homepage - Treffer zum 6-1 - Philipp Pfahler (ESV, li.) mit Maiko Müller traf gegen Goalie Tapio Turba (Regensburg) Marc Binder (li.) u. Noel-Esteban Fabig
Regensburgs Torhüter Tapio Turba streckte sich vergebens – Philipp Pfahler traf zum zwischenzeitlichen 6:1, Maiko Müller musste nicht mehr eingreifen. Foto: Dominik Findelsberger

ESV Gebensbach steht im Halbfinale

Mit zwei Siegen gegen den EHC Regensburg glatt durchmarschiert

Gebensbach – Der ESV Gebensbach steht im Playoff-Halbfinale um die Bayerische Bezirksligameisterschaft. Am Samstag wurde mit einem 7:3 (1:1, 3:1, 3:1) – Sieg beim EHC Regensburg der Grundsein gelegt. Den Sack zugemacht haben die Gemschbecka mit einem 10:3 (5:1, 2:0, 3:2) – Heimsieg am Sonntag.

Playoffs ziehen einfach und so kamen rund 200 Zuschauer ins Dr. Rudolf-Stadion. Noch ein Mann mehr, nämlich 20 Feldspieler schickte Manuel Bertl diesmal aufs Eis. Es ging optimal los, als Gästetorhüter Tapio Turba einen Schuss von Jonas Weindl abprallen lassen musste und Daniel Krzizok die Scheibe aus spitzem Winkel nach nur 17 Sekunden zum 1:0 in die Maschen zirkelte. Die Gäste versteckten sich nicht, es blieb ihnen ja gar nichts anderes übrig. Nach knapp acht Minuten erging es ESV-Schlussmann Manuel Hammerlindl wie gleich zu Beginn seinem Gegenüber und Elias Hirschbichler nützte einen Nachschuss zum Ausgleich.

Die Gemschbecka traten nun das Gaspedal durch. Mit herrlich herausgespielten Treffern sorgten Luks Piller, Philipp Pfahler und zweimal Christian Göttlicher bis zur Pause für eine vorentscheidende 5:1-Führung. Nach weiteren dreieinhalb Minuten im zweiten Spielabschnitt hatten Philipp Pfahler und Verteidiger Patrik Beham auf 7:1 erhöht. Und es waren weiterhin sehenswerte Treffer. Da wurde flott über außen angegriffen mit Querpass und One-Timer als krönendem Abschluss. Das ESV-Angriffsspiel kam dann ein wenig ins Stocken. Zum einen durch ein paar Strafzeiten und weil die Regensburger nochmal alle Kräfte mobilisierten.

 Konzentrierter kamen die Gemschbecka aus der zweiten Pause zurück und der, nach 30 Minuten eingewechselte, Simon Schiekofer im EHC-Tor musste sich Piller und Matthias Selmair geschlagen geben. In der Schlussphase, zwischen zwei EHC-Überzahltreffern, machte es Florian Panthaler trotz Unterzahl nach kunstvoller Pirouette zweistellig.

Tore/Assists: 1:0 (1.) Krzizok (Weindl, Sonnengruber), 1:1 (Hirschbichler (D. Troglauer, Bauer), 2:1 (10.) Piller (Löscher), 3:1 (P. Pfahler (C. Pfahler), 4:1 (16.) Göttlicher (Samanski, 5:1 (19.) Göttlicher (Samanski, Piller / 5-4), 6:1 (23.) P. Pfahler, 7:1 (24.) Beham (Panthler), 8:1 (42.) Piller (Götticher, Samanski), 9:1 (46.) Selmaier (Pumpurs, Panthaler), 9:2 (56.) Bogner (Binder / 5-3), 10:2 (57.) Panthaler (Selmair / 4-5), 10:3 (59.) Helmrath (5-4) – Strafminuten: ESV 14 / EHC 8 – Schiedsrichter: Vinzent Hähnel, Sebastian Rosza – Zuschauer: 187    

Schwierige erste halbe Stunde im Hinspiel

Auf den kompletten Kader mit 19 Feldspielern und im Tor Andreas Fischer setzte ESV-Trainer Manuel Bertl am Samstag. „In Regensburg haben wir auch von Beginn an stark gespielt, aber einfach das Tor nicht gemacht und dann wurde der Gegner mutiger“, resümiert der ESV-Coach. Weindl und Göttlicher konnten bis zur Hälfte der Spielzeit nur zweimal die EHC-Führungstreffer ausgleichen. Dann funktionierte auch das Überzahlspiel mit drei Powerplay-Treffern und die Gastgeber hatten nicht mehr viel entgegenzusetzen. Tore/Assists: 1:0 (14.) Schwarz (D. Troglauer, Hirschinger), 1:1 (16.) Weindl (Krzizok), 2:1 (29.) Binder (Helmrath), 2:2 (30.) Göttlicher (Samanski), 2:3 (38.) Piller (Samanski, Beham), 2:4 (39.) Selmair (Panthaler, Beham / 5-4), 2:5 (42.) Mayer (Samanski, Löscher), 3:5 (46.) Sartisson (Helmrath), 3:6 (50.) Mayer (Piller), 3:7 (58.) Müller (C. Pfahler /ENG) – Strafminuten: EHC 8 / ESV 4 – Schiedsrichter: Mario Gigler, Thomas Raidl – Zuschauer: 55