Gemschbecka fertigen die Woodpeckers auf deren Eis 5:3 ab
Gebensbach/Dachau – Souverän und verdient gewann der ESV Gebensbach am Sonntagabend beim ESV Dachau mit 5:3 (1:0, 1:1, 3:2) und verbuchte somit im Punktspiel Nummer 19 Sieg und Dreier Nummer 17.
„Samstag hatte ich soeben die Formationen festgelegt, da kam die krankheitsbedingte Absage von Christoph Pfahler und kaum überarbeitet war der Plan nach der Absage des ebenfalls kranken Matiss Pumpurs wieder durcheinander“, beschreibt ESV-Trainer Manuel Bertl den Vortag. Es wurden dann vier Verteidigerpärchen und zehn Stürmer für drei Angriffsreihen. Bertl: „Etwas unkonventionell, hat aber ganz gut funktioniert“. Auch wenn die Woodpeckers im ersten Spielabschnitt etwas frischer wirkten, haben es die Gemschbecka sehr gut wegverteidigt und sind durch Patrik Samanski verdient in Führung gegangen.
„Im zweiten Drittel haben wir etwas nachgelassen, aber nach dem Dachauer Ausgleich hat die Reihe mit Christian Göttlicher, Daniel Krzizok und Samanski prompt eine sehr gute Reaktion mit dem Treffer zum 2:1 gezeigt“, berichtet Trainer Bertl. Er bestätigt seiner Mannschaft, „dass sie im Schlussdrittel ein sehr gutes Spiel abgeliefert hat“. Verteidiger Lukas Löscher traf nach 32 Sekunden nach Vorarbeit des als Springer in den verschiedenen Reihen agierenden Maiko Müller zum 3:1. Dachau konnte nochmal verkürzen, aber Florian Sonnengruber und Florian Panthaler sorgten für klare Verhältnisse. Die Trefferausbeute verteilte sich somit auf alle drei Reihen.
„Der letzte Dachauer Treffer eine Sekunde vor Schluss hat mich geärgert“, gibt Bertl zu, „denn auch wenn wir in Unterzahl waren, musste der Schuss nicht durchrutschen“.
Tore/Assists: 0:1 (10.) Samanski (Krzizok, Beham), 1:1 (38.) Gebhardt (Maraun, Bachmann), 1:2 (38.) Göttlicher (Krzizok, Samanski), 1:3 (41.) Löscher (Müller), 2:3 (42.) Kogler (Bachmann), 2:4 (45.) Sonnengruber (Weindl, Piller), 2:5 (50.) Panthaler (Selmair, Beham), 3:5 (60. Berndt (Rehak, Gebhardt / 5-4) – Strafminuten: DAC 4 / GEB 8 – Schiedsrichter: Dmitriy Hashkov Gerhard Kirchbichler – Zuschauer: 50