Saison 2021/22 Spielvorschau / allgemeine Infos

Text von Helmut Findelsberger,  Fotos von Dominik Findelsberger

Florian, der ältere der Sonnengruber-Brüder, führt nun die interne Torschützenliste an und Sebastian, dem Youngster, gelang sein erster Treffer im ESV-Trikot.    Foto: Dominik Findelsberger

Kaltstart und dann kleine Schwächephase

Gebensbacher Puckjäger nehmen auch aus Dachau die drei Punkte mit

Gebensbach/Dachau - Der ESV Gebensbach hat am Samstagabend mit einem 5:3 (2:1, 2:1, 1:1) – Sieg beim ESV Dachau seinen zweiten Tabellenplatz in der Gruppe 2 der Bezirksliga Bayern untermauert.

 Ein Kaltstart nach Maß gelang Gebensbach im Dachauer Freiluftstadion. Nach 65 Sekunden lochte Florian Sonnengruber schon zum 1:0 ein. Der Ex-Erdinger Tim Berndt, mit einigen aus dem ESV-Team vor zehn Jahren in einer Juniorenspielgemeinschaft mit Dorfen, Gebensbach und Erding, hatte schnell die Antwort mit dem 1:1 parat. Mit seinem ersten Treffer im ESV-Trikot sorgte der 21-jährige Sebastian Sonnengruber für die 2:1-Pausenführung. Sein zehn Jahre älterer Bruder führt nun die interne Torschützenliste nach seinem achten Saisontreffer zum 5:2 an.

„In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels bin ich ein paar Mal fast ausgeflippt, da war unser Spiel zum Teil nicht anzuschauen“ berichtete Trainer Heinz Zerres. Da gelang Dachau das 2:2 durch Max Braun. Zerres weiter: „Dann haben’s meine Burschen kapiert, dass es ohne Laufbereitschaft nicht geht und Dachau war von da ab ziemlich chancenlos“. Jonas Weindl und 11 Sekunden vor dem erneuten Sirene Nicholas Emmendorfer sorgten für die 4:2-Führung zur zweiten Pause.

Groß in Gefahr geriet Saisonsieg Nummer 7 im achten Spiel nicht mehr, auch wenn der fünfte Treffer spät fiel. Den Schlusspunkt setzte dann Berndt mit seinem zweiten Treffer. Wehrmutstropfen aus ESV-Sicht: Patrick Beham handelte sich wie Dachaus Martin Dürr eine Spieldauerstrafe und somit ein Spiel Sperre ein. Zehn Minuten vor Schluss wurde Torhüter Manuel Hammerlindl, nachdem bereits abgepfiffen war, vom Dachauer attackiert. Als Beham seinen Torhüter schützen wollte, zettelte der Dachauer auch noch einen Faustkampf an. Ausgang unwichtig und bei den Strafminuten gab’s für Dürr zwei Minuten mehr – auch kein Trost!

Statistik:

Tore/Vorl.: 0:1 (2.) F. Sonnengruber, (Reiter), 1:1 Berndt, 1:2 (17.) S. Sonnengruber (Samanski, Emmendorfer), 2:2 (28.) Braun (Speth, Dürr), 2:3 (32.) Weindl (Beham, Selmair), 2:4 (40.) Emmendorfer, (Seb. Sonnengruber), 2:5 (58.) F. Sonnengruber (Selmair), 3:5 (59.) Berndt (Posselt); Schiedsrichter: Moritz Klauser, Michael Fischer; Strafminuten: DAH 13 + 20 / GEB 9 + 20; Zuschauer: 50


Autor: Helmut Findelsberger / Erdinger-Dorfener Anzeiger

 

Saisonduell Nummer zwei mit Dachau

ESV Gebensbach heute Abend zum Rückspiel bei den „Woodpeckers“

Gebensbach - Zum Rückspiel geht’s für den ESV Gebensbach am heutigen Samstagabend zum Namensvettern nach Dachau. Spielbeginn ist im Freiluftstadion im Stadtwald um 19.30 Uhr.

Im Hinspiel musste der ESV zum 4:3-Sieg ins Penaltyschiessen. Die „Woodpeckers“ haben vor dieser Saison und ihrer Umsiedlung in die Gruppe 2 der Bezirksliga Bayern personell aufgerüstet. Martin Dürr war in Dorfen zweifacher Torschütze und ständiger Unruheherd. Der 35-jährige hat aus 364 Bayern- und Landesligaspielen 170 Treffer und 384 Scorerpunkte in seiner Vita stehen und kam aus Erding.

Der Südtiroler Stefan Ramoser (30), bis zur U20 in den italienischen Nachwuchs-Nationalteams und einige Jahre mit Pegnitz in der Bayernliga im Einsatz, kam vom Ingolstädter Amateurteam. Das entscheidende Penaltyduell gewann im Hinspiel ESV-Goalie Manuel Hammerlindl gegen Alex Christian. Der 28-jährige Weltenbummler spielte mit Bad Tölz und Landshut in den höchsten Nachwuchsligen, in Hamburg Oberliga und zuletzt in Dänemark und Schottland.  

Den Gebensbachern müsste das Hinspiel, in dem sie einen 3:1-Vorsprung nicht ins Ziel bringen konnten, Warnung genug sein. Dachau hat zuletzt Dorfen 1b 8:2 und den Münchner EK 7:1 aus dem Stadtwald gefegt. „Wir dürfen uns den guten Dezember jetzt nicht kaputt machen“ mahnt Trainer Heinz Zerres „und müssen Platz zwei und damit die Playoff-Teilnahme verteidigen“. Bis auf den erkrankten Jonas Huber sollten ihm für heute wieder alle Mann zur Verfügung stehen.   

 

Autor: Helmut Findelsberger / Erdinger-Dorfener Anzeiger

 

Trainer Heinz Zerres: „Uns wurden die Grenzen aufgezeigt“

ESV-Puckjäger mit zu vielen personellen Handicaps in Mittenwald chancenlos

Gebensbach - Im siebten Spiel musste sich der ESV Gebensbach erstmals geschlagen geben. Mit 1:7 (1:2, 0:2, 0:3) im Topspiel beim EV Mittenwald am Samstagabend fiel die Niederlage gleich recht heftig aus.

  „Des schaut ned guad aus für uns“ war von Spielervater Georg Neumayr im ESV-Liveticker zu Beginn des Schlussdrittels zu hören. Da hatte Mittenwald vier Minuten und elf Sekunden nach Wiederbeginn auf 5:1 erhöht. ESV-Vorstand Peter Kerscher sah bereits beim Gang zur ersten Pause sein Team „irgendwie geknickt“. Sechs Sekunden vor der Sirene waren sie in doppelter Unterzahl in Rückstand geraten.

Dabei waren sie mit dem Treffer von Nicholas Emmendorfer zum 1:0 nach gut vier Minuten gut ins Spiel gekommen. Patrik Samanski und Florian Panthaler hatten im Zusammenspiel sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. „Da haben wir den Gegner wachgerüttelt, denn bis dahin haben die meist nur zugeschaut“ resümierte Abteilungsleiter Klas Killy „und dann haben wir immer mehr Fehler gemacht“. Wie beim Ausgleich nach Samanskis Fehlpass oder vor dem Gegentreffer zum 1:2, als sich in Überzahl Rudi Mayer seine zweite von insgesamt fünf und wenig später Matthias Selmair Strafzeiten einhandelten.

„Unsere Burschen fanden nach der ersten Pause einfach nicht mehr in die Spur“ stellte Peter Kerscher fest. Für Klaus Killy „waren die Ausfälle von zwei Verteidigern einfach nicht zu kompensieren“. Jonas Huber war die ganze Woche krank und Routinier Laschütza hatte ganz kurzfristig ein Magen-Darmvirus außer Gefecht gesetzt. Es lief aber auch im Spiel weiterhin sehr vieles gegen den ESV. Kapitän Manuel Bertl und mit Franz Neumayer, einer der vier verbliebenen Abwehrspieler, konnten nach dem ersten Spielabschnitt erheblich angeschlagen nur noch sporadisch ihren Mann stehen.

„Vor allem unsere wenigen noch einsatzfähigen Verteidiger war mehrmals im Spiel völlig platt und konnten einfach nicht mehr, da man auch mal Strafzeiten“ so Trainer Heinz Zerres, auch wenn für ihn die Hinausstellung von Rudi Mayer kurz vor der ersten Pause „eine Fehlentscheidung war“. Zerres musste aber auch dem Gegner ein Kompliment machen: „Mittenwald mit seinen vier Angriffsreihen hatte für mich Landesligaformat und uns wurden die Grenzen aufgezeigt“.

