homepage - Treffer zum 1-0 - Goalie Manuel Heinisch (Freising) u. Severin Stippl (re.) sind bedient - Lukas Löscher (ESV, n. im Bild) traf
„Da legst dich nieder“ – geschlagen ist Freisings Schlussmann Manuel Hanisch nach Lukas Löschers Treffer zum 1:0 – Foto: Dominik Findelsberger

Gemschbecka wieder auf einem Playoff-Platz

Der ESV Gebensbach fertigt  den SE Freising im direkten Duell mit 5:0 ab

Gebensbach – Der ESV Gebensbach hat auch im zweiten Aufeinandertreffen mit dem SE Freising nichts anbrennen lassen. 5:0 (2:0, 1:0, 2:0) fertigten die Gemschbecka die Black Bears am Sonntag ab, tauschten mit den Domstädtern die Plätze und sind wieder Tabellenzweiter, trotz drei weniger absolvierten Partien.

Es war für Torhüter Manuel Hammerlindl der vierte Shutout dieser Saison. Dass es am Ende so glatt ausgeht, dafür musste der ESV-Schlussmann vor allem im ersten Spielabschnitt einige ganz starke Paraden zeigen. Freising war durch eine Strafzeit ein Mann weniger, da konnte Chistian Schneider mutterseelenallein davonstürmen, doch Hammerlindlwehrte nervenstark ab. Derselbe Freisinger stand einige Minuten später völlig blank vorm ESV-Tor, wieder blieb der ESV-Keeper Sieger. Dazwischen konnte der, sonst so treffsichere, Lukas Piller zwei Riesenmöglichkeiten nicht nützen.

Der, immer wieder an vorderster Front auftauchende Verteidiger, Lukas Löscher brach mit seinem Treffer den Bann gegen den ebenfalls stark haltenden Manuel Hanisch im Freisinger Tor. Als Hanisch einen Schuss von Löscher abprallen ließ, legte dieser für Matiss Pumpurs zum 2:0-Pausenstand auf. Nach Wiederbeginn beeindruckte der ESV erstmal mit exzellentem Unterzahlspiel und konterte sich mit einem Mann weniger zu zwei sehr guten Tormöglichkeiten. Den überfälligen dritten Treffer legte Pumpurs später nach. Der ESV schnürte die Gäste selbst bei numerischem Gleichstand mit einem Powerplay immer wieder in deren Drittel ein.

Endgültig zu war der Sack mit dem zweiten Löscher-Treffer nach gut sieben Minuten des Schlussdrittels. Einige Highlights hatte dieses unterhaltsame Eishockeyspiel den rund 200 Zuschauern noch zu bieten. So krönte in Überzahl Matthias Selmair ein starkes Powerplay mit dem Treffer zum 5:0. Mit spektakulärer Flug- und Fanghandparade erntete Hammerlindl Szenenapplaus und sicherte das „Zu Null“.  

Tore/Assists: 1:0 (13.) Löscher (Selmair, Pumpurs), 2:0 (15.) Pumpurs (Löscher / 4-4), 3:0 (29.) Pumpurs (Mayer, Selmair), 4:0 (48.) Löscher (Mayer, Pumpurs), 5:0 (54.) Selmair (Pumpurs, Mayer / 5-4) – Strafminuten: ESV 8 / SEF 10 – Schiedrsichter: Albert Aschenbrenner, Finja-Christina Bogdanski – Zuschauer: 200