durch Dominik Gerbl. Erst nach Beratungen gab das Schiri-Duo den vorher gefallen Treffer von Selmair zum 3:1 für den ESV. In einem offenen Schlagabtausch kam der mit einem Quartett aus der Bayernligamannschaft sehr gut aufgestellte ESC durch den litauischen Nationalspieler Povilas Verenis zum Anschlusstreffer. Der ESV verpasste mehrmals den endgültigen K.O.-Treffer und so schaffte Verenis, der in Dorfens erster Mannschaft bereits stark aufgetrumpft hat, mit einem Penalty 67 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich.

Und das Penaltyschiessen musste einen Sieger bringen. Fabian Birk blieb gegen Dominik Gerbl, Jonas Huber und diesmal auch gegen Verenis Sieger, während für den ESV Samanski als dritter Schütze den Zusatzpunkt holte. Fl. Panthaler und Thomas Schalk hatten Dorfens Kilian Ober nicht überwinden können.

  Statistik: 0:1 (6.) Voglhuber, 1:1 (21.) Samanski (Fl. Panthaler), 2:1 (40.) Selmair (Emmendorfer, Schalk), 3:1 (42.) Selmair, 3:2 (53.) Verenis (Gerbl, Voglhuber), 3:3 (59.) Verenis (Pen.); 4:3 Samanski (Pen.); Strafminuten: ESV 22 / ESC 20 + 10; SR: Markus Sperl, Ralf Barth; Zuschauer: 183

 

Die beiden ESV-Neuzugänge:

Matthias Selmair (links): So neu ist der Rückkehrer vom ESC Dorfen gar nicht.
Von 2009 bis 2014 ging er bereits im ESV-Trikot in drei Landes- und zwei Bezirksligaspielzeiten auf Torejagd 30 Tore, 39 Vorlagen in 42 Spielen.
Fabian Birk (rechts):
Als 15-jähriger gehörte er dem Kader der Gebensbach/Dorfener Junioren-SG sowie der ESC-Jugend an.
Seit 2005 hat er für Waldkraiburg 183 Spiele in Ober-, Bayern-, Landesliga und mit der 1b in der Bezirksliga absolviert.
                                        Foto: Dominik Findelsberger

 

Mit dem Lokalderby geht’s los

ESV eröffnet am Sonntag gegen Dorfen 1b die Bezirksliga-Saison

Gebensbach  -  Diesen Sonntag steigen nun auch die Puckjäger des ESV Gebensbach in die Punktejagd in der Bezirksliga Gr. 2 ein. Und es ist nicht irgendein Spiel. Um 17 Uhr trifft der ESV als das Heimteam auf die die 1b-Mannschaft des Stadionhausherrn ESC Dorfen.

Ein Großteil der Spieler beider Parteien kennt sich, man ist schließlich im selben Stadion zusammen im Nachwuchs groß geworden. Letzte Saison, es war die Premierenspielzeit der neu installierten ESC-Reserve, gewann jede Seite „ihr Heimspiel“. Personell verlief die Entwicklung bei den Mannschaften genau entgegen gesetzt. Hatte Dorfen in seiner ersten Saison noch zu kämpfen und musste einige Oldies über vierzig reaktivieren, stehen im aktuellen Kader nur mehr der 42-jährige Klaus Däffinger als Ersatztorhüter sowie Stefan Zollner (42) und Kapitän Dominik Gerbl (37).

Mit einigen jüngeren aus dem Bayernligakader, den Talenten aus der Bayernliga-U20 sowie dem Stamm an 1b-Spielern stehen dem neuen Trainer Florian Weitl rund 30 Mann zur Verfügung. Und zwei Kontingentspieler sind dabei. Den Kanadier Landon Olson verschlug es beruflich nach München. In seinem Heimatland spielte er nur hobbymäßig, aber Eishockeychef Manfred Detterbeck sieht ihn „auf sehr gutem Bezirksliganiveau“. Der litauische Nationalspieler Povilas Verenis (28) kam nach seinem Try Out in Landshut als Nachrücker für die Erste, falls deren Ausländer Lukas Miculka oder Tomas Vrba demnächst die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen sollten. In der Bayernliga hat er schon beeindruckt, ist für die Bezirksliga aber sicher überqualifiziert, „wird aber am Sonntag auflaufen“ kündigte Trainer Weitl an.