Statistik:

Tore/Vorl.: 0:1 (5.) Emmendorfer (Panthaler, Samanski), 1:1 (18.) Artus, 2:1 (20.) Artus (Fleyss, Morgan / 5-3), 3:1 (29.) Frank / 4-5), 4:1 (35.) Frank, 5:1 (43.) Fleyss (Hornsteiner, Gruber), 6:1 (51.) Artus (Mutz / 4-4), 7:1 (60.) Fichtl (Watford / 5-4); Schiedsrichter: Maximilian Lempert, Benjamin Gasda; Strafminuten: EVM 14 / ESV 14; Zuschauer: 70

 

Nicht als die Heiligen Drei Könige, sondern als Lieferanten der ESV-Bauernbrotzeit waren am Donnerstag die ESV-Spieler unterwegs wie Thomas Laschütza (li.) bei Robert Eicher.   Foto: DFi

Zur Reifeprüfung geht’s in den Karwendel

Tabellenführer Mittenwald empfängt tabellenzweiten ESV Gebensbach

Gebensbach – Erster gegen zweiter heißt die Konstellation vor dem Gastspiel des ESV Gebensbach heute Abend beim EV Mittenwald. Spielbeginn ist in der „Arena Mittenwald“ um 19.30, Busabfahrt am Dorfener Eisstadion um 15.15 Uhr und Mitfahrgelegenheit besteht unter Einhaltung von „2GPlus“.

Es ist auch das Duell zweier ehemaliger Bayerischer Meister der Eishockey-Bezirksliga. Mittenwald holte sich diesen Titel 2019, verzichtete jedoch auf den Aufstieg in die Landesliga. Der ESV wurde 2007 Bayer. Meister und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg für fünf Spielzeiten in der Landesliga. Inzwischen hat man sich auch im Eishockeydorf in der Bezirksliga eingenistet und steht diese Saison so gut da wie noch nie. Corona bedingt konnten erst sechs Spiele absolviert werden, aber die wurden allesamt gewonnen.

Nun geht’s zur Reifeprüfung in den gut 7000 Einwohner zählenden Markt im Karwendelgebirge. Der EVM hat mit 20 Punkten aus acht Spielen vier Zähler mehr als der ESV auf dem Konto. Auf zwei Spieler gilt es im Team des slowakischen Trainer Habart Wittlinger besonders aufzupassen. Der aus dem Düsseldorfer Nachwuchs stammende Luis Mutz und der in den USA geborene, aber als Deutscher spielende Corey Morgan sind die Topscorer.

„Wir werden etwas mehr als zuletzt auf die Defensive setzen müssen“ kündigte ESV-Coach Heinz Zerres an. Fehlen wird Daniel Down, der sich im Training einen Zahn ausgeschlagen hat. Dafür ist erstmal Rückkehrer Florian Panthaler dabei „und der wird spielen“ so Trainer Zerres.

 

Zwanzig Minuten Sturmwirbel reichten aus

Mit  einem 11:3 gegen Schongau 1b baute der ESV Gebensbach seine Erfolgsserie aus

Gebensbach - Der ESV Gebensbach hat seine Siegesserie im letzten Spiel des Jahres weiter ausbauen können. 11:3 (2:2, 7:0, 2:1) wurde in der Nachholpartie am Donnerstagabend die EA Schongau 1b abgefertigt. Mit Sieg Nummer Sechs im sechsten Spiel hat der ESV Tabellenplatz 2 in dieser Bezirksliga-Gruppe 2 weiter gefestigt, ehe es nun am 8. Januar zum Topspiel beim Tabellenführer Mittenwald geht.

„Da hat‘s einen richtigen Einlauf vom Trainer gegeben“ erzählte Sportleiter Klaus Killiy darüber, was sich in der ersten Pause in der Kabine abspielte. Mit dem Auftritt seiner Schützlinge bis dahin konnte Heinz Zerres überhaupt nicht zufrieden sein. In Minute fünf und sieben hatten Daniel Down und Patrick Beham zwei hundertprozentige Tormöglichkeiten nicht nützen können. Dann wurde das ESV-Spiel fahriger und schlampiger. Die einzigen zwei Strafen gab es bis zur Pause gegen den ESV und die nützten die Gäste zu Treffern.

Immerhin, nur 16 Sekunden nach dem zweiten EAS-Treffer gelang Verteidiger Rudi Mayer in Mittelstürmerposition der Anschlusstreffer. Weitere 25 Sekunden später, es lief bereits die letzte Minute vor der Pause, überraschte Patrick Samanski Christopher Sievers im Heiligtum der Schongauer Mammuts mit einem eher harmlosen Flachschuss zum 2:2. Wer so ins Spiel zurückkommt, sollte sein Glück nicht überstrapazieren. Aus der Kabine zurück, waren die Gebensbacher höchstens noch an ihren Trikots wiederzuerkennen.

Für die Gäste aus dem Pfaffenwinkel, 12 Feldspieler und zwei Torhüter mit einer weit gestreuten Altersbreite von 20 bis 42 Jahren, ging nun alles viel zu schnell. Mit Zielstrebigkeit, aggressivem Unterzahlspiel und hoher Effektivität erzielte der ESV Treffer um Treffer zum Zwischenstand von 9:2 beim nächsten Kabinengang.

Ohne Strafzeiten war es auch in diesen zweiten 20 Minuten mit vier Hinausstellungen gegen den ESV und drei gegen die Gäste nicht gegangen. Drei Treffer hatte der ESV in Unter- und einen in Überzahl erzielt. So einen numerischen Vorteil nahm das Heimteam auch in den Schlussabschnitt noch mit, aber nicht die vorher an den Tag gelegten Tugenden. Den Gästen, bei denen seit Gegentor Nummer 8 der zum Bayernligakader zählende Jan Richter das Tor hütete, gelang ein Treffer in Überzahl und dem ESV dafür lange nicht viel. In den letzten beiden Spielminuten wurde das Gaspedal nochmal durchgedrückt und das Resultat mit zwei Blitztreffern auf zweistellig hochgefahren.   

Statistik:

Tore/Vorl.: 0:1 (11.) Johannes Schierghofer (Ott, Schade / 5-4), 0:2 (19.) Sebastian Schade (Halmbacher, Schierghofer / 5-4), 1:2 (19.) Mayer (Nicholas Emmendorfer), 2:2 (20.) Samanski, 3:2 (23.) Beham (Jonas Huber, Samanski), 4:2 (27.) Emmendorfer (Florian Sonnengruber / 4-5), 5:2 (28.) Beham (Matthias Selmair / 4-5), 6:2 (30.) Timm Kerscher (Beham, Selmair / 5-4), 7:2 (30.) Jonas Weindl (Beham, Selmair), 8:2 (34.) Thomas Laschütza (Weindl), 9:2 (37.) Huber (Samanski / 4-5), 9:3 (42.) Schade (Wandschura, Halmbacher / 5-4), 10:3 (59.) Samanski (Down, Mayer), 11:3 (60.) Fl. Sonnengruber;  Schiedsrichter: Artur Bredhauer, Florian Weinzierl; Strafminuten: ESV 16/EAS 12

 

ESV empfängt die Mammuts aus Schongau

Gebensbachs Puckjäger gehen selbstbewusst in diese Nachholpartie

Gebensbach – Mit vier ausgefallenen Partien sind die Puckjäger des ESV Gebensbach im Rückstand. Nachholtermin Nummer 1 ist am heutigen Donnerstagabend im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion um 20 Uhr gegen die 1b-Mannschaft der EA Schongau.

Die Pfaffenwinkler haben Corona bedingt bereits beide Duelle gegen den ESV absagen müssen, wobei der Nachholtermin in Schongau noch nicht ausgehandelt ist. Ein unbeschriebenes Blatt ist diese 1b-Mannschaft der EA im TSV 1863 Schongau, so der komplette Vereinsname, auf alle Fälle. Wie dies sowieso auf einige Kontrahenten in dieser neu zusammengewürfelten Gruppe 2 der Bezirksliga Bayern zutrifft. Eines kann man den Mammuts zumindest attestieren. Sie haben bisher ein Auswärts- und ein Heimgesicht gezeigt.

