Nach Regen nun auch Pfaffenhofen 1b und den Münchner EK bezwungen
Gebensbach – Mit der optimalen Ausbeute geht der ESV Gebensbach aus dem Spiele-Marathon mit drei Partien innerhalb von sechs Tagen heraus. Mit 5:3 (1:0, 4:3, 0:0) wurde am Freitag bei der 1b des EC Pfaffenhofen gewonnen. Ein wilder Ritt war das Heimspiel gegen den Münchner EK am Sonntag mit dem 9:5 (3:2, 1:1, 5:2)-Sieg.
„Wir haben ganz gut gespielt, aber die Pfaffenhofener die ersten beiden Drittel halt sehr gut“, resümiert Trainer Manuel Bertl den Auftritt am Freitag. Was ihm nicht gefallen hat: „Unser Unterzahlspiel, da waren wir schon sehr passiv und ein paar Strafen zu viele kassieren wir derzeit auch“. Geplant war, dass beide Torhüter jeweils zur Hälfte zum Einsatz kommen. „Damit keiner die volle Spielzeit in dem an den Seiten offenen und zugigen Stadion draußen stehen muss“, erklärt ihr Trainer.
„Dann wollte ich Andreas Fische angesichts des knappen Spielstandes drin lassen und hab dann doch gewechselt nach drei Gegentreffern innerhalb von sechs Minuten“, gibt Bertl Einblick in seine Sinneswandel. Seine Burschen machten nochmal ernst mit zwei Treffern. Im Schlussdrittel klappte dann auch das Spiel in Unterzahl besser.
Tore/Assists: 0:1 (4.) Mayer (Pumpurs /5-4), 0:2 (28.) Huber (Pfahler), 1:2 (30.) Uhl (Lohrer, Schwirtzer /5-4), 1:3 (31.) Beham (Panthaler, Sellmair), 2:3 (32.) Pfab, 3:3 (36.) Gasser (5-4), 3;4 (37.) Sellmair (Beham, Piller), 3:5 (40.) Samanski (Pumpurs, Göttlicher) – Strafzeiten: ECP 10 – ESV 16 – Schiedsrichter: Maximilian Bittel, Rupert Stenzel – Zuschauer: 55
Am Sonntag leisteten die Luchse vom Münchner EK bis weit ins letzte Drittel hinein erbitterten Widerstand. In den ersten 20 Minuten erarbeiteten sie sich sogar mehr Tormöglichkeiten. In Führung waren die Gäste nur einmal gegangen, und das ganz früh. Bertls Mannen arbeiteten sich dann rein in dieses Kampfspiel, gingen immer wieder in Führung, konnten sich aber nicht absetzen. Selbst ein 6:3-Vor-sprung zu Beginn des Schlussabschnitts schmolz nochmal, weil oft fahrlässig verteidigt wurde und auch Keeper Hammerlindl nicht zu seiner gewohnten Form fand.
Samanski mit einem Doppelschlag und Florian Panthaler, der einen Beham-Schuss raffiniert abfälschte, schossen bis zur Halbzeit dieses Schlussdurchgangs den ESV auf Siegkurs. Mit diesen beiden Siegen und dem vom Dienstag gegen Regen bleiben die Gemschbecka aussichtsreich im Rennen um die beiden Playoff-Plätze.
Tore/Assists: 0:1 (5.) van gen Hassend, 1:1 (10.) Sonnengruber (Samanski, Piller / 5-4), 2:1 (12.) Piller (Müller, Panthaler), 2:2 (15.) Klopstock (Günzel), 3:2 (18.) Pumpurs, 3:3 (22.) Treichl (Deutzmann / 5-4), 4:3 (31.) Pumpurs (Piller, Panthaler), 5:3 (43.) Piller (Panthaler / 5-4), 6:3 (45.) Pumpurs (Mayer, Löscher), 6:4 (46.) Günzel (Paramonov, Klopstock), 6:5 (47.) Doubrawa (Ziegelhöffer, Barth), 7:5 (49.) Samanski (Göttlicher, Pumpurs), 8:5 (51.) Samanski (Krzizok, Müller), 9:5 (52.) Panthaler (Beham) – Strafminuten: ESV 18 – MK 18 – Schiedsrichter: Maximilian Bittel, Emilia Lier – Zuschauer: 97