Überhaupt hat der ESC-Coach die Qual der Wahl, da U20 und Erste (Spielausfall in Pegnitz) frei haben. „Wir haben gegen Bad Aibling 8:1 ohne Akteure dieser Teams gewonnen“ betont aber Weitl extra. Gewonnen hat der ESV seine vier Testspiele und das gab’s noch nie. Abteilungsleiter Alex Aigner und Trainer Alex Schrödinger wäre zumindest ein Dämpfer auch nicht ungelegen gekommen. Spielertrainer Schrödinger hat seinen kompletten Kader zur Verfügung. Das sind aber auch nur 15 Feldspieler und die beiden Torhüter. „Auf der Position sind wir mit Manuel Hammerlindl und Fabian Birk sehr gut besetzt, aber bei den Feldspielern darf nicht viel passieren“ sagt Schrödinger.

Zum vielleicht stärker als noch vor kurzem erwarteten Auftaktgegner meinte er, „dass er sich da vorher besser noch keine großen Gedanken macht und gewinnen wollen wir trotz allem“. Dass jetzt in der Bezirksliga zwei Ausländer und auch noch mehr spielen können „regt ihn genauso auf, wie die Tatsache, dass Waldkirchen mit fünf Tschechen neben zwei deutsch-Tschechen in der Landesliga antritt. „Ich hätte angesichts unseres knappen Kaders auch gern einen Ausländer gehabt“ wobei er „einen“ betont.

 

Vier Siege in vier Tests gab’s noch nie

In zwei Wochen erstes Punktspiel und Derby gegen Dorfen 1b

Gebensbach  -  Vier Spiele, vier Siege – so ist der ESV Gebensbach noch nie durch die Saisonvorbereitung marschiert. 6:3 (3:0, 2:0, 1:3) wurde am Sonntag beim ERC Regen Test Nr. 4 gewonnen.

Und das mit nur 11 Feldspielern. Die beiden Panthaler-Brüder waren krank bzw. verletzt und Manuel Bertl sowie Rudi Mayer fehlten aus privaten Gründen. „Ein Dämpfer im letzten Testspiel hätte auch nicht geschadet“ gestand der  Sportliche Leiter und Co-Trainer Alex Aigner, „aber dazu war Regen trotz seiner drei Tschechen nicht stark genug“. Spielertrainer Alexander Schrödinger meinte, „dass in den Tests der ein oder andere stärkere Gegner, wie ein Landesligist ganz recht gewesen wäre“, aber „gewinnen will er schon immer“.

Mit einem Blitzstart innerhalb von 15 Sekunden brachten Matthias Selmair und Laurin Hobmaier (Schrödinger) den ESV in der 9. Min. 2:0 in Front. Timm Kerscher sorgte für den 3:0-Pausenstand (16. / Selmair). Zwei Treffer mit je einem Mann weniger gelangen Edeltechniker Patrik Samanski im zweiten Spielabschnitt zwei Treffer in der 29. (Patrick Beham, Schrödinger) und 38. Min. (Beham, Jonas Weindl). Selmair mit seinem neunten Testspiel-Treffer erhöhte auf 6:0 (48. / Nicholas Emmendorfer, Michael Reiter). Die Kräfte ließen dann nach und in den letzten vier Minuten gelang Regen durch Jan Nemec (2) und dem 40-jährigen Spielertrainer Marek Posmyk Ergebniskosmetik. Letzterer bringt sogar jede Menge Erfahrung aus NHL, Tschechiens Extraliga und der DEL mit.  Strafminuten: ERC 8 / ESV 8

Der ESV hat dieses Wochenende spielfrei, ehe es am So., 28. Oktober im Lokalderby gegen Dorfen 1b erstmals um Bezirksligapunkte geht.