33 Feldspieler, 4 Torhüter und eine Torhüterin umfasst deren Kader, nachdem für diese Saison Junioren und 1b ein Team bilden. In Dorfen war man Anfang November mit gerade mal 10 plus 1 angetreten. Bereits nach 16 Minuten war beim Stand von 2:1 für Dorfen 1b Schluss, da die 21-jährige Torhüterin Carina Bartsch wegen Verletzung nicht mehr weitermachen konnte.  Eine Woche später musste sich wieder ein arg dezimiertes Mammutrudel in Mittenwald 0:15 abfertigen lassen. Dann folgten drei Heimspiele und da wehte ein anderer Wind. Ein 6:4-Sieg gegen den Münchner EK, ein respektables 5:8 gegen Mittenwald und zuletzt ein 8:6-Sieg im Derby gegen Bayersoien/Peiting 1b ließen durchaus aufhorchen.

Im ESV-Lager muss man also mit allem rechnen. Man ist aber auch selbstbewusst nach den bisher fünf gewonnenen Spielen, auch wenn zweimal ein Penaltyschiessen herhalten musste. Nach dem 7:1-Derbysieg gegen Dorfen 1b zeigte sich auch der sportliche Leiter Klaus Killy rundum zufrieden: „ Wir sind immer noch ungeschlagen und haben Platz zwei gefestigt“

 

Gebensbachs Nicholas Emmendorfer (re.) jubelte über seinen Treffer zum 1-0 gegen die Dorfener 1b.                                                            Foto: Dominik Findelsberger

Klare Verhältnisse im Lokalderby

7:1 für den ESV Gebensbach bedeutet auch Derby-Rekordsieg

Gebensbach/Dorfen – Im achten Derby der jüngeren Geschichte beider Clubs verbuchte der ESV Sieg Nummer 6 und zugleich den deutlichsten. 7:1 (4:0, 2:1, 1:0) gewann Gebensbach am Sonntagabend das Lokalderby der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 gegen die 1b des Stadionhausherrn ESC Dorfen.

Ausgeglichen mit ein paar Torschüssen und jeweils einer Strafzeit war nur die Anfangsphase. Dann legten die Puckjäger aus dem Eishockeydorf eine beeindruckende Effektivität an den Tag. Zum 1:0 schloss Nicholas Emmendorfer einen sehenswerten Spielzug perfekt ab. 13 Sekunden war Dorfens Alexander Zwitschke auf der Strafbank, da hatte Florian Sonnengruber zum 2:0 getroffen Zwitschkes nächster Strafbankbesuch dauerte etwas länger, bis Patrick Beham auf 3:0 erhöht hatte.

Apropos Strafbankbesuche. 8 Minuten gegen den ESV und 16 gegen den ESC waren am Ende in einer kampfbetonten, aber stets fair und anständig geführten Partie zusammengekommen vor einer mit über 100 Zuschauern tollen Kulisse. Die Eispiraten hatten auch Tormöglichkeiten, wie etwa durch Max Zimmermann, als ESV-Keeper Manuel Hammerlindl dreimal abwehren musste. Jonas Weindl traf mit einem Glücksschuss zum 4:0 und der Pausenstand entsprach auch dem Spielverlauf.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit jeweils einer Hinausstellung. Die Gebensbacher Unterzahl sanktionierte Zimmermann gleich noch mit einem Treffer für Dorfen. Nach ein paar Minuten offenen Schlagabtauschs hatte der ESV das Spiel wieder unter Kontrolle. Ansatzlos traf Matthias Selmair nach gewonnenem Weindl-Bully zum 5:1. Der ESV erspielte sich nun ein Überangebot an Tormöglichkeiten. Patrik Samanski und Selmair trafen nur das Torgestänge, Daniel Down verfehlte im Nachschuss das leere Tor. Der Treffer von Florian Sonnengruber zum 6:1 war mehr als überfällig.

Ein Highlight hatte das letzte Drittel, als Selmair für die ideale Schusshaltung in die Knie ging um ein lehrbuchmäßiges Kombinationsspiel mit dem 7:1-Treffer zu krönen. Der Rest war viel Leerlauf hüben wie drüben. ESV-Trainer Heinz Zerres wollte in seinem Resümee nicht so streng sein: „Angesichts der ungünstigen Bedingungen mit vielen Spielausfällen und unserem kleinen Kader bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf und vor allem diesem Spiel gegen Dorfen sehr zufrieden. Wir haben vieles fast richtig gemacht und an dem fast werden wir noch arbeiten“.

Tore/Vorl.: 1:0 (7.) Emmendorfer (Samanski, Neumayr), 2:0 (9.) Fl. Sonnengruber (Reiter, Bertl / 5-4), 3:0 (12.) Beham (Weindl / 5-4), 4:0 (15.) Weindl (Beham, Kerscher), 4:1 (26.) Zimmermann (Hummel / 5-4), 5:1 (31.) Selmair (Weindl), 6:1 (39) Fl. Sonnengruber (Bertl), 7:1 (43.) Selmair (Mayer, Samanski)  

 

Trainer zweier Generationen treffen mit dem 74-jährigen Heinz „Zorro“ Zerres und dem 40 Jahre jüngeren Tobias Brenninger aufeinander.   Fotos: DFi

Nach drei Wochen Pause jetzt das Derby

So., 17 Uhr: Gebensbach trifft auf Dorfen 1b im Derby der Eishockey-Bezirksliga

Gebensbach/Dorfen – Nach drei Wochen Pause dürfte es kommenden Sonntag für den ESV Gebensbach wieder mal zu einem Spiel in der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 kommen. Es ist das Lokalderby, in dem der ESV als Heimteam und die 1b-Mannschaft des ESC Dorfen am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion aufeinandertreffen.

Durch Absagen der Gegner war der ESV zum insgesamt dritten und vierten Mal zum Zuschauen verurteilt. Die Eispiraten hatten im Dezember einen Spielausfall und mussten sich letzten Samstag 1:5 in Mittenwald beim Bayerischer Meister 2019 geschlagen geben. Es war die dritte Niederlage am Stück für Dorfen nach zwei Siegen zum Saisonstart. Spiel Nummer 3 gegen Schongau 1b wurde beim Stand von 2:1 abgebrochen, eine Wertung steht noch aus. „Das Ergebnis von Mittenwald ist viel deutlicher als der Spielverlauf, beim 2:3 in München waren wir selbst schuld und beim 2:8 in Dachau chancenlos“ blickte Trainer Brenninger zurück. Er freut sich nun auf‘s Derby und bis auf Max Waitl sind alle Mann an Bord. ESV-Trainer Zerres hat seine 15 Feldspieler zur Verfügung, „zumindest Stand Mittwoch“.

Er „schaut derzeit eh nur von Training zu Training, Spiele gab’s kaum“. Die 1b des Stadionhausherrn hat er beim Training beobachtet „und es sind gute Spieler dabei“. Mit seinen Schützlingen ist er das Training betreffend sehr zufrieden. „Nur unser junger Goalie Sebastian Pfeuffer ist nach Knieproblemen jetzt krank, aber Manuel Hammerlindl ist  gut drauf und Martin Lainer ein zuverlässiger Back Up“.  

Seit 2017, als Dorfen eine 1b meldete, gibt es nun diese Derbys. Und die sechs Duelle der bisher drei kompletten Spielzeiten endeten jeweils denkbar knapp. 5:3 für den ESV und 4:3 für den ESC hieß es 17/18, 4:3 nach Penaltyschiessen für den ESC und 7:6 nach dem bisher verrücktesten Spiel zugunsten des ESV in der folgenden Saison. 2019/20 ging es zweimal ins Penaltyschiessen mit 2:1 für Dorfen und 3:2 für Gebensbach  – Verlängerung gibt es nicht in der Bezirksliga.

Letzte Saison gab es coronabedingt so gut wie keinen Spielbetrieb. Jeweils ein Spiel bestritten die beiden Parteien und das war exakt das Derby. 6:1 hatte der ESV gewonnen und bei Dorfen musste sich Tobi Brenninger krankheitsbedingt von Lukas Miculka vertreten lassen. So kommt es nun zum ersten Duell zweier Trainergenerationen mit dem 74-jährigen Heinz Zerres auf ESV- und dem 34-jährigen Tobias Brenninger auf ESC-Seite.

 

Nur vier Spiele bisher, aber auch vier Siege! Von links: Daniel Down, Franz Neumayr u. Patrik Samanski     Foto: DFi

Spielpause für den ESV wird länger

Diesen Sonntag wieder Spielausfall – Bayersoien/Peiting 1b kommt nicht

Gebensbach – Wieder ein spielfreies Wochenende für die Bezirksligamannschaft des ESV Gebensbach! Nach der Corona bedingten Absage des Gastspieles vom vergangenen Sonntag bei der EA Schongau 1b geht auch diesen Sonntag nichts.

