homepage - Lattentreffer - Patrik Samanski (ESV,8) u. Lukas Piller (re.) gegen Goalie Bernhard Feiersinger (Inzell) u. Matthias Mayer (re.)
Den möglichen Ausgleichstreffer zum 1:1 verhinderte gegen Lukas Piller (re.) die Latte des Inzeller Tores – Patrik Samanski kann nicht mehr eingreifen. Foto: Dominik Findelsberger

1:3-Niederlage gegen die „Falken“ aus Inzell

Die „Gemschbecka“ sind noch nicht in allerbester Verfassung

Gebensbach – Der ESV Gebensbach ist noch ein Stück von seiner Bestform entfernt. Das zeigte sich am Freitagabend bei der 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) – Heimniederlage gegen den DEC Inzell Frillensee.

Torhüter Manuel Hammerlindl war auch in diesem zweiten Punktspiel wieder bester Akteur. Nur reichte diesmal auch die Leistung des 36-jährigen Routiniers zwischen den Pfosten des ESV-Tores nicht aus. Die „Falken“ aus dem Chiemgau kombinierten gefälliger aus einer gut organisierten Defensive, aber ein übermächtiger Gegner war der letztjährige Meister der Gruppe Süd beileibe nicht. ESV-Trainer Manuel Bertl weiß das Ganze schon einzuordnen: „Einige der Jungs sind einfach noch nicht hundertprozentig fit, es waren die letzten Wochen zu viele krank und angeschlagen gewesen“.

Nachdem Lukas Piller und Patrick Samanski zu Beginn gute Möglichkeiten liegen ließen, konnte Inzell zum frühen 1:0 die Scheibe über links viel zu leicht vors Tor bringen, wo Joel Dufter nicht mehr viel Mühe hatte. Es folgte bis zur Pause ein durchaus offener Schlagabtausch. Piller  traf nur die Torlatte, Hammerlindl jedoch musste mehrmals allein anstürmende Inzeller stoppen. Nach der ersten Pause ging es in dieser Tonart weiter. Die schwierigeren Aufgaben hatte Hammerlindl zu lösen. Knapp drei Minuten vor dem erneuten Gang in der Kabine war er machtlos, als seine Vorderleute einen allein lauernden Inzeller übersahen, und dieser Michael Eberwein zu dessen 2:0-Treffer servierte.

Im Schlussdrittel warfen die „Gemschbecka“ nochmal alles rein und Bernhard Feisersinger im DEC-Tor stand öfter im Brennpunkt. Trainer Bertl ging eineinhalb Minuten vor Schluss „all in“ und nahm Hammerlindl für einen zusätzlichen Feldspieler raus. David Machac vergab eine Riesenchance, Florian Panthaler staubte 30 Sekunden vor Schluss nach Oleinik-Schuss zum Anschlusstreffer ab. 14 Sekunden später machte Inzells Kapitän Christian Rieder mit dem Schuss ins verwaiste ESV-Tor den Deckel drauf.   

Tore/Assists: 0:1 (5.) Dufter (Mayer, Hirschbichler), 0:2 (38.) Eberlein (Davidek, Graf), 1:2 (60.) Panthaler (Olejnik), 1:3 (60.) Rieder (Schwabl, Mayer / ENG) – Strafminuten: ESV 8 / DEC 8 – Schiedsrichter: Albert Aschenbrenner, Franz Huber – Zuschauer: 84

Helmut Findelsberger