 

Der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Jonas Weindl (14).                                Foto: Dominik Findelsberger

Dritter Sieg im dritten Spiel

ESV Gebensbach besiegt MEK München 3:2 – letzter Test am Sonntag in Regen

Gebensbach  -  Auch im dritten Testspiel für die Ende Oktober beginnende Bezirksligasaison sind die Puckjäger des ESV Gebensbach als Sieger vom Eis gegangen. 3:2 (0:1, 3:1, 0:0) wurde der Ligakonkurrent MEK München bezwungen.

Lediglich 12 Feldspieler und mit Fabian Birk auch nur ein Torhüter konnten beim ESV auflaufen. Florian Panthaler verletzt, sein Bruder Daniel  sowie Torhüter Manuel Hammerlindl krank und Michael Reiter privat beschäftigt – da kann es bei einem Kader mit nur 15 Feldspielern und zwei Torhütern schnell eng werden.

Gegen die Münchner am Samstag reichte es. Die hatten auch nur einen Mann mehr aufzubieten, aber in der Landeshauptstadt war ja auch noch Oktoberfest. Die Treffer für den ESV erzielten Jonas Weindl zum 1:1 (27. Min. / 5-4), und Matthias Selmair mit einem Doppelpack zum 2:2 (36. / Thomas Schalk) und 3:2 (37. / Franz Neumayr, Manuel Bertl). Torschützen für den MEK waren Christopher Langer und Florian Sonnengruber.

  Strafminuten: ESV 10 / MEK 18 + 10

Zum vierten und letzten Mal testet der ESV am kommenden Sonntag und dies erstmals auswärts. Die Reise geht zum ERC Regen, der in der Bezirksliga Gr. 1 angesiedelt ist. Spielbeginn ist um 18 Uhr, Busabfahrt ab Eisstadion Dorfen um 14 Uhr.

 

Zweiter Test – zweiter Sieg

5:3 gegen Ottobrunn - ESV erwartet nun den Münchner EK

Gebensbach  -  Die Puckjäger des ESV Gebensbach haben auch ihr zweites Testspiel gewonnen. 5:3 (3:0, 1:1, 1:2) endete der Vergleich mit dem Ligakonkurrenten ERSC Ottobrunn. Diesen Samstag wird um 16.30 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen mit dem Münchner EK erneut ein „Klassenkamerad“ aus der Bezirksliga Gr. 2 vorstellig.

Gegen Ottobrunn legte Gebensbach einen furiosen Start hin.  Matthias Selmair (Ass. Nicholas Emmendorfer), Patrick Beham (Patrik Samanski) und Rudi Mayer (Emmendorfer) hatten nach 10 Minuten eine 3:0-Führung herausgeschossen. Bis zur 28. Minute dauerte es, ehe Selmair (Emmendorfer) auf 4:0 erhöhen konnte. Der ESV ließ bis dahin und auch im weiteren Spielverlauf eine Unmenge klarster Tormöglichkeiten liegen. Abteilungsleiter und Co-Trainer Alex Aigner nach der Partie: „Die mit nur 10 plus 1 angetretenen Gäste hätten sich über eine zweistellige Niederlage nicht beschweren hätten dürfen“.

Gegen den mit kompletter Kapelle, als 15 Feldspielern und den beiden Torhütern, angetretenen ESV kamen die Münchner Vorstädter noch vor der zweiten Pause zu ihrem ersten Treffer durch Maximilian Pasiciel. Nach Selmairs drittem Treffer (Fl. Panthaler) 76 Sekunden nach Wiederbeginn gelangen ihnen zwei Überzahltreffer durch Peter Feicht und Adrian Huber.

  Strafminuten: jeweils 10

 

Und drin ist das Ding im linken Kreuzeck – voll durchgezogen hatte Patrick Beham bei seinem 2:1-Führungstreffer.        Foto: DFi

Ein vielversprechender Auftakt

ESV Gebensbach präsentiert sich im ersten Test recht spielfreudig

Gebensbach – Das erste Testspiel der ESV-Puckjäger konnte sich durchaus sehen lassen. Ein 5:1 (1:1, 1:0, 3:0) – Sieg stand am Ende eines recht munteren und beiderseits sehr ansehnlich geführten Spieles auf der Anzeigetafel des Dorfener Dr. Rudolf-Stadions.