Die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b wäre auf heimischem Dorfener Eis der Gegner gewesen. Die Spielgemeinschaft der beiden nur 15 Kilometer voneinander entfernten Clubs aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau hat wegen zweier bestätigter Coronafälle und weil keiner der drei Torhüter einsatzfähig ist, abgesagt. Bereits das Hinspiel am 7. November fiel Corona zum Opfer.

34 Spiele umfasste in der acht Teams zählenden Bezirksliga-Gruppe 2 der Terminplan bisher. An neun davon wäre der TSV Farchant beteiligt gewesen, zweimal auch gegen den ESV, aber der Club aus dem Zugspitzland hat vor Saisonbeginn zurückgezogen. Blieben also noch 25 Partien bis einschließlich letztem Wochenende. Davon wurden sechs abgesagt, viermal davon durch Gebensbacher Gegner. In diesem Punkt ist der ESV Rekordhalter.

Gespielt wurde zuletzt am 5. Dezember beim 4:3-Sieg gegen Dachau, wieder um Punkte geht es voraussichtlich am 26. Dezember im Lokalderby gegen Dorfen 1b.

Nicht nur Eishockeyspiele fallen derzeit Corona zum Opfer. Die für 4. Dezember geplante Christbaumversteigerung wurde vom ESV bereits im Vorfeld abgesagt. Dafür gibt es wieder wie im letzten Jahr die „Bauernbrotzeit hoam brochd“ am 6. Januar, geliefert durch die Spieler der Ersten Mannschaft. Bestellmöglichkeit besteht vom 20. bis 31. Dezember bei Kathrin Kronseder unter 08742/612, 0175/3600309 auch per WhatsApp.

 

ESV Gebensbach und Dorfen 1b wieder zum Zuschauen verurteilt

ESC 1b in Peiting, ESV in Schongau - Beide Wochenend-Bezirksligaspiele fallen aus

Dorfen/Gebensbach – Sendepause ist wieder angesagt an diesem Wochenende in der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 sowohl für den ESV Gebensbach als auch für die 1b des ESC Dorfen. Der Landkreis Weilheim-Schongau zählt noch zu den weniger gewordenen Landkreisen mit einer Corona-Inzidenz über 1000.

Und genau in diesem Pfaffenwinkler Landkreis hätten beide Teams an diesem Wochenende antreten müssen. Dorfen 1b hätte es am heutigen Freitagabend in Peiting mit der Spielgemeinschaft Bad Bayersoien/Peiting 1b zu tun gehabt. Die EA Schongau 1b wäre am Sonntag der Gastgeber des ESV Gebensbach gewesen, aber beide Spielte sind annulliert und müssen neu terminiert werden.

Von nunmehr acht Dorfener Spielterminen sind zwei gegen den zurückgezogenen TSV Farchant komplett ausgefallen, und mit dem nach 12 Minuten abgebrochenen Spiel gegen Schongau 1b steht noch ein weiteres in der Schwebe wie der ursprünglich heutige Termin. Für Gebensbach wäre es am Sonntag das neunte Pflichtspiel gewesen. Zweimal war auch Farchant dabei, Schongau konnte zum Saisonstart wegen Coronafällen nicht antreten, die SG Bayersoien/Peiting 1b zu ihrem Heimspiel aus demselben Grund nicht und nun geht auch in Schongau nichts. Ersatztermin für das Heimspiel gegen Schongau ist Donnerstag, 30.12., 20 Uhr und in Peiting ist der Nachholtermin Fr., 21.1., 19.30 Uhr.

Sportler streben ja gerne einen Rhythmus an, was Wettkampf und Training betrifft. Einmal ein Spiel, dann wieder ein Ausfall ist sicher auch ein Rhythmus, aber nicht der, den sich alle Beteiligten wünschen, aber eben Pandemie-bedingt!

 

ESV-Goalie Manuel Hammerlindl zog Dachaus Alex Christian beim zweiten Penaltyversuch den Nerv und sicherte seinem Team 2 Punkte.                                                                            Foto: Dominik Findelsberger

Erneut musste das Penaltyschiessen entscheiden

Mit Nervenstärke und Coolness holen die ESV-Puckjäger den nächsten Sieg

Gebensbach – Wie schon zuletzt in München benötigte der ESV Gebensbach auch im Heimspiel gegen die „Woodpeckers“ des ESV Dachau eine Zusatzschicht. Mit dem 4:3 (0:0, 1:1, 2:2, 1:0) nach Penaltyschiessen reichte es noch zu zwei Punkten und die Puckjäger aus dem Eishockeydorf gingen somit auch im vierten Spiel dieser durch Spielverlegungen und Rückzügen ausgedünnten Saison als Sieger vom Eis.

Für die wenigen Höhepunkte in einem faden ersten Spielabschnitt hatten immerhin die Hausherren gesorgt. In der 8. Minute brachte Florian Sonnengruber bei einem Angriff mit zwei gegen eins Matthias Selmair in beste Position, der scheiterte aber an Dachaus Keeper Jannes Steurer. Ebenfalls Selmair vergab drei Minuten später eine sehr gute Nachschussmöglichkeit nach einem abgewehrten Weindl-Schuss. Die dritte und letzte gute Gelegenheit zu einem Treffer noch vor der Pause hatte erneut Selmair, als er den Torhüter schon überzogen hatte, aber der Pfosten im Weg war.

Der Pausentee schien schnell zu wirken, denn die Partie wurde abwechslungsreicher. Mit einem tollen Pass von Patrik Samanski auf die Reise geschickt, überlistete Nicholas Emmendorfer den Keeper der Spechte gut drei Minuten nach Wiederbeginn zum 1:0. Emmendorfer hatte auch die nächste Einschussmöglichkeit, zielte aber vorbei. Mitte dieses Drittels brannte es plötzlich vorm ESV-Tor und Manuel Hammerlindl musste zupacken. Dann schien es nur eine Frage der Zeit bis zu weiteren Gebensbacher Treffern. Manuel Bertl und Daniel Down im Doppelpack kamen am Goalie nicht vorbei, Verteidiger Rudi Mayer und Patrick Beam ebenso wenig, Jonas Weindl zielte aus bester Position vorbei  und Emmendorfer scheiterte am Pfosten. Dieser Chancenwucher wurde bestraft, als Martin Dürr zwei Minuten vor der Pause zum Dachauer Ausgleichstreffer davonzog.

Der zweite Pausentee schien nochmal stärker dosiert worden zu sein und der ESV auf dem Weg zum Sieg. Florian Sonnengruber hatte eine starke Kombination mit einem sehenswerten Treffer abgeschlossen und Franz Neumayer mit einem Glückstreffer von der Torauslinie das 3:1 nachgelegt. Zum Torschiessen einladen ließen sich die Dachauer dann gerne. Markus Markthaler und erneut Dürr bestraften die Gebensbacher Fehler und es ging in das von keinem auf dem Eis geliebten Penaltyschiessen.

Die immerhin rund 40 Zuschauer, die trotz aller Coronaauflagen gekommen waren, hatten die Zugabe, nach den über weite Strecken sehr dürftigen Darbietungen, auch verdient. Und zur Zugabe gab es nochmal eine Draufgabe. Nach den etatmäßig jeweils drei Schützen hatte es in diesem Showdown 1:1 gestanden – Jonas Huber für Gebensbach und Johannes Karl für die Gäste hatten verwandeln können. Dann hieß es „Eins gegen Eins“ bis einer verschießt oder halt trifft. Patrik Samanski und Florian Sonnengruber, der Spezialist in den ESV-Reihen auf diesem Gebiet, verwandelten ganz cool. Für Dachau eröffnete Alex Christian mit einem Treffer diese zweite Penaltyrunde, trat auch noch ein zweites Mal an, denn das erlaubt die Regel nach dem ersten Dreierdurchgang und da zog ihm ESV-Torhüter Manuel Hammerlindl den Nerv.  

