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ESV-Kapitän Franz Neumayr blickt noch etwas skeptisch drein - für die kommende Partie gegen Berchtesgaden. Foto: Dominik Findelsberger

ESV mit Personalsorgen gegen Berchtesgaden

Gelingt den „Gemschbeckern“ im dritten Heimspiel der zweite Sieg?

Gebensbach – Drittes Punktspiel und zum dritten Mal in Folge hat der ESV Gebensbach Heimrecht! Den EV Berchtesgaden empfangen die „Gemschbecka“ am Sonntag um 17.15 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion. Geht es nach dem Auftaktsieg gegen die Eisbach Warriors München und der Niederlage gegen Inzell trotz dezimiertem Kader wieder in die Erfolgsspur?

„Das Gute ist, dass das Spiel erst am Sonntag ist, vielleicht meldet sich noch ein fünfzehnter Feldspieler zurück, damit drei Blöcke voll werden“ – Trainer Manuel Bertl ist derzeit nicht zu beneiden. Lukas Löscher hat sich gegen Inzell einen Finger gebrochen, Jonas Weindl ist seit vergangenen Freitag auch angeschlagen, bei Maiko Müller fällt weiterhin aus und bei Neuzugang Patrick Riedl ist es nicht sicher, wann er überhaupt spielen kann. Bei Christian Göttlicher, der letzte Woche krank war, hoffte Bertl, dass sich der zum Donnerstagstraining womöglich zurückmeldet.

Streicht man also von 19 Feldspielern fünf, dann reicht es nicht für drei Fünferblöcke. Die wären gegen die kampfstarken Berchtesgadener durchaus nötig. Lauf- und vor allem Kampfstärke zeichnet die Berchtesgadener schon immer aus. Von 2013 bis 2020 gehörten Gebensbach und Berchtesgaden einer Bezirksligagruppe an. Ein 0:0 nach 60 Minuten hatte der EVB zum Einstand dem EV Aich abgetrotzt, musste sich aber im Penaltyschießen geschlagen geben. Im Heimspiel gegen die Eisbach Warriors München konnte vor 300 Zuschauern auch der 27-jährige Österreicher Fabio Fürlinger, der Aich zur Verzweiflung gebracht hatte, angesichts der 46 Strafminuten gegenüber deren 14 auf Münchner Seite, die 1:4-Niederlage nicht verhindern.