Der Gast aus der Bezirksliga Gr. 1 hatte als Empfehlung zwei Siege gegen den Landesligaabsteiger Straubing im Gepäck. Und die Donaustädter legten in Überzahl schnell den ersten Treffer vor. Mit zunehmender Spieldauer kamen die neuformierten ESV-Reihen immer besser auf Touren. Neben sauber herausgespielten Treffern wurden noch jede Menge hochkarätiger Tormöglichkeiten vergeben.

Auch die beiden Torhüter präsentierten sich schon in ansprechender Form. Neuzugang Fabian Birk aus Waldkraiburg hatte dabei nicht  so viel zu tun wie der nach 32 Minuten eingewechselte Manuel Hammerlindl gegen die sehr offensiv dagegen haltenden Oberpfälzer.

0:1 (6. Min.) Groos (5-4), 1:1 (17.) Matthias Selmair (Thomas Schalk, Rudi Mayer), 2:1 (27.) Patrick Beham (Florian Panthaler), 3:1 (42.) Beham (Fl. Panthaler, Patrik Samanski), 4:1 (54.) Selmair (Schalk, Laurin Hobmaier), 5:1 (54.) Fl. Panthaler (Beham, Franz Neumayr); Strafminuten: ESV 8 / EHC 10

Weiter geht die Testspielserie diesen Samstag um 19.30 Uhr in Dorfen. Gegner ist diesmal mit dem ERSC Ottobrunn ein Mitkonkurrent aus der Bezirksliga Gr. 2.

 

Erster Test für die ESV-Puckjäger

Saisonauftakt am Sonntag gegen den EHC Regensburg in Dorfen

 Gebensbach Seit drei Wochen trainieren die Puckjäger des ESV Gebensbach in allen Altersklassen auf Dorfener Eis. Kommenden Sonntag bestreitet nun die Bezirksligamannschaft ihr erstes Testspiel.

Gegner ist um 17 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion der EHC Regensburg aus der Bezirksliga Gr. 1 – ehemals Gruppe Nord. Die weiteren Tests sind am Samstag, 29.9. um 19.30 in Dorfen gegen den ERSC Ottobrunn, ein „Klassenkamerad“ aus der Bezirksliga Gr. 2. Ebenfalls gegen einen Mitkonkurrenten geht es am Sonntag, 7. Oktober, da ist der Münchner EK zu Gast in Dorfen. Das vierte und letzte Testspiel findet am Sonntag, 14. Oktober um 18 Uhr beim ERC Regen aus der Bezirksliga Gr. 1 statt.

In die Punktrunde der neun Teams umfassenden Bezirksliga Gr. 2 startet der ESV am Sonntag, 28. Oktober um 17 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion mit dem Lokalderby gegen den ESC Dorfen 1b. Bis dahin wird sich vielleicht auch personell noch was tun. Nach der kurzfristigen, aber endgültigen Absage von Maximilian Heilmaier bilden momentan 15 Feldspieler und drei Torhüter den Kader. Thomas Laschütza, der eigentlich aufgehört hat, um sich auf Beruf und Familie konzentrieren zu können und der langjährige Landes- und Bezirksligaspieler Fabian Zückert trainieren derzeit als sogenannte Standby-Spieler mit. Vielleicht reichen die Überredungskünste von Trainer Alexander Schrödinger und Abteilungsleiter Alexander Aigner, dann wäre der Kader zuzüglich der beiden wohl ausreichend bestückt.

 

Die ersten beiden Neuzugänge beim ESV zur Saison 2018/19: Goalie Fabian Birk kommt vom EHC Waldkraiburg und ESV-Eigengewächs Matthias Selmair ist vom ESC Dorfen zurück.    Fotos: DFI

Kommende Eishockeysaison wirft schon ihre Schatten

Gebensbacher Kader so gut wie komplett – ESV das fairste Team der Liga

Gebensbach Es gab wieder elektronische Post für die Bayerischen Eishockeyclubs. Darin teilte der Bayerische Eissportverband u.a. geänderte Zusammensetzungen der Ligen mit.