Statistik:

Tore/Vorlagen: 1:0 (24.) Emmendorfer (Samanski, Down), 1:1 (39.) Dürr (Braun), 2:1 (48.) Fl. Sonnengruber (Bertl), 3:1 (49.) Neumayr (Samanski, Mayer /4-4), 3:2 (52.) Markthaler, 3:3 (56.) Dürr, 4:3 Fl. Sonnengruber (Pen.);  Schiedsrichter: Gigler, Duschl; Strafminuten: ESVG 2 / ESVD 6

 

Gebensbachs Kanadier Daniel Down, gelang gegen den Münchner EK sein erster Treffer im ESV Trikot.    Foto: DFi

Endlich wieder mal ein Eishockeyspiel

ESV-Puckjäger empfangen am Sonntag die „Woodpeckers“ aus Dachau

Gebensbach – Es ist erst das zweite Heimspiel und insgesamt auch erst das vierte Pflichtspiel des ESV Gebensbach in dieser Bezirksligasaison 2021/22. Am Sonntag empfangen die Puckjäger aus dem Eishockeydorf den ESV Dachau; Spielbeginn im Dr. Rudolf Stadion in Dorfen ist um 17 Uhr.

Der ESV weist darauf hin, dass auf Grund der Coronaauflagen zum Betreten des Stadions „2G Plus“ erforderlich ist. Das heißt „Geimpft oder Genesen“ und Nachweis eines negativen Schnelltests, nicht älter als 24 Stunden oder eines PCR-Tests (Frist 48 Stunden). Für Spieler und Trainer ist dies inzwischen Alltag vor jedem Betreten des Eisstadions. Wer es terminlich nicht geschafft hat, sich testen zu lassen, kann einen Test mitbringen und dies vor Ort unter Aufsicht selbst erledigen.

Dafür hatte Trainer Heinz Zerres in den letzten Trainingseinheiten endlich mal seinen kompletten Kader auf dem Eis. Jonas Huber zwickt zwar seine Fußverletzung, die er sich im Sommertraining zugezogen hatte, „aber der beißt auf die Zähne“ bestätigt Zerres. Das Gleiche gilt für den vor der Saison nach Stationen in Ingolstadt (U20/DNL2) und beim SC Riessersee (U20/DNL2, Sen.-OL) zu seinen Wurzeln zurückgekehrten Torhüter Sebastian Pfeuffer. Der 20-jährige Taufkirchner trainiert zwar immer wieder mal, hat aber ein Knieproblem. Martin Lainer ist wieder voll dabei und Back Up hinter Manuel Hammerlindl, so dass konstant zwei Torhüter und 15 Feldspieler einsatzfähig sind.

Die dürfen sich auf eine schwere Aufgabe eistellen. Die „Woodpeckers“ des ESV Dachau haben vergangenen Sonntag die bis dahin zweimal siegreiche 1b des ESC Dorfen auf heimischem Eis 8:2 abgefertigt. In den ersten drei Saisonspielen waren die Spechte noch jedes Mal als Verlierer vom Eis gegangen. Sie haben sich vor der Saison auch ganz gut verstärkt. Mit Martin Dürr trifft ESV-Trainer Zerres auf einen Ex-Spieler aus Freisinger Zeiten, der auch die Bayernligastationen Germering, Schweinfurt und zuletzt Erding sowie insgesamt 170 Landes- und Bayernligatreffer in seiner Vita stehen hat.

 

Wieder geht’s gegen die „Luchse“

ESV im Pasinger Weststadion zu Gast beim Münchner EK

Gebensbach – Drei Test- und zwei Punkspiele hat der ESV Gebensbach in dieser Saison bisher absolviert. Im Pflichtspiel Nummer 3 dieser Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 geht es am Samstagabend aber bereits zum dritten Mal gegen den Münchner EK. Um 19.30 Uhr sind die “Luchse“ im Eissportzentrum West diesmal der Gastgeber.

Zu einem Probelauf war der MEK bereist Anfang Oktober in Dorfen, der ESV gewann 4:3 nach Penaltyschiessen. Vier Wochen später waren die Münchner wieder zu Gast. Diesmal ging’s um Punkte, die der ESV zum Ligaauftakt mit einem 4:0-Sieg einkassierte. In dem für sie gewohnten Pasinger Freiluftstadion werden die Luchse verständlicherweise alles daransetzen, den Spieß umzudrehen.

Trainer Heinz Zerres kann voraussichtlich seinen kompletten Feldspielerkader zum Einsatz bringen. Bei 15 Mann ein recht überschaubares Aufgebot, aber wenn alle einsatzfähig sind, durchaus ein schlagkräftiges. Der junge Torhüter Sebastian Pfeuffer hat noch eine Grippe auszukurieren, so dass als Back Up hinter Manuel Hammerlindl wieder Routinier Martin Lainer geragt ist. Beim ESV setzt man nach dem Ausrufen der 2G-Regel seit September zwangsläufig auf einen knappen Kader. Der ist aber komplett durchgeimpft. Wenn er nur wie geplant, auch immer trainieren könnte. Dienstag ging im Dr. Rudolf-Stadion zumindest wegen des defekten Zambonis gar nichts. Ist’s nicht Corona, dann ist’s die Technik!

Einige Clubs, wie etwa der langjährige „Mitbewerber“ und nun in die Gruppe 3 versetzte EHC Waldkraiburg 1b, haben jetzt auf Grund der zumindest in den Hallen geltenden 2G-Regel enorme Probleme, überhaupt noch eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können. Da ist eine funktionierende Eisbereitungsmaschine auch kein Trost!

 

ESV-Puckjäger zu selbstkritisch?

Saisonsieg Nummer zwei eingefahren – Fürstenfeldbruck 1b gewinnt dann in Peiting

Gebensbach - Es war eine Pflichtübung für den ESV Gebensbach am Freitagabend. Mit einem 8:3 (3:1, 4:1, 1:1) – Sieg sackten die Puckjäger aus dem Eishockeydorf bei der 1b des EV Fürstenfeldbruck den zweiten Dreier ein.

„Wir waren nicht besonders gut, aber der Gegner drei Ligen schwächer“ meinte Verteidiger Timm Kerscher am Tag danach. Kapitän Manuel Bertl, der wie gegen München die Torejagd eröffnete, konnte ersteres bestätigen, „aber na ja, gleich drei Ligen“ war ihm zu dick aufgetragen. Bertl, im Spiel noch 36 und ab Montag 37 Jahre alt, traf im ersten Drittel zweimal und steht nach zwei Saisonspielen bei vier Treffern. Sonst mehr der Vorlagengeber, hatte er in den letzten vier komplett gespielten Saisonen nie mehr als drei Treffer auf dem Konto.

Entschieden war die Partie beim zweiten Pausengang. Wieder zurück, lief gar nicht mehr viel im ESV-Spiel. Da war nach fünf Minuten sogar eine Auszeit nötig – „die habe ich gefordert“ erzählte Bertl, „denn auf dem Eis war keiner mehr so recht erreichbar“. Ob’s an dem leichten Nebel im Brucker Freiluftstadion lag. Tim Kerscher, mit 24 der viertjüngste sowie Team-Senior und Kapitän Bertl waren sich einig, dass die Sichtverhältnisse nicht optimal waren „aber das Eis war top“.

Das mit der „nicht gerade allerbesten Sicht“ wollte auch Trainer Heinz Zerres nicht abstreiten. Klar unterlegen waren die Fürstenfeldbrucker auf alle Fälle, wenn auch nicht so krass, wie es vielleicht sein junger Verteidiger gesehen hatte. „Aber ganz anders zu Recht legen und wesentlich deutlicher abfertigen musst du so einen Gegner schon.“ Als der ESV-Trainer diese Aussage machte, war ihm wohl der Sieg der Fürstenfeldbrucker bei der SG Bad Bayersoien/Peiting 1b mit 3:2 nach Penaltyschiessen noch nicht bekannt. Dieser Coup der Brucker bei der bis dahin zweimal SG lässt den Gebensbacher Sieg vom Freitag gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen – war wohl doch nicht so schlecht der Auftritt in Fürstenfeldbruck!     

Statistik: 0:1 (7.) Bertl (Jonas Huber / 5-4), 0:2 (17.) Franz Neumayr  (Samanski / 5-4), 0:3 (18.) Bertl (Florian Sonnengruber), 1:3 (20.) Thomas Steinbrecher (Stadler, Jäger), 1:4 (23.) Matthias Selmair (Huber, Bertl), 2:4 (29.) Benjamin Dawid (4-4), 2:5 (34.) Nicholas Emmendorfer (Daniel Down, Michael Reiter), 2:6 (37.) Patrik Samanski (Sebastian Sonnengruber), 2:7 (38.) Selmair (Beham / 4-4), 3:7 (41.) Sebastian Ehemann (Bschorr M. Dawid), 3:8 (49.) Patrick Beham (4-4); Strafminuten: EVF 17 / ESV 12  Schiedsrichter: Natalie Michaela Bertl, Christian Schwabbauer

 

Diesmal unter freiem Himmel

ESV-Puckjäger heute bei Fürstenfeldbrucks 1b-Mannschaft zu Gast

Gebensbach -  Die 1b-Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck ist am heutigen Freitagabend der nächste Gegner des ESV Gebensbach in der stotternd angelaufenen Punktrunde in der Eishockey-Bezirksliga. Spielbeginn ist in der Brucker Freiluftarena um 19.15 Uhr.

