homepage - Treffer zum 3-1 - Maiko Müller (ESV, li.) jubelt gegen Goalie Dennis Jedrus (Regen) u. David Arnst (re.)
Maiko Müller (ESV, li.) mit seinem Treffer zum 3-1 - Goalie Dennis Jedrus (Regen) u. David Arnst (re.) sind bedient. Foto: Dominik Findelsberger

Großer Schritt Richtung Playoff-Teilnahme

Die Gemschbecka können die Red Dragons vorentscheidend abhängen

Gebensbach – Einen  großer Schritt Richtung Playoff-Teilnahme ist dem ESV Gebensbach am Dienstagabend mit dem 7:4 (1:1, 3:2, 3:1) – Sieg gegen den ERC Regen gelungen. Mit dem selbsternannten Aufstiegskandidaten aus dem Bayerwald wurde ein Verfolger endgültig abgehängt und zumindest rang zwei sollte der ESV nun verteidigen können.

„Wir haben heute nicht immer unser bestes Eishockey gespielt“, bekannt hinterher Trainer Manuel Bertl. Über weite Strecken wurden die Red Dragons aber klar beherrscht und mit viel Tempo sowie energischem Forechecking in ihrem Verteidigungsdrittel eingeschnürt. Die Waidler mussten ohne ihr Tschechen-Trio auskommen, hatten aber zwei Neuzugänge mit den ehemaligen DEL- und Oberligaspielern Stefan Ortolf und Philipp Müller dabei.

Die größten Probleme machte den Gemschbeckern deren Torhüter Dennis Jedrus. Der 32-jährige frühere Dingolfinger Bayernliga-Keeper entschärfte, auch mit mehrmaliger Unterstützung von Pfosten und Latte, die unmöglichsten Schüsse und blieb mindestens ein halbes Dutzend Mal Sieger gegen allein vor ihm auftauchende ESV-Angreifer. Nachdem ESV-Schlussmann Andreas Fischer nach nur 18 Sekunden gegen Ortolf einen Rückstand verhindert hatte, ging es lange Zeit nur in die andere Richtung. Als Matthias Selmair endlich getroffen hatte, wurde mit fahriger Abwehrarbeit um Daniel Hubers Ausgleichstreffer  direkt gebettelt.

Rudi Mayer eröffnete das zweite Drittel mit einem tollen Powerplaytreffer. Aus vollem Lauf jagte Maiko Müller von rechts den Puck hoch ins linke Eck zum 3:1. Regens Anschlusstreffer durch Benoit Baumgartner verdeckten Schuss konterte Matiss Pumpurs mit einem Knaller ins rechte Eck des ERC-Tores zum 4:2. Regens Müller staubte zum 3:4 ab, obwohl die ESV-Abwehr einige Male hätte klären können.

Immer wieder ging es rund vor dem Gäste-Tor mit der Folge von Rudelbildungen. Aus so einer ging der Lette Pumpurs mit fünf Strafminuten gegenüber zwei seines Kontrahenten heraus. In der dreiminütigen Unterzahl nach der erneuten Pause verteidigte der ESV den knappen Vorsprung ganz stark. Florian Panthaler und erneut Mayer, als Verteidiger an vorderster Front, brachten den ESV dann auf Siegkurs. Franz Spornraft entwischte mal und verkürzte auf 4:6. Kurz vor Schluss Strafzeit gegen Regen und dennoch musste Keeper Fischer gegen Müller alles aufbieten, ehe Patrik Samanski mit seinem Powerplaytreffer den Deckel draufmachte.    

Tore/Assists: 1:0 (6.) Selmair (Mayer), 1:1 (14.) Huber (Ortolf, Arnst), 2:1 (22.9 Mayer (Pumpurs, Piller / 5-4), 3:1 (27.) Müller (Kerscher, Neumayr), 3:2 (27.) Baumgartner (Arnst, Stiebel), 4:2 (27.) Pumpurs (Mayer, Löscher), 4:3 (31.) Müller (Huber), 5:3 (46.) Panthaler (Sonnengruber), 6:3 (49.) Mayer (Pumpurs, Weindl), 6:4 (52.) Spornraft (Wolfgramm), 7:4 (60.) Samanski (Sonnengruber, Göttlicher / 5-4) – Strafminuten: ESV 15 / ERC 18 – Schiedsrichter: Mario Gigler, Thomas Raidl – Zuschauer: 105