Die entscheidendste Veränderung gegenüber der ersten Einteilung von Anfang Juni ist für den ESV Gebensbach und den ESC Dorfen 1b, die beiden Bezirksligaclubs der Region, dass der EV Aich nun doch wieder der Bezirksliga Gr. 2 angehört. Die Moosburger Vorstädter hatten sich in der abgelaufenen Saison als Bayerischer Bezirksligameister sportlich für die Landesliga qualifiziert. Laut einer Pressemeldung haben die Verantwortlichen entschieden, „erneut in der Bezirksliga zu spielen“.

Als Gründe wurden neben der finanziellen Mehrbelastung vor allem die Verbandsstatuten angeführt. Die besagen, dass ein Verein, der in der Landesliga spielen will, mit einer U9 und einer U11 am Nachwuchsspielbetrieb teilnehmen muss und Nachwuchsarbeit betreibt der EVA so gut wie keine. Eine Kooperation mit dem EV Moosburg, durch die das Problem hätte behoben werden können, kam nicht zustande. Somit umfasst das Teilnehmerfeld der Bezirksliga Gr. 2 wenigstens neun Teams nachdem es letzte Saison noch 10 waren und die ins Gespräch gebrachte Eineinhalbfachrunde dürfte vom Tisch sein.

Vom BEV gab es noch eine sehr erfreuliche Meldung aus Gebensbacher Sicht. Der ESV war letzte Saison das fairste Team der Bezirksliga Gr. 2. Der BEV verlost seit einigen Jahren unter den fairsten Senioren- sowie Nachwuchsmannschaften jeweils einen Gutschein über 2500 Euro für Ausrüstungen. Der EV Moosburg gewann diesen bei den Senioren als fairstes Team der Bayernliga – auch nur ein kleiner Trost für den Abstieg in die Landesliga – und beim Nachwuchs ist die Schüler-SG Bad Kissingen/Haßfurt der glückliche Gewinner.

Der Kader des ESV ist inzwischen auch nahezu komplett. Wie letzte Saison ist er erneut zahlenmäßig nicht übermäßig groß, macht aber wieder einen sehr verlässlichen Eindruck. 19 Mann umfasst der Kader derzeit – 3 Torhüter, 6 Verteidiger und 10 Stürmer. Neu sind Torhüter Fabian Birk aus Waldkraiburg und Matthias Selmair, der Rückkehrer vom Bayernligisten Dorfen. Fabian Birk war oft genug das Problem für die ESV-Angreifer in den Duellen mit Waldkraiburg 1b – letzte Saison war der 30-jährige der Backup im Oberligateam der Löwen. Matthias Selmair durchlief sämtliche Gebensbach-Dorfener Nachwuchsteams und stürmte bereits von 2009 bis 2014 für den ESV in Landes- und Bezirksliga. Die imposante Bilanz des 27-jährigen aus diesen fünf Spielzeiten: 30 Tore und 39 Vorlagen in 42 Spielen.

Nicht mehr im Kader sind Verteidiger Thomas Laschütza, der erst wieder zur nächsten Saison angreifen will und Allrounder Florian Remm. Der Erdinger hat laut Abteilungsleiter Alexander Aigner „seit Ende der letzten Saison nichts mehr von sich hören lassen und auf Anfragen nicht reagiert“. Der erste Testspieltermin steht ebenfalls fest. Am 29. September geht es in Dorfen gegen den Ligakonkurrenten Ottobrunn. Mindestens drei weitere Vorbereitungsspiele sollen noch ausgetragen werden, ehe es Ende Oktober mit den Punktspielen losgeht.

Die neun Teams der Bezirksliga Gr. 2: ESV Gebensbach, ESC Dorfen 1b, EV Aich, EHC Bad Aibling 1b, EV Berchtesgaden, DEC Frillensee Inzell, Münchener EK, ERSC Ottobrunn, EHC Waldkraiburg 1b. Nicht mehr dabei ist Pfaffenhofen 1b nach dem Abstieg der Bayernligamannschaft in die Landesliga.