„Glück haben wir, wenn wir spielen dürfen und noch mehr, wenn das Wetter hält“ meinte ESV-Trainer Heinz Zerres vor dem Donnerstagstraining. Er spielte auf das ständig über allem schwebende Damoklesschwert Corona bedingter Spielabsagen. Das Wetter ist in einem Eisstadion ohne Dach immer ein Thema. Die Coronapandemie und die ganzen Einschränkungen betreffend macht dafür Eishockey unter freiem Himmel vielleicht ein bisschen einfacher.

„Trainiert haben wir am Dienstag sehr gut. Unser Sportleiter Klaus Killy hat auch mittrainiert und so war mit 14 Feldspielern schon Zug dahinter“. Heinz Zerres war mit der ersten Hälfte der Trainingswoche zumindest sehr zufrieden. Mehr Leute wird er auch am Donnerstag nicht auf dem Eis haben. Thomas Laschütza und Jonas Weindl werden noch ausfallen, so dass es wieder die 13 Feldspieler und die beiden Torhüter vom 4:0 gegen den MEK richten müssen.

Den Gegner einzuschätzen, da gab sich Zerres unschlüssig. „Deren Landesligamannschaft hat am Freitag frei, schauen wir erst mal, wer da alles mit aufläuft.“

 

Gebensbacher Bezirksligastart verschiebt sich!

Gebensbach – Der für Sonntag geplante Saisonstart des ESV Gebensbach in der Eishockey-Bezirksliga Gr. 2 fällt aus. Der Gegner, die EA Schongau 1b, hat wegen eines bestätigten Coronafalls in der Mannschaft und weiteren Verdachtsfällen abgesagt. Vom Verband wurde dies  bereits bestätigt.

 

Die Punktejagd kann beginnen

ESV mit starker Generalprobe -  Ligastart am Sonntag gegen Schongau 1b

Gebensbach Das war ein überzeugender Auftritt und eine gelungene Generalprobe. 5:2 (0:1, 2:0, 3:1) besiegte der ESV Gebensbach am Freitagabend den ERSC Ottobrunn.

Bei den Münchner Vorstädter fehlte das Trio Feilmeier, Rossi und Magg. Das interessierte ESV-Coach Heinz Zerres herzlich wenig. Der zeigte sich mit dem Spiel seiner Mannen recht zufrieden, „denn sie haben schon sehr, sehr viel umgesetzt, auch wenn sie noch zu viele Tormöglichkeiten vergeben haben und so können wir noch nicht ganz zufrieden sein, darf man auch nicht“.

Ob jetzt beim Gegner noch ein paar Topleute mehr oder weniger spielen hätten können, für Zerres nicht wichtig. „Die hätten so oder so mit uns ihre Probleme gehabt.“ Immerhin 19 Mann hatte Ottobrunn, der Club aus der benachbarten Bezirksliga Gr. 3 aufgeboten. Die Torhüter Sebastian Pfeuffer und Manuel Hammerlindl, die sich Spielzeit und Gegentreffer teilten und 13 Feldspieler waren es beim ESV.

Und die beeindruckten mit hohem Tempo und durchaus sehenswerten Spielzügen. Aus solchen entstanden auch die Treffer, wenn es auch etwas mehr als die Hälfte der Spielzeit dauerte, bis Nicholas Emmendorfer mit dem 1:1-Ausgleichstreffer den Bann gebrochen hatte. Vorausgegangen waren eine Unmenge an vergebenen Hochkarätern sowie Latten- und Pfostentreffer.

Statistik: 0:1 (11.) Adam Kofron, 1:1 (31.) Emmendorfer (Patrik Samanski), 2:1 (34.) Jonas Weindl (Samanski), 2:2 (44.) Andreas Huber, 3:2 (51.) Emmendorfer (Rudi Mayer), 4:2 (55.) Franz Neumayr (Michael Reiter, Emmendorfer / 5-4), 5:2 (60.) Emmendorfer (Weindl); Strafminuten:  ESV 4 /ERSC 12

Ernst wird es am Sonntag mit dem Punktspielauftakt im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion um 17 Uhr gegen die EA Schongau 1b.  

 

Immer noch dezimiert, aber gut erholt

Gebensbach – Geht doch! Gut erholt von der deftigen Niederlage zum Auftakt zeigte sich der ESV Gebensbach am Sonntag gegen den Münchner EK. Mit 4:3 (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) wurde der Ligakonkurrent niedergerungen, wenn auch erst im Penaltyschiessen.

Mit 16 Feldspielern waren die „Luchse“ den Gastgebern, die mit lediglich 12 und zwei Torhütern antraten, zahlenmäßig überlegen. Beim ESV fehlten die erkrankten bzw. verletzten Manuel Bertl, Jonas Huber und Patrick Beham. Patrick Samanski (11. Min./ Nicholas Emmendorfer, Weindl) sowie Jonas Weindl (14./ Matthias Selmair) hatten den ESV 2:0 in Führung geschossen. Neun Minuten vor Schluss brachte Florian Sonnengruber (Franz Neumayr , Selmair) mit seinem 3:3-Ausgleichstreffer den ESV ins Penaltyschiessen.

Auch den Showdown entschied Sonnengruber gegen seinen Ex-Club, Samanski hatte ebenfalls getroffen. Torschützen für München waren Leon Axtner, Simon Klopstock und Daniel Embacher, beim Penaltyentscheid war nur der lettische Neuzugang Edgars Opulskis erfolgreich.

Strafminuten: ESV 14 / MEK 16

Testspiel Nummer drei bestreitet der ESV am Samstag um 18 Uhr in Moosburg gegen den EV Aich, der diese Saison nicht mehr mit dem ESV in einer Bezirksligagruppe eingeteilt ist.

 

ESV-Trainer Heinz Zerres - er hat durchaus Humor, kann aber auch anders.     Foto: DFI

ESV weiter mit schmalem Kader

Zweites Testspiel am Sonntag um 17 Uhr in Dorfen

Gebensbach – Zum zweiten Testspiel empfängt der ESV Gebensbach am Sonntag um 17 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion den Münchner EK.  Die „Luchse“ aus der Landeshauptstadt waren bis 2019 beständiger Gegner des ESV in den Punktspielen und sind diese saison wieder in die Bezirksliga Gruppe 2 zurückversetzt worden.

Die Personallage beim ESV ist weiterhin angespannt, „aber immerhin sind jetzt alle geimpft und keinem ist ein drittes Bein gewachsen“ – Humor hat Trainer Heinz Zerres. Aber mehr als 15 Feldspieler neben den drei Torhütern hat er aus bekannten Gründen halt auch nicht. Patrick Beham und Jonas Huber fallen zudem mit Verletzungen noch einige Zeit aus.

Ganz anders sieht es da beim Gegner aus. 29 Mann sind gemeldet, mit 20 bzw. 19 Akteuren wurden die ersten beiden Testspiele bestritten. Da war der aktuellste Neuzugang, der 26-jährige Lette Edgar Opulskis, vom Landesligaaufsteiger Germering gekommen, noch gar nicht dabei. Dessen Vater Juris war lettischer Nationalspieler und auch bei einigen Clubs in Deutschland aktiv. Seine Eishockeyausbildung hat auch der Junior in seinem Heimatland genossen.          

 

Alex Aigner (links) ist in die zweite Reihe gerückt, die Abteilung führt nun Klaus Killy (re.) als Sportlicher Leiter an.    Foto: Dominik Findelsberger

 

Klaus Killy ist der neue Sportchef

ESV Gebensbach derzeit mit arg geschrumpftem Kader

GebensbachAnlässlich der Mitgliederversammlung wurde der Wechsel in der Abteilungsleitung der Ersten Mannschaft amtlich bestätigt.

Rückschau auf die letzten zwei Jahre und Ausblick auf die kommende Saison machten Alex Aigner und sein Nachfolger Klaus Killy gemeinsam. Aigner ging nochmal kurz auf den Grund dieser Rochade ein. „Wie’s zum Wechsel gekommen ist weiß wohl jeder, ich bin Vater von Zwillingen geworden“. Sechs Jahre war er Sportlicher Leiter „und es war eine interessante Zeit mit drei Trainern und stundenlangen Gesprächen um Spieler davon zu überzeugen, nach Gebensbach zu kommen“. Auswärtige Spieler verlassen den ESV dann auch wieder, aber eines weiß Aigner genau:“ Sie haben bei einem intakten und seriösen Verein gespielt, beim Weggang wurde ihnen immer Verständnis entgegengebracht und sie erzählen über den ESV nur Gutes“.

