homepage - Treffer zum 4-3 - Florian Panthaler (ESV) jubelt mit Daniel Krzizok (re.) in Wörishofen - ertfolgreich im Hinspiel sowie im Spiel 2 zu Hause
Treffer zum 4-3 - Florian Panthaler (ESV) jubelte mit Daniel Krzizok (re.) am Freitag in Wörishofen - er traf ebenfalls im Rückspiel am Sonntag. Foto: Dominik Findelsberger

ESV erzwingt in dieser Halbfinal-Serie ein drittes Spiel

Nach der Niederlage vom Freitag drehten die „Gemschbecka“ am Sonntag richtig auf

Gebensbach – Was für eine Serie! Die „Wölfe“ des EV Bad Wörishofen dürften sich am Sonntagabend beim ersten Pausengang angesichts ihrer 2:0-Führung auf dem Weg ins Finale gesehen haben. Wie die „Gemschbecka“ dann vor fast 200 Zuschauern aufgedreht haben zum letztlich hoch verdienten 4:2 (0:2, 1:0, 3:0) – Sieg, dürfte mit das beste Eishockey einer ESV-Mannschaft seit vielen Jahren gewesen sein. Die Freitagsniederlage ist wettgemacht und kommenden Freitag sieht man sich on der Kurstadt wieder.

Nach guten Möglichkeiten in den ersten zwei Minuten fand der ESV keinen Zugriff auf Spiel und Gegner. Die beiden Gegentreffer entsprangen starken Wörishofener Spielzügen mit kernigen Schüssen als Abschluss. Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts war das ESV-Team nicht mehr wiederzuerkennen. Torhüter Andy Fischer musste zwar immer wieder mal zupacken, aber seine Vorderleute fuhren eine Angriffswelle nach der anderen Richtung Gästetor. In diesem wurde der 22-jährige Ex-Kaufbeurer und -Landsberger Dominik Held bald zum besten Mann seins Teams, nachdem er sich bereist nach 104 Sekunden bei Patrik Samanskis Treffer, von einem Verteidiger noch abgefälscht, geschlagen geben musste.

Bis in die zweite Hälfte des Schlussdrittels rannten die „Gemschbecka“ an. Keeper Fischer hatte bei einer Strafzeit sein Team im Spiel gehalten, ehe in der 53. Minute innerhalb von sechs (!) Sekunden ein Doppelschlag gelang. Als Christian Göttlicher bei einem Break die Beine weggezogen wurden, konnte es nur eine Entscheidung des souveränen Schiri-Gespanns geben. Den Penalty verwandelte Samanski ganz abgezockt mit einem Schlenzer unter die Latte. Aus dem Bully heraus der nächste Angriff und Florian Sonnengruber jagte die Scheibe im Fallen, nachdem er gefoult worden war, flach ins lange Eck zum 3:2.

Gebensbach blieb dominant, die Gäste waren sichtlich ausgepowert. Zwei Minuten vor Schluss nahmen sie zugunsten eines Feldspielers ihren Torhüter raus. Der musste dann wieder rein bei einem Bully vor seinem Tor. Der ESV blieb dran und mit einem Schlenzer ins Kreuzeck zum 4:2 machte Florian Panthaler 29 Sekunden vor Schluss alles klar. 

Tore/Assists: 0:1 (6.) Katerbau (Egger), 0:2 (11.) Schejbal (Staib, Zabel), 1:2 (22.) Samanski (Göttlicher), 2:2 (53.) Samanski (Penalty), 3:2 (53.) Sonnengruber (C. Pfahler, Neumayr), 4:2 (60.) Panthaler (Pumpurs) – Strafminuten: GEB 6 / BWH 6 – Schiedsrichter: Thomas Raidl, Sebastian Rosza – Zuschauer: 177