ESV kann in Moosburg erst im Schlussdrittel zum 5:1 -Sieg alles klarmachen
Gebensbach – Keine 24 Stunden nach dem Sieg im Lokalderby hat der ESV in Moosburg gegen den EV Aich mit einem 5:1 (0:0, 1:0, 4:1) – Sieg nachgelegt.
„Aichs Trainer Ben Doucet hatte sein Team sehr gut eingestellt und mit zwei Mann im Forechecking haben sie uns lange Zeit schwer zu schaffen gemacht“, resümierte Gebensbachs Trainer Manuel Bertl. Sehr zufrieden blickt er „auf ein kompliziertes Wochenende zurück, das wir sehr gut zum Abschluss gebracht haben. Am Samstag hat sich vor allem im Schlussdrittel unser Sommertraining bemerkbar gemacht. Wir konnten noch zulegen, während bei Aich die Kräfte nachließen.“
In einem temporeichen ersten Spielabschnitt hatte Aich sogar mehr Spielanteile. „Wir konnten uns teilweise nur mit Kick and Rush befreien“, gibt Bertl zu. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten zu Treffern, aber sowohl Johannes Probst im Aicher Tor als auch ESV-Schlussmann Manuel Hammerlindl machten einen sehr guten Job. Bertl: „Wir hatten eine so aggressive Aicher Spielweise nicht erwartet, die aber nie überhart oder unfair war, wie überhaupt es auch ganze Spiel nie war. Ab dem zweiten Drittel sind wir dann besser klargekommen und dann kamen auch unsere läuferischen und kräftemäßigen Vorteile zum Tragen“.
Mit Patrik Samanski, der für Lukas Piller zum 1:0-Treffer aufgelegt hatte, musste der, mit 14 Assists, beste Vorlagengeber im zweiten Drittel angeschlagen aufgeben. Auch da hat Trainer Bertl Möglichkeiten nachzulegen. Timm Kerscher kam rein in die Abwehr für Kapitän Franz Neumayr der nach vorne ging zu Piller und Matiss Pumpurs. Florian Sonnengruber in Überzahl und erneut Piller mit seinem 15. Saisontreffer stellten die Weichen auf Sieg. Brian Dunfords Ehrentreffer für Aich konterte 24 Sekunden später Pumpurs. Matthias Selmair setzte den Schlusspunkt zum 5:1 für die Gemschbecka.
Statistik:Tore/Assists: 0:1 (32.) Piller (Samanski), 0:2 (44.) Florian Sonnengruber (Piller, Pumpurs / 5-4), 0:3 (50.) Piller, 1:3 (55.) Dunford (Asen, Maier), 1:4 (55.) Pumpurs (Selmair, Piller), 1:5 (59.) Selmair (Sonnengruber, Pumpurs) – Strafminuten: EVA 18 / ESV 14 – Schiedsrichter: Vinzenz Hähnel, Patrick Holler – Zuschauer: 55