Was die 2G-Regel in der Bezirksligamannschaft des ESV betrifft, „findet er die klare Kante richtig, aber es tut weh“. Und damit spielte er den ´Puck an seinen Nachfolger Klaus Killy weiter, der im Frühjahr 2020 nach Beendigung der Spielerlaufbahn „was Neues anstrebte“. Da war er bei Aigner an der richtigen Adresse. Der nahm ihn gleich mit ins Boot als Co-Trainer. Nach nur einem Spiel, das gegen Dorfen 1b gewonnen wurde, war die Saison 20/21 auch schon wieder beendet und „wir waren Derby- und Coronameister“.

Seit Frühjahr dieses Jahres ist Klaus Killy nun in der Verantwortung als Sportlicher Leiter, Aigner unterstützt ihn aber schon noch. „Da hatte ich 24 Leute im Kader und dann kamen immer wieder Absagen und nach dem Entschluss, nur mit 2G zu spielen, haben wir jetzt 15 Feldspieler und drei Torhüter“. Es wird davon auch kein Abrücken geben sagt Killy, „denn wer Mannschaftssport betreibt und der Hallensport Eishockey ist da noch spezieller, der hat Verantwortung“.

Ein Beispiel hatte Killy noch parat, zu was diese leidige Pandemie führen kann. Der TSV Farchant, erstmals als Gegner im Punktspielbetrieb der Gruppe 2 eingeplant, hat sein Team zurückgezogen.

Die Heimatzeitung hat bei dem Club in der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen nach den genauen Gründen gefragt. „Zehn Spieler sind nicht geimpft, sie lassen sich nicht impfen und haben angedeutet, dass sie vielleicht ganz plötzlich nicht mehr spielen werden, denn eine nochmalige Quarantäne können sie sich aus verschiedensten Gründen nicht mehr leisten“ berichtete Abteilungsleiter Florian Ferkau. Da gibt es halt auch eine Vorgeschichte. Letzte Saison hat Farchant zwei Spiele absolviert. Das letzte davon war bei EG Woodstock Augsburg. Einige Tage später trat in dieser Mannschaft ein positiver Coronafall auf, ohne dass klar war, wann sich der betreffende Spieler angesteckt hatte. „Fast eine Woche war vergangen, da musste unser komplettes Team für zehn Tage in Quarantäne, positiv war keiner“ erzählte der TSV-Abteilungsleiter „und das will keiner nochmal mitmachen.

Die Bezirksliga Gr. 2 ist jedenfalls schon mal auf acht Teams geschrumpft. Dies sind neben dem ESV Gebensbach noch ESC Dorfen 1b, EA Schongau 1b, Münchner EK, SG Bad Bayersoien/Peiting 1b, EV Fürstenfeldbruck 1b, ESV Dachau Woodpeckers und der EV Mittenwald. Los geht’s am Sonntag, 24. Oktober mit dem Heimspiel gegen Schongau 1b

 

Die neue ESV Vorstandschaft: v.l. Monika Schuster, Willi Egert, Lisie Reiter, Peter Kerscher, Sonja Kerscher         Foto: Dominik Findelsberger

Nach zweieinhalb Jahren wieder Mitgliederversammlung

Neuwahlen beim Eissportverein Gebensbach – Sonja Kerscher neue Schatzmeisterin

Gebensbach – Am 16. September 1977 wurde der Eissportverein Gebensbach gegründet. Auf den 44. Geburtstag ließ Vorstand Peter Kerscher vergangenen Samstag bei der Mitgliederversammlung erstmal mit Hochprozentigem anstoßen.

Der Geburtstag wurde mit einigen Tagen Verspätung gewürdigt, die letzte Mitgliederversammlung fand Corona bedingt vor zweieinhalb Jahren statt. Für die Neuwahlen, turnusmäßig alle zwei Jahre fällig, reichte es noch. Und diese ergaben eine Veränderung in der Führungsriege des ESV. Neue Schatzmeisterin und damit dritte Vorsitzende ist Sonja Kerscher.

Zuvor hatte erstmal Monika Schuster, die bisherige Amtsinhaberin, durchaus positives zu berichten. „Trotz Corona steht der ESV finanziell sehr gut da. Es sind zwar Einnahmen weggebrochen, aber die Ausgaben waren auch um einiges weniger“. Dass der Verlust relativ gering ausgefallen ist, lag auch an den zahlreichen Sonderaktionen und dem Motto to Go.

Was können Abteilungsleiter vom sportlichen Geschehen schon viel berichten, wenn die letzte Eishockeysaison 2019/20 so lange zurückliegt und diese auch noch vorzeitig abgebrochen wurde. So richtete Nachwuchsleiter Christian Fischer den Blick mehr nach vorne. Im Mai wurde bereits mit dem Sommertraining begonnen und bei vier- bis sechsjährigen stehen dank der guten Kontakte von Trainer Willi Viereckl derzeit 18 Kinder auf dem Eis.

Klaus Killy, bereits seit Herbst 2020 sportlicher Leiter der Senioren und sein Vorgänger Alex Aigner ließen die letzten zwei Jahre Revue passieren und gingen auch auf das aktuelle Geschehen ein (gesonderter Bericht folgt).

„Mein ganzer Charme hat nicht gereicht“ musste Peter Kerscher, der Erste Vorsitzende, zugeben und Monika Schuster aus ihrem Amt als Kassiererin und dritte Vorsitzende verabschieden und entsprechend Danke sagen. Seit 1984 war sie im Finanzwesen des ESV aktiv, mal als die Buchhalterin im Hintergrund, mal als die Frontfrau mit Titel.

Ehrenvorstand Josef Kerscher wurde zum Wahlleiter bestimmt. Der holte sich noch Dr. Alfred Irber und Josef Liebl mit ins Boot, „denn die konnten schon in der Volksschule immer weiter zählen als ich“. Peter Kerscher und Willi Egert wurden ohne Gegenstimmen als Erster und Zweiter Vorsitzender wiedergewählt. „Bin ja gezwungen worden“ war ihre Antwort, als sie gefragt wurde, ob sie die Wahl als Kassiererin annehme. Vielleicht hatte auch die Zusage von Monika Schuster, weiter im Hintergrund mitzuarbeiten, mit den Ausschlag gegeben. Im Amt bestätigt wurde auch Lise Reiter als zweite Kassiererin.

Neben der dreiköpfigen Vorstandschaft wurden per Handzeichen die übrigen Mitglieder des dreizehnköpfigen Vereinsausschusses gewählt. Die sind Klaus Killy (Leiter Seniorenabteilung), Alex Aigner (Stellvertreter), Christian Fischer (Nachwuchsleiter), Kathrin Kronseder (Stellvertreterin vom Festausschussvorsitzenden Willi Egert), Helmut Findelsberger (Pressewart, Öffentlichkeitsarbeit, Vermarktung, Sponsoring), sowie als Beiräte Thomas Holzinger, Johann Petermaier, Josef Kerscher, Martin Fruhmann und Anton Galler.

 

Peter Kerscher ist seit 2001 ESV-Vorsitzender und wird aller Wahrscheinlichkeit nach am Samstag in das dritte Jahrzehnt in diesem Amt starten. 

Foto Dominik Findelsberger

Mitgliederversammlung des ESV Gebensbach

Gebensbach – Corona bedingt ging lange nichts mehr, aber für diesen Samstag lädt der Eissportverein zur Mitgliederversammlung 2021 ins Gebensbacher Vereinsheim ein; Beginn 19.30 Uhr.

Somit klappt es also noch mit den turnusmäßig alle zwei Jahre fälligen Neuwahlen. Eine Mitgliederversammlung des ESV war zuletzt im April 2019 möglich, auch da wurde gewählt.

Es versteht sich ja von selbst, dass die Veranstaltung unter Einhaltung der jeweils gültigen Hygieneregeln stattfindet (siehe auch unter www.esv-gebensbach.de). Geimpft, genesen oder getestet müssen die Teilnehmer sein.
Ein Selbsttest unter Aufsicht ist auch vor Ort möglich. Der ESV bittet seine Mitglieder um eine Anmeldung per Email unter esv-gebensbach@gmx.de

 

Miesbach/Schliersee eine Nummer zu groß

Gebensbach -  „Es war nicht alles schlecht“ – wenn das ein Trainer nach einer 1:15 (0:6, 0:3, 1:6) – Niederlage seinem Team zugutehält, müssen besondere Umstände geherrscht haben.

