homepage - Treffer zum 2-3 - Mathias Selmair (ESV) gegen Goalie Severin Cesak (Dachau) u. Dominik Posselt
Mit seinem Anschlusstreffer zum 2:3 kurz vor der zweiten pause setzte Mathias Selmair das Signal zur Aufholjagd. Foto: Dominik Findelsberger

ESV mit Arbeitssieg und großem Schritt Richtung Playoffs

Gemschbecker 5:4-Sieg gegen Dachau dank eines furiosen Schlussdrittels

Gebensbach –  Das war knapp, aber der ESV Gebensbach hatein Wahnsinns-Kampfspiel gegen den ESV Dachau noch in einen 5:4 (1:2, 1:1,3:1)-Sieg umgebogen. Der Dreier könnte im Kampf um Rang 2 Gold wert sein, da die Verfolger Regen mit 1:7 in Waldkraiburg und Freising mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyentscheid Punkte liegen gelassen haben.

Danach sah es am Sonntagabend auch für die Gemschbecka zwischendurch aus. Bis gut drei Minuten vor Ende des zweiten Drittels lagen sie 1:3 hinten. „In den ersten zehn Minuten haben wir gut gespielt“, resümierte Trainer Manuel Bertl „und dann erst wieder im Schlussdrittel“. Christoph Pfahler hatte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause früh zum 1:0 getroffen. Knappe drei Minuten später funktionierte die Defensivarbeit überhaupt nicht und Robert Gebhart glich aus. Die Woodpeckers kamen dank ihrer aggressiven, aber keinesfalls unfairen Spielweise immer mehr auf und führten zur Pause verdient mit 2:1.

Einmal war der Puck zum vermeintlichen Ausgleich im Dachauer Tor, aber die Schiris hatten bei einem vorhergehenden Gebensbacher Schuss bereits „Hohen Stock“ angezeigt. Im zweiten Spielabschnitt wurde es immer mehr zu einem verzweifelten Anrennen der Gemschbecka und bei den wenigen Torchancen fehlte das nötige Glück. Zwischendurch konterten die Woodpeckers zum 3:1, als Dustin Kogler auch bei seinem zweiten Treffer ungehindert einschießen konnte. Matthias Selmair krönte ein hartnäckiges Nachsetzen spät noch zum Anschlusstreffer.

Wie verwandelt kamen die Gemschbecka dann aus der Kabine zurück. Innerhalb von zwei Minuten und 36 Sekunden drehten Christian Göttlicher, Matiss Pumpurs und Patrick Beham die Partie in eine 5:3-Führung. Bei Dachau machte Schlussmann Severin Cesak Platz für Jannis Steuer Platz. Spannend wurde es, nachdem Dachaus Lennart Lenz nach 54 Minuten völlig frei vor Manuel Hammerlindl auf 4:5 verkürzen konnte. Der erlösende Treffer wollte trotz Riesen-Möglichkeiten bei einer Strafzeit der Gäste nicht gelingen. Als deren Keeper für einen Feldspieler raus ging, wurde es kriminell spannend. Daniel Krziok traf von der Mittellinie, aber von der Seite aus, nur den Innenpfoten des leeren Gäste-Tores und dasselbe Pech hatte Beham mit einem Schuss von der eigenen Torlinie aus. Es reichte dann auch so!

Tore/Assists: 1:0 (5.) Chr. Pfahler (Sonnengruber, Göttlicher), 1:1 (7.) Gebhardt (Kogler, Guft-Sokolov), 1:2 (12.) Kogler (Berndt), 1:3 (27.) Kogler (Berndt), 2:3 (37.) Selmair (Pumpurs), 3:3 (43.) Göttlicher (Sonnengruber, Chr. Pfahler), 4:3 (44.) Pumpurs (Panthaler), 5:3 (46.) Beham (Panthaler, Pumpurs), 5:4 (54.) Lenz (Lutschnikov) – Strafminuten: Geb. 0 / Dac. 6 – Schiedsrichter: Mario Gigler, Thomas Raidl – Zuschauer: 95