Freitag beim Münchner EK – am Sonntag das Derby gegen Dorfen 1b
Gebensbach – „Das wird nochmal herausfordernd“, beschreibt Trainer Manuel Bertl den Doppelpack, den der ESV Gebensbach im Endspurt der Eishockey-Bezirksliga Mitte an diesem Wochenende vor sich hat. Am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr ist der Münchner EK der Gastgeber, am Sonntag heißt es um 17.15 Uhr „Derbytime“ gegen den ESC Dorfen 1b. Zwischen beiden Spielen gibt es am Samstag noch die ESV-Faschingsparty im Gebensbacher Vereinsheim. Die Punktrunde schließen dann die Spiele am 8. Februar in Dachau und das Heimspiel am 13. Februar gegen Aich ab.
In der Freiluftarena des Münchner Westparks sind die Luchse eine Macht. Sieben Siege haben sie eingefahren, nur zweimal mussten sie sich nach 60 Minuten geschlagen geben und zuletzt Freising nach Penaltyschießen. Apropos Freising – die Domstädter könnten neben Regen den ESV rechnerisch noch einholen, aber da überwiegt sehr stark der Konjunktiv. „Ob jetzt drei oder vier Punkte endgültig reichen, damit beschäftigen wir uns nicht“, stellte Trainer Bertl klar, Sieg sind auch wichtig für das Selbstvertrauen, wenn es in die Playoffs geht“.
Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel und wer möchte das nicht unter allen Umständen gewinnen. Die Hinspiele haben die Gemschbecka sowohl gegen die Luchse mit 9:5, als auch gegen die Eispiraten mit 8:2 gewonnen. Während gegen die Münchner erst dank eines energischen Schlussspurts der Dreier verbucht werden konnte, war der Auftritt im ersten Derby dieser Saison souveräner. Zählt alles nicht mehr, die Karten werden jedes Mal neu gemischt. Weiterhin fehlen wird Patrik Samanski. Fralich wäre er nach seiner Verletzung eh gewesen, aber jetzt ist er im kanadischen Edmonton bei seinem Bruder Joshua, der den Sprung in die NHL geschafft hat. Lukas Piller fehlt aus schulischen Gründen und für den verletzten Andreas Fischer springt Sebastian Pfeuffer als Backup-Goalie ein.