homepage - ESV um Goalie Fischer in den Startlöchern
Die „Gemschbecka“ um Torhüter Andreas Fischer – sie stehen in den Startlöchern und sind heiß auf dieses Halbfinale! Foto: Dominik Findelsberger

Bad Wörishofen ist Gebensbachs Halbfinal-Gegner

„Gemschbecka“ Freitag, 20 Uhr, bei den Unterallgäuern – Sonntag Heimspiel

Gebensbach – Der ESV Gebensbach hat erstmals das Halbfinale der Playoffs um die Bayerische Bezirksligameisterschaft erreicht. Gegner ist der Meister der Gruppe west, der EV Bad Wörishofen. Am heutigen Freitagabend, 20 Uhr kommt es zum ersten Duell im Unterallgäu.

Spiel 2 findet auf alle Fälle am Sonntag im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion statt. Das ist zumindest sicher. Nicht aber die Uhrzeit, denn sollte der ESC Dorfen nach seinem 14:1-Sieg im ersten Duell heute auch in Moosburg gewinnen und somit auch das Landesliga-Viertelfinale, dann kann es für den ESV am Sonntag um 17.15 Uhr weitergehen. Sollte Dorfen überraschenderweise ein drittes Mal spielen müssen, dann wäre der Spielbeginn für Gebensbach gegen Bad Wörishofen 20 Uhr.

Die direkt Beteiligten wissen am Freitgabend nach Beendigung der Spiele Bescheid. Eishockeyfans, die nicht in Bad Wörishofen dabei sind, können sich auf den Internet-Seiten der Vereine informieren. Sicher ist auch, dass die Aufgabe für die „Gemschbecka“ sehr schwer wird. Bad Wörishofen war nach 25 Jahren Landesliga 2022 freiwillig in die Bezirksliga runtergegangen. Die letzten beiden Spielzeiten wurden die Wölfe in der Gruppe West Erster bzw. Zweiter, scheiterten dann jedes Mal im Halbfinale.

Die Kurstädter profitieren von den benachbarten Großclubs wie Kaufbeuren, Buchloe oder Landsberg. Nachwuchsspieler wechseln dorthin, spielen teils in der DNL, dann im Seniorenbereich in Bayern- und Oberliga und kommen, noch im besten Eishockeyalter, zu ihrem Stammverein zurück, oder bringen sogar noch Spieler mit. In der Liga hat Bad Wörishofen ein Spiel gegen den Vize und Nachbarn Türkheim verloren, ins Playoff-Viertelfinale sind sie mit einer Heimniederlage gegen Schliersee gestartet.

Seit der Einführung der Playoffs in der Bezirksliga 2016 hat der ESV diese zum dritten Mal erreicht. „Ich traue uns ein Weiterkommen auch noch zu“, zeigt sich Abteilungsleiter Mike Krähmüller zuversichtlich. Sein Trainer Manuel Bertl hat mit 20 Feldspielern und den beiden Torhütern alle Mann an Bord. Er weiß: „Wir treffen auf eine, seit langem, eingespielte Mannschaft, aber wenn auch viele höherklassig gespielt haben, passen die sich über kurz oder lang der Bezirksliga an“.