Heinz Zerres, Trainer des Eishockey-Bezirksligisten ESV Gebensbach berücksichtigte die personellen Voraussetzungen. Da ist der Gegner SG Miesbach 1b/Schliersee, „ein Landesligist und eine Nummer zu groß, der bereits acht Wochen auf Eis trainiert hat und bei uns einige urlaubs-,krankheitsbedingt nur zwei, drei Mal“. Was Zerres noch anführte: „Vier Mann fehlten bei uns und Patrik Samanski  spielte angeschlagen“.

Nachdem in der ESV-Seniorenmannschaft nur Spieler mit den „zwei G’s“ spielen dürfen, zählt der aktuelle Kader neben drei Torhütern nur 15 Feldspieler. Von denen standen gerade mal elf auf dem Eis. Anton Laubhan, vor der Corona-Saison aus Dingolfing gekommen, hatte zum zwischenzeitlichen 1:9 getroffen (Ass. Daniel Down, Jonas Weindl). Das letzte halbe Dutzend Gegentreffer kassierte die Minitruppe des ESV in den letzten acht Minuten.

Strafminuten: ESV 6 / SG 4

 

Klaus Killy (links) und Trainer Heinz Zerres (re.) mit den Neuen, dem 24-jährigen Kanadier Daniel Down und dem 20-jährigen Sebastian Pfeuffer.    Foto: Dominik Findelsberger

Erstes Testspiel der ESV-Puckjäger

Gebensbach – Zum ersten Testspiel hat sich der ESV Gebensbach für Samstagabend die SG Miesbach 1b/Schliersee eingeladen. Spielbeginn ist im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion um 19.30 Uhr.

Drei Wochen trainieren die Gebensbacher Puckjäger nun auf Eis und da möchte man auch mal wissen, wo man steht. Dieser erste Test ist gleich mal eine sehr ambitionierte Aufgabe. 2019/20 war diese Spielgemeinschaft, federführend ist die 1b des Oberligisten Miesbach, noch einer der Gebensbacher Kontrahenten in der Bezirksliga Gr. 2. Als Gruppensieger schafften sie dann über die Bayerische Meisterschaft den Aufstieg in die Landesliga.

ESV-Trainer Heinz Zerres hat derzeit nur ein etwas geschrumpftes Aufgebot zur Verfügung. Zu den vier Abgängen nach der Entscheidung, dass nur Geimpfte bzw. Genesene in der Seniorenmannschaft des ESV spielen können, kommen derzeit auch noch urlaubs- und verletzungsbedingte Ausfälle. „Die Einstellung der Burschen ist super“ sagt Heinz Zerres, macht aber kein Geheimnis daraus, dass er und sein Sportlicher Leiter Klaus Killy sich nach Neuzugängen noch umschauen. Neu sind bereits der Kanadier Daniel Down und der junge Torhüter Sebastian Pfeuffer, der aus dem Gebensbach/Dorfener Nachwuchs stammt. Nach Stationen bei der U20 des ERC Ingolstadt sowie der U20 und dem Oberligateam des SC Riessersee ist er wieder zurück.

Ganz aktuell hat sich der 21-jährige Sebastian Sonnengruber dem ESV angeschlossen. Er kommt aus der U20 des EHC Klostersee, sein Bruder Florian (31) geht bereits seit 2018 im Gebensbacher Trikot auf Torejagd.

 

Noch ganz entspannt präsentierte ESV-Sportleiter Klaus Killy beim „Sommerfest To Go“ zum Steckerlfisch das ESV SPEZIAL.   Foto: Dominik Findelsberger

Eishockey nur mit der 2G-Regel

Beim ESV Gebensbach geht man auf Nummer sicher – Mitgliederversammlung am 25. September

 

GebensbachDie kommende Saison rückt im Eishockeydorf Gebensbach näher. Der Spielplan der Bezirksliga steht, eine Mitgliederversammlung kann auch stattfinden, mehrere Spieler sind abgesprungen, aber ein Kanadier ist im Anflug.

Dass in diesen Corona-zeiten die 3G-Regel beim Betreten des Dorfener Dr. Rudolf-Stadions gilt, ist eine Selbstverständlichkeit. Für die Spieler des Gebensbacher Bezirksligateams „gelten die 2G, sprich geimpft oder genesen“. Darauf haben sich Sportleiter Klaus Killy und Trainer Heinz Zerres festgelegt. „Wie und vor allem wie oft soll das mit einem 24 Stunden gültigen Schnelltest  funktionieren“ stellt sich nicht nur Heinz Zerres die Frage. „Wir trainieren in den ersten Wochen dreimal wöchentlich, dann noch ein Testspiel, da lassen wir uns auf nichts ein“ sagt Zerres.

Auch sein sportlicher Leiter Klaus Killy will da keine Kompromisse eingehen und zeigt klare Kante: „Wer sich nicht impfen lassen will, kann auch nicht spielen“. Ein Quartett hat sich damit verabschiedet, aber „für die ist die Tür nur angelehnt und nicht zu, wenn sie es sich noch anders überlegen“ – das haben Killy und Zerres ihnen mit auf den Weg gegeben. Dieser führte bei Daniel Pamula bereits zur 1b des ESC Dorfen, wo er mit der 3G-Regel zurecht zu kommen glaubt. Deren Trainer Tobi Brenninger hat sich mit Klaus Killy bereits verständigt, wie es „unter Nachbarn auch sein sollte“.

Florian Panthaler hat bereits im Frühsommer erklärt, mit dem Eishockey aufzuhören und Thomas Schalk will sich mit 36 Jahren und einem lädierten Knie das Ganze nicht mehr antun. So ist ein im Frühjahr qualitativ und quantitativ sehr gut bestückter Kader auf drei Torhüter und bei den Feldspielern um ein ganzes Quartett auf nunmehr 13 Mann geschrumpft. Dafür landet mit Daniel Down ein 24-jähriger Kanadier aus Waldheim in der Provinz Saskatchewan diesen Freitag am Münchner Flughafen. Er kontaktierte von sich aus den ESV Gebensbach und Klaus Killy – das Internet macht’s möglich. Er wird bei der Familie von Nicholas Emmendorfer wohnen und ab dem ersten Eistraining am 31. August dabei sein und auch als Trainer im Nachwuchs tätig sein – und er ist vollständig geimpft.

Heinz Zerres: „Er hat ein Video geschickt, das sah ganz gut aus, wenn er’s denn auch war“. Der 74-jährige ehemalige Landshuter und Mannheimer Bundesligaspieler war außer der DEL in allen Ligen als Trainer tätig „und hat schon alles erlebt“. Er ist bestens vernetzt, hält auch nach etwaigen Verstärkungen Ausschau und hat so auch mitgekriegt, dass in Bayreuth beide Teams, DEL 2 und Landesliga, und in Dingolfing das Landesligateam komplett durchgeimpft sind. Bei Klaus Killy haben bereits Ligakonkurrent EK München und der nicht mehr zu den Gegnern zählende EV Aich nachgefragt, wie beim ESV mit der Frage „geimpft ja oder nein“ verfahren wird.

Bevor es auf dem Eis mit dem ersten Punktspiel am 24. Oktober gegen Schongau 1b ernst wird, gibt es endlich mal wieder eine Mitgliederversammlung. Die letzte fand im März 2019 statt und dann kam bekanntlich Corona. Samstag, 25.9., 19.30 Uhr im Gebensbacher Vereinsheim ist es soweit. Passend zu den einen Tag später stattfindenden Bundestagswahlen gibt es auch beim ESV die Neuwahlen. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der jeweils gültigen Hygienemaßnahmen statt, die rechtzeitig auf der ESV-homepage bekannt gegeben werden. Nach derzeitigem Stand müssen die Teilnehmer geimpft, genesen oder getestet sein und eine Anmeldung unter esv-gebensbach@gmx.de oder unter 08081/4687 ist erforderlich.  

Bei dieser Mitgliederversammlung gibt es auch das ESV SPEZIAL im 20iger-Kasten oder im 6er-Pack noch zu kaufen. Dieses Helle Bier wurde anlässlich des „Sommerfest To Go“ vom Bräu z’Loh gebraut und für den ESV mit entsprechendem Etikett abgefüllt.